Der Buckelwal Timmy ist tot. Swammy auch.

Seit heute ist es traurige Gewissheit. Der in der Ostsee gestrandete Wal, der liebevoll Timmy getauft wurde, ist tot. Timmy heißt er, weil er erstmals am Timmendorfer Strand gestrandet ist. Eingewickelt in ein Geisternetz aus der Fischerei.

Okay, jeder interessierte Mensch in Deutschland kennt die Geschichte aus anderen Medien. Nun bin ich kein Bratwurstverkäufer, der überall seinen Senf dazugeben muss, aber in diesem Falle schon. Denn es gibt Fragen über Fragen!

Zwei Millionen Euro hat die Rettungsaktion bisher gekostet. Privat finanziert. Das finde ich toll! Die letzten Rechnungen einiger Schiffe sind noch gar nicht da, also kommt da noch etwas dazu…

Aber: Was ist eigentlich mit den anderen 299.999 Walen, die weltweit jährlich in Fischer- und Geisternetzen gefangen sind? Was ist die Ursache, warum sich Wale verirren? Sie hören ihren eigenen Gesang nicht mehr. Sie werden „umbrummt“ von jeder Menge Schiffsmotorgeräuschen, von dem Getöse der in den Meeren platzierten Windparks – und wann will der Mensch mal aufhören, die Meere und ihre Bewohner zu zerstören?

Und warum schert sich in der Politik NIEMAND um den alljährlichen, blutigen Walfang in Norwegen, Japan, Island, Indonesien, Grönland, in den Teilen von Alaska, und den Färöer Inseln? Blutige, gruselige Geschichten!

Bei aller Schönheit der Ostsee - der Schein trügt oft. Reger Schiffsverkehr, Windparks und viele böse Fallen, wie verschlissene Fischereinetze, oder  Stellnetze für den Fischfang sind eine Bedrohung für den Rest der Unterwasserwelt

Bei aller Schönheit der Ostsee – unter der Wasseroberfläche lauern Gefahren für verschiedene Meeresbewohner durch Stellnetze, Geisternetze und vor allem Lärm durch rege Schiff-Fahrt und Windparks.

Und jetzt sitzt – oder saß eben – einer von all den Vielen auf einer Sandbank fest. Vielleicht war diese Rettungsaktion Liebe zu einer Seele, die sich verschwommen hat? Einer hilflosen Seele darf doch geholfen werden. Oder? Tolle Sache!

Zumal Timmy noch recht jung gewesen sein soll. 4-6 Jahre jung. Okay, da kann man sich schon mal verirren. Ist mir auch schon passiert in diesem Alter. Ein Matchboxauto – und immer an der Hauswand lang. Irgendwann war ich irgendwo in der Stadt. Alle haben mich gesucht, sogar die Polizei – und natürlich gefunden. Gibt ja nur einen Jungen, der verträumt mit einem Spielzeugauto an der Wand langläuft – und alles Andere ist ausgeblendet. So wird es Timmy wohl ergangen sein.

Aber WARUM wurde Timmy dort ausgesetzt, wo es für ihn am gefährlichsten war? Mit den – so wurde berichtet – Worten des Kapitäns, oder eines Offiziers: „Jetzt sind wir das Mistviech endlich los.“ Die Einen bezahlen aus Liebe Millionen, die Anderen hassen ihren Job. Ich würde sie nicht bezahlen. Also maximal den Sprit!

Ja, und Swammy ist der Schwan, diese Geschichte ist auch sehr spannend, wenngleich eben auch traurig, und kommt gleich im Anschluss an Timmy.

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Die Insel Dänholm zwischen Stralsund und Rügen.

Zunächst bleibe ich bei Timmy. Ausgesetzt dort, wo die Strömung Richtung Ostsee am Größten ist? Nach dem ganzen Aufwand hätten sie ihn doch wenigstens noch ein paar Kilometer weiter in die richtige Nordsee schaffen können. Am besten dorthin, wo sich Nordsee – das Randmeer des Atlantik – mit dem Atlantik verbindet. Aber nöö, im Strudel von Nordsee Richtung Ostsee, dort wird er rausgescheucht. Böse Falle in diesem Jahr. Weil:

Seit Anfang Januar gab es heftigen Ostwind. Immer und immer wieder. Der drückte das Wasser der Ostsee in die Nordsee. Das letzte Mal vor etwa 20 Jahren. Die Ostsee ist ja weiter auch nichts als die größte (und schönste) „Brackwasserpfütze“ der Welt. Vor ca. 12.000 Jahren, als die Eiszeit zu Ende ging, blieb eben in den Tälern das Wasser zurück. Ausgetrocknet wäre sie auch ohne die Nordsee nicht, da es Flüsse gibt, die sie speisen. Aber der relativ kleine Zugang zur Nordsee macht es spannend. Dadurch bekommt die eigentliche Süßwasserpfütze nämlich den bisschen salzigen Geschmack. Viel ist es nicht. Um genau zu sein, so wenig, dass sich Süßwasserfische (Zander, Aal & Co) daran gewöhnen konnten. Vor allem in den Boddengewässern.

