{"id":2648,"date":"2017-12-17T15:21:53","date_gmt":"2017-12-17T14:21:53","guid":{"rendered":"http:\/\/inselreport.eu\/?p=2648"},"modified":"2019-11-22T12:25:05","modified_gmt":"2019-11-22T11:25:05","slug":"die-suchende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inselreport.eu\/?p=2648","title":{"rendered":"Die Suchende"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"461\" height=\"692\" class=\"wp-image-2654 aligncenter\" alt=\"IMG_5523 1\" src=\"http:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5523-1-200x300.jpg\" srcset=\"https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5523-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5523-1-768x1154.jpg 768w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5523-1-682x1024.jpg 682w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5523-1-1200x1803.jpg 1200w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5523-1.jpg 1363w\" sizes=\"auto, (max-width: 461px) 85vw, 461px\" \/><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800080;\">DIE SUCHENDE<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Von Alexandra Luna Vidal alias Magdalena Almado \u00a9<\/span><\/p>\n<p>Soeben ist die Sonne untergegangen.<br \/>\nIch befinde mich an einem einsamen Strand auf La Palma, nichts als Meeresrauschen und sanfte Ger\u00e4usche der Natur um mich, als ich auf den Ozean blickend eine junge Frau sehe, die mir zuwinkt \u2013 es wird vollkommen still in meinem Innersten. Langsam und dankbar erhebe ich mich und spaziere den Strand entlang \u2026<br \/>\nEndlich wieder Stille \u2013 Stille in mir, Stille um mich.<br \/>\nAls ich einst aus der Unendlichkeit des Universums, aus dem Nichts, dem doch alles innewohnt und in dem immerw\u00e4hrende Stille herrscht, in die Endlichkeit des Menschendaseins eingetreten bin und damit eine Bewohnerin dieses Planeten wurde, begann bereits meine rastlose Suche nach Stille.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"347\" height=\"521\" class=\"wp-image-2652 aligncenter\" alt=\"IMG-20171114-WA0008\" src=\"http:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171114-WA0008-200x300.jpg\" srcset=\"https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171114-WA0008-200x300.jpg 200w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171114-WA0008-768x1155.jpg 768w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171114-WA0008-681x1024.jpg 681w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171114-WA0008.jpg 1064w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 85vw, 347px\" \/><br \/>\nMein erster Schrei war es gewesen, der diese zuvor wahrgenommene Stille durchbrach und meinen kleinen K\u00f6rper erzittern lie\u00df. Vorbei war damit die vollkommene Verbundenheit mit allem, was ist, ohne Begrenzungen, denen doch nur wir in unserer menschlichen Existenz unterliegen. Schon als Baby war ich ein \u00fcbersensibles Wesen, das unmittelbar Unruhe empfand, wenn irgendwelche L\u00e4rmquellen es umgaben, und davon gab es allzu viele. Immer wieder versuchte ich verzweifelt, meinen kleinen K\u00f6rper zu verlassen, um dem L\u00e4rm um mich zu entkommen, doch war ich gebunden an Raum und Zeit und an die Beschr\u00e4nkungen der menschlichen Existenz, die mich in diesem gefangen hielten.