Die Goldstücke von Usedom

Die Insel Usedom ist nicht nur für ihre vielen Bernsteine bekannt. Langgezogene, breite Strände mit feinstem Sand locken ebenso, wie die vielen Sonnenstunden. Jedes Jahr ändert sich das. Mal hat die Insel Rügen zwei Sonnenstunden mehr, mal ist die Insel Usedom an der Spitze. Jedenfalls ist es die „sonnigste Ecke Deutschlands“. Eins hat Usedom auf jeden Fall: Seine ganz eigenen Goldstücke, so wie Rügen auch. „Die Goldstücke von Usedom“ weiterlesen

Insel Rügen: Wer seinen Oldtimer liebt, der schiebt. Geheiratet wird nebenbei…

Da gibt’s ja echt was zum Staunen für alle, die es mögen…         MIT VIDEOS!

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Ja, das ist der traurige Moment, wenn bei einem Treffen ein Oldtimer nicht mehr will, wie er soll. Okay, aber die anderen 68 haben also bis Dato gut durchgehalten.

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Im „Walfisch“ in Lobbe gibt es ALLES – außer Walfisch…

AKTUELL VORAB: Wenn Sie gerade JETZT schon in der Gegend sind, lassen Sie sich doch von der Spargelsaison im "Walfisch" überraschen! Auch da steht in der Karte mehr als nur: "Lachssteak gebraten mit Spargel, Hollondaise und Kartoffeln..." Also: NIX WIE HIN! Alleine die Umgebung ist schon ein Grund!

…gleich zum Anfang auch die spannende Geschichte zur Entstehung des Gasthofes: Es gab eine Zeit, in der in der Ostsee vor Rügen Walfische lebten. Eines Tages fand der Fischer Kliesow mit seinem Boot einen Wal, der sich in Fischernetzen verheddert hatte. Er befreite den Walfisch und ging seiner täglichen Arbeit nach. Nur zwei Tage später geriet der Fischer bei einem Unwetter in Seenot. Da kam der Wal ihm zu Hilfe und trug ihn auf seinem Rücken zurück an den Strand nach Lobbe. Da der Fischer nun kein Boot mehr hatte, baute er ein paar Meter hinter dem Strand einen Gasthof und taufte ihn – im Gedenken an seinen Lebensretter: „Zum Walfisch“. Das war 1888. Inzwischen ist es der älteste Gasthof auf dem Mönchgut, der sich durchgehend im Familienbesitz befindet. Ja, Familie Kliesow macht es möglich!

So wird seit 130 Jahren – nur wenige Meter vom herrlichen, langgezogenen Sandstrand entfernt – kräftig aufgetischt. Vom kleinen Snack für zwischendurch über köstliches Mittagessen bis hin zum umfangreichen Abendmenü. Im „Walfisch“ gibt es täglich frische Küche auf höchstem Niveau. Vorzugsweise mit frischen Köstlichkeiten aus der Region und natürlich fangfrischem Ostseefisch von einheimischen Fischern. Tradition verpflichtet eben – zumal der Gründer ein vom Wal geretteter Fischer war.

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Familientradition seit 1888. Der Gasthof „Zum Walfisch“ wurde 1888 erbaut und befindet sich seitdem im Besitz der Familie Kliesow, die schon seit vielen Jahrhunderten auf Mönchgut ansässig ist.

Das Angebot der Speisekarte lässt sich an Vielfalt kaum überbieten. Jede Menge an Fischgerichten werden – dazu der Fisch gleich mit erklärt –  ergänzt durch Zaubereien aus Wild und verschiedenen Pfannengerichten bis hin zum deftigen Eisbein. Natürlich warten auch leckere Salatkreationen auf ihre Genießer und für Liebhaber der vegetarischen Küche gibt es auch spezielle Angebote. Am Besten, Sie holen sich den Appetit im Anschluss an diesen Artikel gleich nach Hause, denn die Speisekarte mit den sehr moderaten Preisen steht auch online zur Verfügung. (Das zeigt Ihnen dann die Nixe am Ende des Artikels.) Also wenn ich meinen Schreibtisch wieder verlassen kann, nehme ich „Mönchguter Fischsuppe“ als Vorspeise, einen Hirschbraten mit Rotkohl und Klößen als Hauptgericht, und zum Dessert einen „Lobber Klipper“ – das ist ein fetziger Eisbecher. Und wenn ich Senior wäre, würde ich eine Seniorenportion bestellen – das gibt es nämlich auch, genau wie spezielle Gerichte für die Kinderchen. Also: Schmecken lassen und genießen! „Im „Walfisch“ in Lobbe gibt es ALLES – außer Walfisch…“ weiterlesen

Berlin: Das Beste im „Irrenhaus“ ist das „Museum Kesselhaus“

1893 wurde die „Irrenanstalt Herzberge“ in Berlin Lichtenberg eröffnet. Ein Treffpunkt also für alle Verrückten oder die als solche bezeichnet werden. 
Was einmal verrückt ist, muss aber auch verrückt bleiben.
Zahlreiche Klinikgebäude mussten mit Wärme und Strom versorgt werden, also gab es das „Haus 29“, das Kesselhaus.
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Das historische Kesselhaus als Modell

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Gestrandet …auf La Palma?

Von Alexandra Luna Vidal alias Magdalena Almado ©

Alexandra Geburtstag

Marie und Michel sind bereits seit über einem Jahr auf hoher See unterwegs. Sie haben sich ihren großen Lebenstraum verwirklicht, drei Jahre auszusteigen und mit ihrem neu restaurierten Segelboot Aurora eine Weltreise über die großen Ozeane zu machen, bevor sie zurück in ihre Arbeitswelt kehren und eine Familie gründen wollen. Ihre Reise hat in Südfrankreich begonnen. Sie haben bereits den Atlantik über die Kanarischen Inseln und Azoren von Europa bis Mittel- und Südamerika überquert und befinden sich nun im Pazifischen Ozean, um Richtung Australien zu segeln. Vieles haben sie in diesem letzten Jahr gemeinsam überstanden, heftige Stürme, Todesängste, Schäden am Boot – aber vor allem hat sie diese Reise noch inniger zusammengeführt, als sie es jemals erahnen konnten.

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