Die Ostsee ist ca. 412.000 Quadratkilometer groß, also ein bisschen größer als Deutschland. Die tiefste Stelle: südlich von Stockholm im westlichen Gotlandbecken, mit 459 Meter. Vor dem Darß oder Rügen sind es manchmal nur 10 Meter, oder 25. Im Durchschnitt 52 -54 Meter.

Und aus dieser Ostsee hat der Ostwind das Wasser vertrieben. Seit Anfang Januar. Fast unaufhörlich. Der Wind war so böse, dass ich nicht mal mehr Fahrrad fahren wollte. Stark, kalt, nass, eklig. Für die Ostsee aber ist es nicht schlecht. Es ist 20 Jahre her, dass es mal so etwas gab. Aber es muss ab und zu mal sein, damit beim Rückfluss wieder Salz in die Ostsee kommt. Und gerade, wenn es kalt ist, bringt das Wasser mehr Sauerstoff mit, von dem die tiefen Ostseebecken profitieren.

Dieses Jahr allerdings lag der Wasserpegel der Ostsee 67 Zentimeter unter Durchschnitt. Laut Leibnitz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde. Und das ist ein Batzen! 275 Kubik-Kilometer (!) fehlten im Vergleich zum Durchschnitt.

Und jetzt, wo der Wind sich dreht, schwappt es zurück. Bringt endlich wieder Salz in die Ostsee und mit Glück auch kaltes Wasser, was die seit 20 Jahren anhaltenden erhöhten Tiefenwassertemperaturen beenden könnte.

Das ist, wie wenn ich zwei Aquarien miteinander verbinde, aber mit einem Schieber, so dass ich eins ganz voll machen kann, das Andere nur halbvoll. Und dann ein Fischlein in das volle, und dann den Schieber aufmachen. Das Fischlein wird in dem anderen Becken landen. Reine Physik. Sogkraft und so.

Es bleibt dabei, was Timmy betrifft: Fragen über Fragen. Behaupten kann und will ich nix, ich war nicht live dabei.

Fakt ist: Seit dem Beginn der Messungen im Jahr 1886 war der Tiefstand der Ostsee noch nie so groß. Und der Rückfluss zumindest ein Nachteil für Timmy.

Erinnerungsfoto: Yves Trützschler (32) links und Daniel Wilde (29) vor dem „großen Fang“
am 12. Juli 2005

Andere tote Wale gab es auch schon in der Ostsee. Da freuen sich zwei Segler über die Erfahrung, vor der Insel Rügen einem toten Wal zu begegnen. Ich durfte das von ihnen gemachte Foto im Auftrag der Bildzeitung reproduzieren. Ich glaube, mich erinnern zu können, dass es wohl ein Finnwal war. Okay, 21 Jahre her. Aber an die Sauerei, die sie dann auf dem Dänholm gemacht haben: Da war nix mit natürlicher Nahrungskette… Nee, sie haben ihn aus dem Meer abgeschleppt, auf diese Insel zwischen Stralsund und Rügen gebracht, auf den Beton gehievt und mit riesigen Spateln zerschlachtet. Tierisch beißender Gestank und – riesige Sauerei. Warum das? Keine Ahnung. Diese Bilder zeige ich hier auch bewusst nicht. Beim Menschen heißt es: „Störung der Totenruhe“. Beim Wal: Egal. Wie ein Abrisshaus haben sie ihn behandelt.

Und jetzt: Swammy

Swammy ist der Schwan, den habe ich so getauft. Ich hätte ihn auch Sammy nennen können. Weil er in Samtens auf Rügen gelandet ist. Aber Sammys gibt es schon, und weil er eben ein Schwan war, kann dieses „W“ ruhig mit rein.

Und nun schau Dir mal das Titelfoto noch einmal genau an, oder besser, ich zeige es Dir hier noch einmal:

Hast Du schon einmal einen Schwan im Arm gehabt, der Dir sooo tief in die Augen blickt? Mit Sicherheit nicht. Weil Schwäne entweder im Wasser sind, oder mit atemberaubenden Geräuschen die Lüfte erobern. Und ehrlich: Dieses Foto ist vor Jahren mit einem Teleobjektiv entstanden, weil er mich so süß angeschaut hat. Aber zu greifen bekommst Du diese Tierchen nicht. Denn wenn sie sich dann länger an Land aufhalten, dann haben sie Eier zu brüten, oder gerade ganz frische neue Schwänchen. Und wehe, Du kommst ihnen dann zu nahe. Dann haste aber Geburtstag! Da gibt es nur eins: Lauf, lauf, lauf!

Ich ging kurz zum Supermarkt, eine Kleinigkeit erledigen. Auf dem Weg dahin standen fünf, oder sechs oder sieben Jugendliche ganz aufgeregt und alle telefonierten. Eine sagte: „Ich habe auch gerade schon mit der Polizei telefoniert“ – „Warum?“ fragte ich im Vorbeigehen. Sie gestikulierte nur getreu dem Motto: „Ich telefoniere“. Okay. Ging ich weiter. Auf dem Rückweg standen sie 100 Meter weiter alle auf der Straße.