<br \/>\nIch lebte in einer Gro\u00dfstadt und wuchs als Tochter eines gro\u00dfen Konzerninhabers auf, der mich von Anbeginn meines Lebens zu einer karriereorientierten und dem Materiellen verhaftenden Frau aufzog. Meine Mutter spielte blo\u00df eine Nebenrolle in meinem Leben, da sie selbst in ihren schweren Depressionen und den verheimlichten Drogen- und Alkoholexzessen keinerlei Verantwortung f\u00fcr ein Kind tragen konnte. Sie lebte zur\u00fcckgezogen in ihrem goldenen Elfenbeinturm, w\u00e4hrend mein Vater eine Geliebte nach der anderen ins Haus holte. Wo immer ich mich hinbewegte, gab es den L\u00e4rm des Verkehrs, laute Musik in den Gesch\u00e4ftslokalen und sogar in jedem Restaurant wurde Musik gespielt, oftmals so laut, dass man sich nicht einmal normal unterhalten konnte. Dabei bemerkte ich gar nicht, wie ich selbst eine Gefangene in diesem Sog der materiellen Welt geworden war. Doch gab es einen Teil in mir, der unantastbar war und sich erinnern konnte. Er zeigte sich in meinen Tr\u00e4umen, in denen ich immer wieder in ganz anderen Welten landete und oftmals mit Tr\u00e4nen in den Augen aus diesen erwachte \u2013 aus unber\u00fchrten Naturlandschaften, in denen sonst nichts zu h\u00f6ren war als die Kl\u00e4nge der Natur, das feine Rauschen der Bl\u00e4tter, die vom Wind bewegt wurden, das leise Klingen sanfter Meereswellen oder auch das wilde Tosen der Brandung des Ozeans, die einzigartigen Ges\u00e4nge von Delfinen und Walen, die mich aus den Tiefen des Meeres erreichten, das Zwitschern vieler verschiedener Vogelarten, das Pl\u00e4tschern eines Baches und so manch andere Ger\u00e4usche, die nicht von Menschen erzeugt wurden, sondern alle aus der tiefen Stille des Seins selbst erwuchsen. Mit diesem Teil kam ich selten, aber doch in so manchen Momenten in Kontakt. Es war mir klar, dass irgendetwas an mir anders war als bei den meisten Menschen und dass sich dieses \u201eAndere\u201c nach einem Leben sehnte, das sich von jenem unterschied, in dem ich lebte, gefangen in den Allt\u00e4glichkeiten einer guten Schulausbildung, eines mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossenen Studiums und einer Bilderbuchkarriere.<br \/>\nIch war bereits mit 25 die Leiterin der Personalabteilung eines gro\u00dfen Pharma-Konzerns, in den mich nat\u00fcrlich mein Vater mit seinen Beziehungen gebracht hatte und mein Gehalt stieg von Jahr zu Jahr. Ich wollte dazugeh\u00f6ren und war dennoch eine Fremde in dieser oberfl\u00e4chlichen Welt. Was wollte ich blo\u00df? Meine Tr\u00e4ume wiesen mir einen anderen Weg und doch war ich gefangen, gefangen in dieser Welt der Schickeria.<br \/>\nEines Tages geschah etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches in meiner allzu eint\u00f6nigen, langj\u00e4hrigen Arbeitsroutine: Ein junges M\u00e4dchen hatte sich in unserem Unternehmen beworben und einen Termin zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch mit mir. Als sie den Raum meines Sekretariats betrat, in dem ich gerade einer Mitarbeiterin ein Schriftst\u00fcck \u00fcberreichte, trat eine uns\u00e4gliche Stille ein. Wir betrachteten dieses sch\u00f6ne M\u00e4dchen, das wie transparentes Licht erschien, und erstarrten dabei unmittelbar in unserer gesch\u00e4ftigen T\u00e4tigkeit. Sie blickte mich mit ihren strahlend blauen Augen an und ber\u00fchrte in mir etwas, das mich erschauern lie\u00df und mir Tr\u00e4nen in die Augen trieb. So standen wir da \u2013 der gesamte Raum war von einer Stille erf\u00fcllt, die mir in meinem bisherigen Leben zuvor noch niemals sp\u00fcrbar gewesen war. Langsam, beinahe in Zeitlupe bewegte ich mich auf sie zu, um sie zu begr\u00fc\u00dfen und zu fragen, ob sie denn Rosa Lassalle, die neue Bewerberin f\u00fcr die ausgeschriebene Stelle sei. Wir reichten einander die H\u00e4nde und immer noch war ich sprachlos und zutiefst ber\u00fchrt, und hatte zugleich das Gef\u00fchl durch sie hindurchzugreifen. Hatte ich tats\u00e4chlich ihre H\u00e4nde ber\u00fchrt? Ruhig nickte sie mit dem Kopf, ohne ein Wort zu sagen. Es war, als w\u00e4re ich \u201ezu Hause\u201c angekommen, ein tiefes Gef\u00fchl, das ich in diesem Moment noch nicht wirklich erfassen konnte, ein Gef\u00fchl von Sinnhaftigkeit und Klarheit f\u00fcr das Wesentliche.