Die unendliche Lichterkette des inneren Friedens, LEUCHTEST DU MIT?

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Ja, jetzt in der Zeit, wo die letzten Stunden des „alten Lichts“ gezählt sind, also ein paar Stunden, bevor die Tage wieder länger werden und wieder mehr Licht bringen – vor allem eben auch in der Weihnachtszeit – noch ein paar schöne Licht-Schreiber-Gedanken.

Von Artemis Gabriele Kampschröer

Alle Jahre wieder … das Fest des Friedens naht. Für mich ist das ein hervorragender Augenblick ganz bewusst auf meinen inneren Frieden zu schauen.

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Inner peace – ein unbeschreiblich großer Herzenswunsch, der mein ständiges Wachsein und Bewusstsein fordert.

Immer mal wieder will scheinbar wichtiges, großes, bedeutendes oder auch unwichtiges, kleines, unbedeutendes diesen inneren Frieden in den Hintergrund drängen. Doch ich bleibe dran, übe weiter bewusst zu sein, mit dem Mut zum Unperfektionismus. Der ständig und übermäßig aktive Verstand sowie lieblose Gedankenmuster schleichen sich häufig von hinten an und sorgen für Krawall. Es beginnt fast ausschließlich „nur“ mit einem Gedanken. Wie ferngesteuert finde ich mich plötzlich in einem respektlosen Denken wieder, ohne dort wirklich hin zu wollen. Das kann beispielsweise ein hemmendes Gedankenmuster über mich selber sein oder auch ein bewertender Gedanke über einen Mitmenschen. Und schon ist es mit dem inneren Frieden vorbei.

Kennst du das auch?

Mittlerweile bekomme ich Gott sei Dank mehr und mehr mit, was in der Welt meines Denkens so hin und wieder los ist.

Wer denkt denn da eigentlich?

Was in mir verführt mich Dinge zu denken, die weder mir noch meinen Mitmenschen Frieden schenken?

Welche Dynamik schafft diese unbehaglichen Gefühle, die dann zwangsweise folgen müssen?

Manche Menschen nennen es Ego, andere sprechen vom falschen Ich oder Egoverstand.

„Das Ego ist der «Ich»-Gedanke. Das wahre «Ich» ist das Selbst.“

(Ramana Maharshi)

Für diesen Bericht wähle ich die Bezeichnung Egoverstand. Ganz egal wie ich es benenne, dieser Energie möchte ich keine Nahrung geben. Die Erkenntnis, dass mein Egoverstand kein Interesse an meinem inneren Frieden hat, motiviert mich sehr, meine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was meinen friedlichen Herzenswunsch erfüllen kann.

Wie tröstlich zu wissen, dass ich nicht mein Egoverstand und meine mulmigen Gefühle bin. Von Herzen Danke an Eckhart Tolle, der mich auf so wundervolle und herzerfrischende Weise daran erinnert, was ich wirklich bin. Tief in mir, hinter der Unruhe, da wo der innere Frieden bereits wohnt, finde ich es. Dort brennt die Flamme des „peace of mind“, da leuchtet das Licht in meinem Herzen. Warm, wohltuend, hell, heilsam. Das fühlt sich nach Wahrheit an. An jenem Ort ist die Kraft zu Hause, die mit Achtsamkeit, Respekt und den Augen der bedingungslosen Liebe in die Welt schaut.

Wie innen so außen!

Hier ist es möglich zu vergeben und alten Groll gehen zu lassen. In diesem Raum der Stille ist es nicht nötig an der Vergangenheit festzuhalten oder sich an die Zukunft zu klammern. Gedanken von gestern oder morgen zu denken. Nein ich möchte nicht durch das Verlieren in der Vergangenheit oder das Warten auf die Zukunft das Wunder im Augenblick verpassen.

Wo bist du? Hier!

Wie spät ist es? Jetzt!

Was bist du? Dieser Moment!

Danke für diese klaren Fragen und Antworten aus meinem Lieblingsfilm (Der spirituelle Pfad des friedvollen Kriegers). Sie finden hilfreiche Anwendung in meinem Alltag und bringen es unmissverständlich auf den Punkt. Schenke ich dem HIER und JETZT meine volle Präsenz, bin ich automatisch frei von unfriedlichen Gedanken. Es ist unmöglich ganz im Augenblick zu sein und gleichzeitig Gedankenkarussell zu fahren. Das ist so genial.

Das schafft Frieden.

Es wirklich und wahrhaftig zu fühlen ist das schönste (Weihnachts)Geschenk, was ich mir selber machen kann.

Advent, Advent ein Lichtlein brennt oder das Friedenslicht … JUHUUU es leuchtet in mir!

Ist es in mir, ist es auch in dir!

Was meinst du?

Ist es für dich auch eine Herzensangelegenheit?

Dann lass uns doch die unendliche Lichterkette des inneren Friedens bilden.

❤In diesem Moment❤

Autor: Marius Jaster

Aus Liebe zur Natur, besonders aber zum Meer und zu den Landschaften, die von Wind und Meer geprägt sind, bin ich seit einigen Jahren als Ostseereporter unterwegs gewesen. Jetzt treibt mich als Inselreporter die Sehnsucht bevorzugt auf die Inseln, die ich mag. Und zwar nicht nur die der Ostsee. Ich arbeite als Freier Publizist und publiziere in verschiedenen Medien durch Texte, Bilder, Filme, sowie durch eigene Bücher.


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