Ein Auto kam (mit deutlich mehr als 50 km/h) von hinten. Dunkle Klamotten bei den Teenies, dunkle Straße und dunkel war es überhaupt. Ich habe gedanklich schon dieses Plop Plop Plop – Geräusch gehört, wie Menschen über die Motorhaube fliegen, aber in letzter Sekunde hat der Fahrer es bemerkt und hat einen krassen Schlenker auf die Gegenfahrbahn gemacht. Es war sehr sehr grenzwertig. Zum Glück kam gerade keiner entgegen, sonst hätte es in irgendeiner Form ein riesiges Drama gegeben.

Da sehe ich den Schwan und die Teenies drum herum. Zuerst bin ich hundert Meter nach Hause gesprintet, habe meine Taschenlampe geholt, die an der Seite eine brutale blau-rote Blinkfunktion hat, und die auf die Straße gestellt. Sicherheit da.

Schwäne sind schon sehr imposante Tiere

Ja, und da ist dieser Schwan mitten auf der Straße. Beschützt von lieben Menschen. Erstaunlich, dass es so etwas in dieser Altersklasse gibt. Plötzlich macht Swammy es wie Timmy: „Ich bin dann mal weg.“ Fliegen wollte er, konnte aber nicht. Es war eher ein Rennen mit Flügelschlägen. Bis zur nächsten Falle. Das war dann in einer Querstraße, 50 Meter weiter. Da steckt er seinen langen Hals durch ein Gartentor und flattert wie wild.

Das tat mir in der Seele weh, also dieses Zusehen müssen. „Eh, Du bist doch keine Katze“, habe ich ihm zugerufen, habe mich gebückt, seine Flügel festgehalten, eine Minute später bin ich aufgestanden und hatte einen Schwan im Arm. Und der hat mich genau so angeschaut, wie auf dem Foto. Streckt seinen Hals nach hinten und guckt mir in die Augen. Getreu dem Motto: „Wer bist Du denn?“ Und ich hatte seine Flügel unter Kontrolle, er fühlte sich wohl. Aber erst dann, wenn Du so einen Schwan auf dem Arm hast, weißt Du, dass es keine 7-Kilo Weihnachtsgans ist. Der hatte RICHTIG Gewicht! Und seine Füßchen, egal, wie es in der Fachsprache heißt, sind auch riesig groß, aus der Nähe betrachtet.



Wenn ein Schwan stirbt: Hier liegt er, kann seinen Kopf nicht mehr heben. In wenigen Minuten ist er tot. Das betraf sehr viele Schwäne auf Rügen im Jahr 2006. Hier an der Wittower Fähre.

Lange Rede, kurzer Sinn: Dann kam endlich die Tierrettung – eine Frau steigt aus dem Auto, geifert mich an: „Sind Sie wahnsinnig, ohne Handschuhe und Schutzkleidung? Der hat Vogelgrippe! Sofort nach Hause und die Klamotten in die Waschmaschine und den Körper desinfizieren…“ – „Gut Mädchen, mach ich.“ Dann durfte ich den Schwan in sein „Reisebett“, sprich in einen Käfig im Hundefänger legen und Tschüs sagen. Sie haben ihn später sanft eingeschläfert.

Und ich mich auch. Ich habe im Keller endlos Desinfektionsmittel, ich hätte damit pur duschen können. Aber warum? Hände waschen, Zähne putzen, ab ins Bett.

Es heißt ja Vogelgrippe. Und ich bin kein Vogel. Und wenn doch, dann ein schräger. Aber von Schrägvogelgrippe habe ich noch nichts gehört.

Klar habe ich am nächsten Morgen normal geduscht und die Klamotten in die Waschmaschine gesteckt. Mit der Erkenntnis: Menschenblut geht raus. Paar Tricks und Kniffe… Schwanenblut: No Chance. Da hat sich der arme Kerl doch irgendwie verletzt am Gartentor.

Die Vogelgrippe kam übrigens im Februar 2006 erstmals so richtig auf der Insel Rügen an – also genau vor 20 Jahren. Damals hat es auf Rügen nachweislich auch eine Katze erwischt.

Im letzten Winter starben auch unzählige Kraniche auf ihrer Reise in die Winterquartiere.

Im letzten Winter traf es auch sehr viele „Glücksvögel“, die Kraniche

Und Swammy hat es eben auch erwischt. Obwohl: Woher wusste die Frau vom Wildtierschutz, dass er Vogelgrippe hat? Sie hat ihn weder begutachtet, noch gesehen, geschweige denn, untersucht. Sie hat es den Jugendlichen ja am Telefon schon gesagt.

Vielleicht hatte er einfach nur Stress mit Frauchen und ist vor Ärger wild losgeflogen und in der Aufregung gegen ein Hindernis geflogen – und war wegen einer Gehirnerschütterung bisschen desorientiert? Wer weiß, wer weiß?