<br \/>\nIn diesem Moment wurde mir bewusst, dass sie geh\u00f6rlos war und ich es vergessen hatte, eine Geb\u00e4rdendolmetscherin zu unserem Gespr\u00e4ch zu bestellen. Somit war ich aufgefordert, es ohne Unterst\u00fctzung zu f\u00fchren \u2013 und es sollte mein Denken, in Folge sogar mein Leben ver\u00e4ndern.<br \/>\nAls wir in meinem B\u00fcro Platz nahmen und uns erneut anblickten, war es als w\u00fcrden mir s\u00e4mtliche Fragen unwesentlich erscheinen. Wir sahen uns eine Weile tief in die Augen und ich erfasste diesen Menschen in einer Ganzheit, wie es mir bisher noch niemals m\u00f6glich gewesen war, einen Bewerber oder eine Bewerberin wahrzunehmen. Wir schienen uns wortlos zu unterhalten, mit wenigen Gesten und der Mimik unseres Gesichts. Rosa reichte ich einen Zettel, um ihr zu erm\u00f6glichen, meine Fragen zu beantworten, doch schon bald erkannte ich, dass ich auf all meine Fragen unmittelbare Antworten in meinem Innersten erhielt und diese vollkommen ihrem Geschriebenen glichen. Ich h\u00f6rte nichts mehr um mich herum \u2013 keine Ger\u00e4usche vom Verkehr, der sonst allzu laut vorbeizog, keinen Flugl\u00e4rm, den die Landungen und Starts der Flugzeuge des Flughafens, in dessen Flugschneise wir lagen, verursachten, kein Radio, das ich schon automatisch jeden Morgen aufdrehte, wenn ich das B\u00fcro betrat und auch nicht die Gespr\u00e4che meiner Mitarbeiterinnen im Vorzimmer. Ich hatte das Gef\u00fchl, mich mit dieser jungen Frau in einem Raum, den nur wir beide betreten hatten, zu befinden, ein Raum, in dem sich die Tore zu neuen Wahrnehmungen \u00f6ffneten. Es war, als w\u00e4re ich \u201ezu Hause\u201c angekommen, ein tiefes Gef\u00fchl, das ich in diesem Moment noch nicht wirklich erfassen konnte, ein Gef\u00fchl von Sinnhaftigkeit und Klarheit f\u00fcr das Wesentliche. Unser beinahe wortloses Gespr\u00e4ch ber\u00fchrte in mir etwas, das ich zuvor niemals wahrgenommen hatte. Ich wusste, dass sie diejenige sein w\u00fcrde, die mir erm\u00f6glichen kann, endlich das zu erforschen, wonach ich mich schon seit meiner Kindheit gesehnt hatte.<br \/>\nObwohl diese Stelle nicht in meinem eigenen Team zu vergeben war, wurde es mir m\u00f6glich gemacht, Rosa hier bei mir aufzunehmen, um sie f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit einzuschulen. Schon bald wurde mir bewusst, dass nicht sie von uns zu lernen hatte, sondern ich von ihr lernen durfte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"554\" height=\"312\" class=\"alignnone wp-image-2653\" alt=\"IMG-20171122-WA0000\" src=\"http:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171122-WA0000-300x169.jpg\" srcset=\"https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171122-WA0000-300x169.jpg 300w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171122-WA0000-768x432.jpg 768w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171122-WA0000-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171122-WA0000-1200x674.jpg 1200w, https:\/\/inselreport.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG-20171122-WA0000.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 554px) 85vw, 554px\" \/><\/p>\n<p>Sie wurde meine pers\u00f6nliche Assistentin und zeigte mir sehr bald auf, dass mich in meinem Leben tats\u00e4chlich noch etwas ganz anderes erwarten w\u00fcrde. Doch was?<br \/>\nAu\u00dferdem schien sich diese junge Frau immer wieder ins Nichts aufzul\u00f6sen, nachdem wir uns begegnet waren\u2026so als w\u00fcrde sie eigentlich nicht eine von uns sein. Wer war dieses Wesen, das mir immer mehr zeigte, wer ich eigentlich bin?