Fotos/ Repro: copyright Marius Jaster

Zur Vogelgrippe von 2006 habe ich auch Fragen gehabt. Montag wurden die toten Schwäne an der Wittower Fähre auf Rügen entdeckt.

Dienstag war die gesamte deutsche Medienlandschaft da.


Manche Schwäne fühlen sich im Presserummel wohl


Am Samstag dann, da haben es die Verantwortlichen im Kopp gekriegt.

14:00 Uhr war die Bundeswehr auf dem Rügendamm und fing an, jedes einzelne Auto zu desinfizieren. Zwei Minuten jedes Auto einzeln. Ruckzuck war der Stau am anderen Ende der Insel angekommen. Die Rügenbrücke befand sich noch im Bau und wurde am 20. Oktober 2007 feierlich eröffnet. (Foto von der Eröffnung ganz am Ende des Artikels)



Rügendamm am Dänholm – hier wird das erste Auto von der Insel in Richtung Festland von der Bundeswehr desinfiziert.
Stau innerhalb weniger Minuten.

Nur eine Stunde später wurden Seuchenwannen aufgebaut. Für die Autos und die Fußgänger.


Die Bundeswehr beim Aufbau der Seuchenwannen. Fußgänger laufen bereits durch. An der Autowanne wird noch gebastelt. Die Frage war nun: Wenn es von Montag Abend bis Samstag 14:00 Uhr OHNE ALLES ging, und am Samstag 15:00 Uhr die Seuchenmatten aufgestellt waren, warum musste dann von 14:00 bis 15:00 Uhr die Sprühaktion, die einen Megastau auslöste, durchgeführt werden?

Angela Merkel, Till Backhaus, Kerstin Kassner – alles hochrangige Politiker waren „im Anflug “ für eine Pressekonferenz im Feuerwehrgelände in der „Inselhauptstadt“ Bergen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 🙂

Fotos: copyright Marius Jaster

Als ich auf dem Rügendamm die Aufbauarbeiten der Seuchwannen fotografisch begleitete, musste ich jedes mal, wenn ich hin und her lief, über diese Matte. Der Einsatzleiter ließ da auch gar nicht mit sich reden. „Nicht ein einziger Virus darf die Insel verlassen. Da haben wir unsere Vorschriften.“ Ich sage: „Okay, dann macht Eure Arbeit aber auch ordentlich, denn wenn ich ein böser Mensch wäre, würde ich im Anschluss an die Pressekonferenz von Frau Merkel mit meinem Auto noch einmal zur Wittower Fähre fahren. Und dann so richtig in der Schwanenscheiße rumtrampeln, dann so einen toten Schwan in einen großen Rucksack packen. Und dann setze ich mich in die Eisenbahn und fahre direkt an Euch vorbei. Direkt nach Berlin oder so. Ich winke Euch dann auch.“ In dem Moment fuhr auch gerade ein Zug vorbei. (Die Bahnstrecke verläuft parallel zur Straße.)

Das ist das Eröffnungsfeuerwerk für die Rügenbrücke am 20. Oktober 2007. Der blaue Strich ist eine fast 3 km lange Installation von Neonröhren am Brückengeländer. (Foto: Marius Jaster)

Danke für Deine Treue! In eigener Sache:

Vielen Dank an alle Leser, die in den letzten vielen Monaten fleißig dieses online-Magazin gelesen haben. Immerhin, obwohl es fast nichts Neues gab, waren es im Schnitt 500 täglich. Vermutlich liegt es an den vielen informativen Artikeln, die zeitlos sind. (Das ist ja hier auch kein Nachrichtenmagazin). Und da lohnt es sich durchaus, die Kategorie „Gesundheit“ durchzustöbern. Oder auch „Wissenswertes“. Die anderen auch. Es gibt viel zu erkunden, und wohl genug Menschen, die es gerne tun. Manche sind Stammleser, aber es gibt auch immer wieder neue Gesichter, die dann zum Teil Stammleser werden.

Die Gründe sind vielfältig. Sei es, dass ich 2022 gesund ins Krankenhaus ging, wegen reiner Vorsorge, und kaputtoperiert wieder nach Hause durfte. Zwei Jahre später meinte der Vertretungsarzt meines Hausarztes: „Willst Du sterben, fahr nach Bergen“. – „Ich dachte, das ist so ein Spruch, weil er sich gut reimt ?“ – „Leider NEIN!“

Kurzum: Eine sogenannte Kleinigkeit in Bergen auf Rügen ging gründlich daneben. Sollte ursprünglich 3 Tage dauern. Die „Reparatur“ brachte 3 Wochen Intensivstation und noch mehr Krankenhausaufenthalt. Anschließend ging die „Reparatur“ auch kaputt. Zwei Jahre leiden müssen – und dann, auf Empfehlung des Vertretungsarztes, bekam ich einen Termin in der UNI-Klinik Rostock. Und die sind so rar, dass der Arzt meinte: „Kann sein, dass Du lange warten musst. ABER WENN DU EINEN BEKOMMST, WARTEST DU. EGAL WIE LANGE! Das sind die Einzigen nördlich von Berlin, die Dir helfen können.“ Okay, Mitte September 2024 angerufen, Vorstellungstermin am 18. Februar 2025. OP-Termin am 11. April. Ein Freitag. Früh. „OP gelungen, Patient LEBT“ und ich durfte direkt am Montag nach Hause. Und ALLES IST GUT seitdem!

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Kurzentschlossen: Winterferien auf Ostsee-Inseln und im Ostseeland. So gehts:

Mini-Drama und Märchen-Schreibwerkstatt: Winterferien in Mecklenburg-Vorpommern

Winterstrandfest auf Usedom mit Strandkorb-WM und Winterbadespektakel
Im Seeheilbad Ahlbeck auf Usedom können Gäste vom 24. bis 25. Januar die 17. Strandkorb-WM verfolgen. Dabei legen Teilnehmende in Zweierteams eine Strecke von 20 Metern zurück, während sie einen 60 Kilogramm schweren Strandkorb tragen. Das schnellste Team gewinnt 1.000,- Euro. Nach dem Qualifikationsrennen am 24. Januar folgt am 25. Januar um 16:00 Uhr der Finalwettkampf. Zudem findet am 25. Januar um 15:30 Uhr die Kinder-Strandkorb-Olympiade statt. Abends gibt es ein großes Strandfeuer sowie eine Winterstrandparty mit Livemusik in einem beheizten Festzelt. Beim 29. Usedomer Winterbadespektakel am 25. Januar verkleiden sich Eisbader passend zum Titel „80’s 80’s“, präsentieren ihr Kostüm auf einem Laufsteg und begeben sich um 14:00 Uhr in die Ostsee.
Weitere Informationen: kaiserbaeder-auf-usedom.de

Warnemünder Wintervergnügen
Vom 31. Januar bis 9. Februar findet in Rostock das Warnemünder Wintervergnügen statt. Vor allem Familien werden dann durch zahlreiche Angebote an den Strand gelockt: Am 31. Januar wird die Veranstaltung mit einem großen Strandfeuer eröffnet. An den darauffolgenden Tagen können Gäste unter anderem beim Schnitzen von Eisskulpturen in Kooperation mit der Skulpturenausstellung „Eiswelt“ vom Karls Erlebnis-Dorf zusehen, Angebote wie Kinderschminken und Märchenstunden am Kinderaktionstag nutzen oder Wissenswertes über die Geschichte und gesundheitliche Vorteile von Eisbaden vom Verein Rostocker Seehunde erfahren. Beim anschließenden Eisbadefasching steigen die Vereinsmitglieder kostümiert in die Ostsee. Über den gesamten Zeitraum des Warnemünder Wintervergnügens hinweg können Besucherinnen und Besucher auf der Promenade mit dem Leuchtturmvorplatz sowie über ein so genanntes Marktdorf mit zahlreichen Verkaufsständen schlendern. Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Interessierte unter rostock.de.
Weitere Informationen: rostock.de

Eine abendliche Taschenlampenführung bietet in den Winterferien ungewöhnliche Einblicke in das OZEANEUM. © Anke Neumeister/Deutsches Meeresmuseum Winterferien_im_Theater.jpg In der M*Halle des Schweriner Staatstheaters werden verschiedene Ferienangebote offeriert, darunter Schauspieltraining und Sing-Workshops. Foto: Silke Winkler
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Es wird immer bekloppter! Wir kennen es von Berlin und Frankfurt am Main – jetzt sogar im Urlaubsort Zingst an der Ostsee.

Zingst (ots) + PMJ

In den heutigen frühen Morgenstunden, des 09.08.2024 kam es kurz nach Mitternacht, in der Strandstraße in Zingst zu der Abgabe mehrerer Schüsse auf eine kleinere Personengruppe. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden durch die Schüsse aus einer bislang unbekannten Waffe zwei Personen verletzt. Ein 25-jähriger Deutscher wurde lebensbedrohlich verletzt und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ein 24-jähriger Deutscher wurde schwerverletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gefahren.

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Taxi nach Paris. Nöö. So nicht. Und schon gar nicht bis nach Paris.

Sieht nicht wirklich gut aus, für eine Taxifahrt!

Marco P. (Name geändert) wollte am 03. August 2023 nur einen Kumpel nach Hause begleiten, weil der sich auf der Party seines Vermieters nicht mehr richtig benehmen konnte. Das lag vielleicht am Alkohol – und ob er deshalb alleine gut zu Hause gelandet wäre – fraglich.

Auf dem Rückweg gegen 23 Uhr erlebt er den Schock seines Lebens. Er fuhr plötzlich Taxi. Und zwar auf der Motorhaube! Festgekrallt an den Scheibenwischern. „Der Römerweg in Zollhaus bei Villingen- Schwenningen hat teilweise keinen Fußweg und ein Tempolimit von 20 km/h!  Mit Fußweg dann 30 km/h“, erzählt er. 