<br \/>\nNoch machte mir der Gedanke an Ver\u00e4nderung Angst, aber schon bald wurde mir in all den wahrhaft stillen Momenten, die mir mit Rosa gegeben waren, klar, dass ich aufgefordert war, dem Ruf meines Herzens zu folgen. Wohin er mich f\u00fchren w\u00fcrde, war mir zu dieser Zeit noch v\u00f6llig unbekannt, doch wann immer ich in Rosas Augen blickte, wusste ich, dass es mich dr\u00e4ngte, meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Ohne weiter dar\u00fcber nachzudenken \u2013 es war wie ein innerer Zwang \u2013 k\u00fcndigte ich schon bald meine hochdotierte Stelle und beschloss, f\u00fcr ein Jahr auf Reisen zu gehen. Ich hatte noch einen Monat zu bleiben, um meine Nachfolgerin einzuschulen. In diesen Wochen verwandelte sich auch meine Beziehung zu Rosa in eine Freundschaft, in der ich so viel an Weisheit erfahren durfte, wie ich sie in meinen 33 Lebensjahren nicht einmal erahnen konnte. Sie war meine stille und gar sanfte Meisterin geworden, obwohl sie erst 20 Jahre war. Viele Abende sa\u00dfen wir beisammen und redeten in einer Sprache, die nur mit dem Herzen gef\u00fchlt werden konnte, meditierten, was ich erst durch sie gelernt hatte oder schwiegen stundenlang, ohne wahrzunehmen, wie viel Zeit schon vergangen war. Nebenbei musste ich auch noch alles organisieren, um wirklich gut gehen zu k\u00f6nnen. Ich buchte einen Flug, der mich zuerst nach Indien bringen sollte, wo ich mich f\u00fcr vier Wochen in einem Ashram in den Bergen des Himalaya einbuchen lie\u00df, um wirklich tief zu mir zu kommen. Von dort aus wollte ich mich von meiner Intuition weiterf\u00fchren lassen. F\u00fcr meine Wohnung fand ich binnen weniger Tage eine reizende Frau, die sie gerne f\u00fcr ein Jahr mieten wollte und sonst nahm ich blo\u00df Kontakt zu den mir nahestehenden Menschen auf, von denen ich wusste, sie w\u00fcrden nicht versuchen, mich von meinem Weg zur\u00fcckzuhalten.<br \/>\nAls wir an meinem letzten Arbeitstag ein Abschiedsfest in meiner Abteilung feierten, fiel mir auf, dass Rosa irgendwann nicht mehr da war und ich sie auch nirgendwo finden konnte. Ein wenig traurig betrat ich mein B\u00fcro, um die letzten Dinge und all meine Geschenke und Blumen zusammenzupacken, als mir ein goldenes Kuvert am Schreibtisch, das mit einem strahlenden Kristall mit besonderem Schliff beschwert war, auffiel. W\u00e4hrend ich den Brief zu lesen begann, liefen mir Tr\u00e4nen \u00fcber die Wangen, so sehr bewegten mich die Worte, die ich las \u2013 es war Rosas Abschiedsbrief, der folgenderma\u00dfen endete: \u201e\u2026Vertraue, geliebte Freundin, vertraue in jedem Moment deinem innersten Seelenkern, der dich leitet und der auch mich vor einem halben Jahr zu dir gerufen hat, um dich zum Erwachen zu bringen. Du hast noch Gro\u00dfes vor, du wunderbare Seelenschwester, mich suche bitte nicht auf Erden \u2013 so manches, was dir in deinem Leben erscheint, ist dir Wegweiser und zugleich ein Hauch des Verg\u00e4nglichen. Ich werde immerdar bei dir sein. In tiefer Verbundenheit und Liebe, Rosa \u2026\u201c<br \/>\nTats\u00e4chlich waren alle ihre Spuren verschwunden \u2013 ihr Personalakt wie aufgel\u00f6st \u2013 und als ich am n\u00e4chsten Tag im Geburtenregister nachforschte, wurde mir klar, dass es keine Aufzeichnungen einer Rosa Lassalle gab. Wer war sie?<br \/>\nNun sitze ich hier an diesem Abend des dritten Adventsonntags, alleine an einem einsamen Strand auf La Palma, nichts als Meeresrauschen und sanfte Ger\u00e4usche der Natur um mich, als ich auf den Ozean blickend eine junge Frau sehe, die mir zuwinkt \u2013 es wird vollkommen still in meinem Innersten.<br \/>\nLangsam und dankbar erhebe ich mich und spaziere den Strand entlang \u2026 in mein Leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; DIE SUCHENDE Von Alexandra Luna Vidal alias Magdalena Almado \u00a9 Soeben ist die Sonne untergegangen. 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