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Sassnitz feiert Jubiläum! 30 Jahre Hafentage – mit großer Sause

Zum 30-jährigen Jubiläum verwandelt sich der Stadthafen in eine farbenfrohe
Fest- und Flaniermeile, die Besucherinnen und Besuchern eine Mischung aus maritimem Volksfest und Jahrmarkt bietet.

Das abwechslungsreiche Programm hält für jeden etwas bereit: Showprogramm, Fahrgeschäfte, Verkaufsstände und kulinarische Köstlichkeiten werden von Freitag bis Sonntag (12. bis 14. Juli)
zahlreiche Besucher anlocken. Die Showbühne direkt am Wasser bietet ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik, DJs und kulturellen Darbietungen.

Am Freitag eröffnet der Sassnitzer Bürgermeister, Leon Kräusche, das Hafenfest, das mit Live-Musik von „Bos Taurus“ und DJ Alex Schwartz in ein Partywochenende startet.

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Viele Wege führen nach Hiddensee. Aber nicht bei Sonnenuntergang SO, mit diesem Verkehrsmittel. Es führt in den Tod! Krasse Nummer. Das haben nur die Sachsen drauf!

Hiddensee (ots) & PMJ

Vögel können fliegen. Und kennen sich aus. Insbesondere die Wasservögel. Möwen & Co. Stand-Up-Paddler aus Sachsen eher nicht. Im Hintergrund die Insel Rügen. Ostseite mit der berühmten Kreideküste.

Hauptsache Hiddensee…

Das dachte sich augenscheinlich auch eine 43-jährige deutsche Urlauberin mit ihren zwei Kindern (9 und 10 Jahre alt !) als sie sich am Montag, dem 17.04.2024 gegen 22:15 (!) Uhr zu dritt auf ein Stand-Up Paddle von Dranske aus auf den Weg nach Hiddensee machten.

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Schon wieder wird Rügens Kreideküste kleiner! Dank Regen und Frost! Also: Achtung Lebensgefahr!

Rügens Kreideküste ist aktuell eine Gefahr durch Abbrüche

Rügens Kreideküste wird täglich kleiner. Millimeter für Millimeter, aber auch durch größere Abbrüche.

Kreideküste bei Sassnitz auf Rügen. Nicht auszudenken, was passiert, wenn eine der „Beulen“ plötzlich in die Tiefe rauscht.

Lebensgefahr besteht für Touristen und Fossiliensammler. Der Regen der letzten Wochen ist tief in die Kreidefelsen und deren Ritzen, Fugen und Spalten eingedrungen. Jetzt drückt der Frost… Logisch, dass weitere Abbrüche bevorstehen. Und wenn Du es kommen siehst – dann ist es bereits zu spät. Deswegen wird dringend von Wanderungen am Strand der Steilküsten abgeraten und gewarnt.

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Happy New Year!

Da isses, das NEUE JAHR 2024!

Stell Dir vor, wie es friedlich wird. Besser als das letzte Jahr. Ein Jahr voller Liebe und voll mit magischen Momenten für Dich!

Ja, stell es Dir in bunten Bildern vor! Gedanken sind Taten!

Und dann guckst Du, was Du dazu beitragen kannst. Und es machst es einfach – dann ist das Leben nämlich schön!

Und mehr will doch kein Mensch – außer ein schönes Leben.

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Wenn die Welt also eine andere ist – vor allem auf Rügen – dann sind das die „Rügener Anderswelten“

SENSATIONELL: Für Menschen, die für magische und esoterische Welten offen sind, gibt es jetzt in Sassnitz auf Rügen die „Rügener Anderswelten“. Und zwar erst seit 22. März 2023. Das nächste vergleichbare Geschäft befindet sich in Rostock!

Grund genug, im Angebot von Enrico Bartusz zu stöbern!

18 Sorten Met (Honigwein in Flaschen) erwarten Dich. Natürlich mit Kostprobe! Und dann eben alles, was das magische Herz begehrt. Sämtliche Utensilien für den esoterischen Liebhaber. Es beginnt bei vielfältigem Räucherwerk, geht weiter über edle Heilsteine und Salzlampen bis hin zu Tarot- und Orakelkarten

Natürlich dürfen Runen-Sets und Pendel nicht fehlen. Klangschalen sind auch zum Ausprobieren da!

Eine umfangreiche Auswahl an Büchern, Schmuck und natürlich rügentypischen Souveniers runden das Angebot ab.

Am besten, Du gehst selbst mal stöbern.

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Großartiger Naturschutzerfolg auf der Insel Rügen: Stark gefährdete „Feuerkröte“ nach Renaturierung in Schwarbe nachgewiesen

Insel Rügen: Von Dr. Axel Wessolowski, Redakteur Biodiversität „Heinz Sielmann Stiftung“ / Titelfoto: Rotbauchunke Foto: Dr. Hannes Petrischak, Heinz Sielmann Stiftung

Der renaturierte Teich in Schwarbe, ausgebaggert. Foto: LpvRü

In dem kleinen Ortsteil der Ostseegemeinde Altenkirchen, im nördlichsten Teil der Rügener Insel, entdeckte ein Biologe die streng geschützte Rotbauchunke. Der Nachweis gelang an einem Teich, dessen naturnahe Umgestaltung im Rahmen des BiotopVerbund-Projekts im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt wurde und auch noch nicht abgeschlossen ist.

So sah es aus, bevor die Bagger kamen. Foto: LpvRü

Im Zuge einer Artenerfassung fand der beauftragte Biologe neben verschiedener Froscharten, einer Kröten- und einer seltenen Molchart auch die Rotbauchunke (Bombina bombina). Außerdem konnten zwei weitere Rotbauchunken durch ihr markantes Rufen – einer Wiederholung langgezogener tiefer „Huuhs“ – ausgemacht werden.

Rotbauchunke in Kleingewässer / Foto COPYRIGHT: INGOLF KÖNIG

„Erst Ende 2021 wurde der Teich entschlammt und Anfang 2023 schritt die naturnahe Gestaltung mit gezielten Rodungsarbeiten weiter voran. Dass sich schon jetzt Rotbauchunken auf der Fläche einfinden, ist ein großartiger Erfolg für den Naturschutz“, sagt Dr. Johannes Heinze, Leiter des BiotopVerbund-Projekts bei der Heinz Sielmann Stiftung. „Dabei steht dieser kleine Froschlurch stellvertretend für zahlreiche andere Arten, deren Überleben ebenfalls eng verknüpft mit dem Vorhandensein und der Erreichbarkeit von ökologisch intakten Kleingewässer ist.“

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„Spirit of Rügen“. Hier testet Urlauberin Angélique den Rügener Geist

„Erst dachte ich, ich sehe nicht richtig und musste gleich erst mal rein“. So erzählt sie ihr neues Abenteuer. „Unverkennbar bin ich Urlauberin, mit dieser gelben Jacke. Und bei meinem letzten Besuch in Sassnitz und auf Rügen gab es dieses Geschäft noch nicht. Und jetzt probiere ich das aus.“

„Das Schöne in Sassnitz bei „Spirit of Rügen“ ist, dass die Produkte getestet werden können“, sagt Angélique.

Die Magie der Insel Rügen HAUTnah erleben

Das ist das Motto von „Spirit of Rügen“. Einer Manufaktur, bei der alle Produkte ausdrücklich Bio-zertifiziert sind. Sie entsprechen den höchsten Standards, was Vertrauen und Qualität unterstützt. Und sie sind HAUTnah anwendbar, ja, die Wirkung ist nahezu SPÜRbar. Also befindest Du Dich in einer WUNDERbar!

Hier in Sassnitz auf Rügen, wo einst die Sparkasse war, gibt es jetzt Naturheilkosmetik aus der Manufaktur „Spirit of Rügen“

„Ich habe einiges ausprobiert“, erzählt Martin aus Lietzow. „Meist habe ich mich an den Plastikverpackungen gestört. Die Lösung habe ich jetzt hier gefunden. Die Wirkung der Produkte, die Verpackung und das Nutzergefühl sind einfach fantastisch.“

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Gingst / Rügen: Sensationell! Hier sind Bäume wirklich noch in der Schule!

Denn es gibt weit und breit Baumschulen, in denen nicht eine Pflanze gezüchtet wird und wachsen darf. Die Baumschule Rügen in Haidhof bei Gingst ist die einzige selbst produzierende Baumschule in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Und mittlerweile die größte! Über 50% des Sortiments werden hier auf 4 Hektar selbst produziert. „Was hier produziert wird, wächst hier auch am besten“, sagt Firmeninhaber Florian Wolf.

Die Bäume in der Baumschule Rügen wachsen in den Himmel, vertragen den Klimawandel und werden z.B. an Allee-Straßen gepflanzt. Natürlich kann hier aber jeder Bäume kaufen.
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In Gingst auf Rügen ist ab JETZT „Gut Kirschen essen“

Aber nur, wenn sie – wie jetzt eben – reif sind. Das Gleiche gilt für Stachelbeeren, Pflaumen, Johannisbeeren. Das Einzige, was Du tun musst: Geh´ in das neu angelegte Biotop – kurzum: Zum Dorfteich!

Vreni Zimmermann vom „Landschaftspflegeverband Rügen e.V.“ (rechts) und Gerlinde Bieker, Bürgermeisterin in Gingst, enthüllen das Informationsschild beim Zugang zum Teich. Damit wurde das zum Biotop sanierte Gelände samt Teich feierlich und offiziell vom BiotopVerbund an die Gemeinde übergeben.
Dorfteich Gingst: Die große Tafel am Eingangsbereich klärt über das Projekt „Inselbiotope – Kleingewässer als Trittsteine im Biotopverbund“ auf – ebenso über die neue Gestaltung des Dorfteiches.

Aber wehe, Du gehst hin und pflückst alles ab – dann: Beule!

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Schmetterlinge – 5 Lieblingspflanzen für die „wilde Ecke“

Wenn Sie Schmetterlinge im Garten haben möchten, brauchen Sie die „richtigen“ Pflanzen. Gemeint sind Raupenfutterpflanzen. Fehlen diese, können die Schmetterlinge keine Eier ablegen. Denn für die daraus schlüpfenden Raupen wählen sie immer die passenden Pflanzenarten.

Erstaunlich ist, dass wir einige Raupenfutterpflanzen gerne in die Kategorie „Unkraut“ schieben: Ob Große Brennnessel oder Spitz-Wegerich – diese Pflanzen stehen bei den Raupen jedoch hoch im Kurs! Kein Wunder, dass diese Insekten immer seltener werden. Wilde Ecken in Ihrem Garten helfen.

Eine Raupe muss essen, bevor sie zum Schmetterling wird. hier eine Raupe auf einer Lupine im Frühling. Deutlich zu sehen, dass sie rechts gefressen hat und jetzt Mittagsschlaf macht. Aber die Lupine kann das ab – blühte trotzdem wie wild.

Die folgenden fünf Pflanzen sind bei Schmetterlingen sehr begehrt. Lassen Sie sie gerne stehen und freuen Sie sich auf die farbenfrohen Besucher:

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Generalvertretung der Allianz wieder in Gingst!

Der gebürtige Greifswalder Thomas Beth kann auf eine steile Karriere zurückblicken. Der Vater eines 13-jährigen Zwillingspärchens wusste schon früh, was er werden wollte. Nach erfolgreicher Ausbildung zum Versicherungs- & Finanzanlagenfachmann und Immobiliardarlehensvermittler  startete er bereits 2015 auf Rügen als Nachfolger eines langjährig gedienten Vertreters mit den Büros in Gingst und Garz/Rügen. 2018 kam dann bereits das Büro in Grimmen dazu, zwischenzeitlich sogar ein weiteres in Bergen.

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Fahre niemals in einem dieser Oldtimer über die Insel Rügen!

Denn Du wirst Dich daran erinnern, wie an Dein erstes Mal! Und süchtig wirst Du werden! Du wirst nach dem nächsten Anlass lechzen wie ein Junkie nach dem nächsten Schuss sucht. Und Du MUSST wieder auf die Insel Rügen. Zumindest an die Ostsee!

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Krass! Flinten weg, Führerscheine weg, Wildbraten läuft noch im Wald. Dummheit in Tüten. Welcome to Rügen.

Vorab, bevor es richtig los geht: Da schreibt die Pozilei: Mit 2,11 Promille zum Brötchen holen. Der Text sieht dann so aus:

Am heutigen Freitag (16.12.2022) fuhren die Beamten des Polizeihauptreviers Bergen Streife, als ihnen gegen 07:00 Uhr ein PKW der Marke Opel aufgrund einer unsicheren Fahrweise auffiel. Auf einem Parkplatz in der Putbuser Chaussee stoppten die Polizisten einen 67-jährigen deutschen Mann von der Insel Rügen.

Eine Atemalkoholprüfung ergab, dass der Fahrer mit 2,11 Promille unterwegs zum Brötchen holen war. Anschließend wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen, die Weiterfahrt untersagt und sowohl der Führerschein als auch der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den hungrigen Rüganer wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Das Führen eines Autos stellt ab 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit und ab 1,1 Promille eine Straftat dar, die in der Regel mindestens ein Fahrverbot sowie eine Geldbuße oder -strafe nach sich zieht.

Und jetzt zum eigentlichen Artikel:

Fahrer betrunken, Beifahrer nüchtern. Warum nicht? Auf Rügen geht das. Dazu haben zwei Jäger Probleme mit der Pozilei. Und wenn Deine Frau wegen Alkohol nicht weiterfahren darf, holst Du sie bestimmt ab. Klar. Und dann wird gemunkelt, dass nur jede 600ste Alkoholfahrt überhaupt erwischt wird. Aber der Reihe nach:

Die Frage ist immer: Wie viele Kraftfahrer sind gerade gar nicht fahrtauglich? Die Pozilei findet ja immer nur eine kleine Auswahl – mit teilweise abenteuerlichen Geschichten.

Da staunte selbst die Pozilei auf Rügen nicht schlecht: Mitten im warmen Juli, an einem schönen Mittwoch – zwischen Frühstück und Mittagessen – führten sie auf Rügen zwischen Garz und Berglase eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein VW aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurde angehalten. Mit 87, statt erlaubten 70 km/h. Soweit kein Drama.

Aber: Der 39-jährige deutsche Fahrer (und auch Halter des Fahrzeuges) gab gegenüber den Pozilisten an, nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein. Die Fahrerlaubnis wurde ihm bereits 2002 entzogen. Im Rahmen der Verkehrskontrolle wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Das Messgerät zeigte einen Wert von 1,23 Promille. Gegen den Fahrer ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. 1-2-3 – ich bin dabei…

ABER:

Mit im Fahrzeug befand sich der 36-jährige Freund des Fahrzeugführers. Dieser war nicht alkoholisiert und ist im Besitz eines gültigen Führerscheins. Somit konnten die beiden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Fahrt fortsetzen, nur auf getauschten Plätzen im Fahrzeug.

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