Manchmal kommt die Bahn später als erwartet. Dann sind „DIE VON DER BAHN“ alle böse! Aktuell die Chefin: Evelyn Palla. Aber sie ist nicht neu in ihrem Job. Sie hat einen eigenen Lokführerschein, kennt sich aus, hat die regionale Bahn gut aufgeräumt und ist jetzt auch für den Fernverkehr zuständig. Und jetzt räumt sie den Rest auf, da bin ich mir ganz sicher. Schau ihr in die Augen. Sie liebt es! Sie MACHT es. Solche Augen siehst Du nur, wenn Begeisterung dahinter steckt. Und das ist ihr anzusehen. Und die ersten Ergebnisse sichtbar. Selbst auf der Insel Rügen, wo „ALLES erst 15 Jahre später ankommt“. So sagen es die Leute jedenfalls.
Letztes Jahr gab es etwa 26.000 Baustellen bei der Bahn. Dieses Jahr sind es 28.000! Jo, das will erst mal gestemmt, verwaltet, organisiert werden – und nebenbei die Züge, die ja dann trotzdem dran vorbei, drum herum oder irgendwie fahren müssen, notfalls eine Zeit durch Busse ersetzt.
Auf der Insel Rügen jedenfalls – und das ist eben neu – machen sie Ratz-Fatz, nicht alles auf einmal, aber das Wichtigste zuerst. Und schnell und gut.
Die Gegenseite:
Die, die mit der Bahn fahren wollten, sind sauer traurig, genervt, gestresst oder sonst irgendwas.
Vielleicht auch wütend. Wenn sie es wollten und nicht konnten, weil gar kein Zug kam – oder mitunter VIEL ZU SPÄT, so dass alle anderen Anschlüsse „im Eimer“ waren.
Aber, wer Auto fährt, kennt es auch, wenn plötzlich etwas Unerwartetes passiert. Sei es ein Unfall, eine mit Wasser gefüllte Bahnunterführung, ein Schneesturm, oder auch nur eine ausgeweitete allgemeine Kontrolle der Pozilei.
Manchmal hat das Gründe! Verbrecherjagd – oder die Jagd nach angezeigten Suff-Fahrern – oder eben eine normale Pozileikontrolle. „Die Papiere bitte! Führerschein, Autopapiere…“. Auch das dauert bekanntlich. Aber dann geht es in eigener Zuständigkeit weiter. Unabhängig.
Im Gegensatz zu Flugzeugen, wo neben der Organisation sogar das eigene Leben in die Regie des Flugkapitäns übergeben wird. Auch bei Schiffen ist es so. Stichwort: Titanic.
Bei der Bahn ist das anders. Da warten Züge auf Anschlussreisende – und so kommt eine Verspätung zur nächsten.
Aber es gibt auch Situationen, die anders sind: Da steht etwas auf der Schiene, oder liegt – manchmal auch schon als „Matsche“, egal, ob Mensch oder Reh. Nee, nicht egal! Beim Reh, wenn es knallt und rumpelt, aber der Zug keinen Schaden hat, wird es gemeldet, der Zug fährt einfach weiter. Jemand anderes kümmert sich um das Tier. Beim Menschen: Grundsätzlich Stillstand. Was kann die Bahn dafür – egal, ob der Mensch das so wollte, oder eben vielleicht nicht?
Er kann gestoßen werden, er kann bereits tot auf die Schiene gebracht werden, er kann Haltesignale und Halbschranken ignorieren oder es versagt einfach seine Technik. Oder andere.
Seit heute ist es traurige Gewissheit. Der in der Ostsee gestrandete Wal, der liebevoll Timmy getauft wurde, ist tot. Timmy heißt er, weil er erstmals am Timmendorfer Strand gestrandet ist. Eingewickelt in ein Geisternetz aus der Fischerei.
Ein ca. 200 Kilogramm schweres Herz hat aufgehört zu schlagen.
Okay, jeder interessierte Mensch in Deutschland kennt die Geschichte aus anderen Medien. Nun bin ich kein Bratwurstverkäufer, der überall seinen Senf dazugeben muss, aber in diesem Falle schon. Denn es gibt Fragen über Fragen!
Zwei Millionen Euro hat die Rettungsaktion bisher gekostet. Privat finanziert. Das finde ich toll! Die letzten Rechnungen einiger Schiffe sind noch gar nicht da, also kommt da noch etwas dazu…
Aber: Was ist eigentlich mit den anderen 299.999 Walen, die weltweit jährlich in Fischer- und Geisternetzen gefangen sind? Was ist die Ursache, warum sich Wale verirren? Sie hören ihren eigenen Gesang nicht mehr. Sie werden „umbrummt“ von jeder Menge Schiffsmotorgeräuschen, von dem Getöse der in den Meeren platzierten Windparks – und wann will der Mensch mal aufhören, die Meere und ihre Bewohner zu zerstören?
Und warum schert sich in der Politik NIEMAND um den alljährlichen, blutigen Walfang in Norwegen, Japan, Island, Indonesien, Grönland, in den Teilen von Alaska, und den Färöer Inseln? Blutige, gruselige Geschichten!
Bei aller Schönheit der Ostsee – unter der Wasseroberfläche lauern Gefahren für verschiedene Meeresbewohner durch Stellnetze, Geisternetze und vor allem Lärm durch rege Schiff-Fahrt und Windparks.
Und jetzt sitzt – oder saß eben – einer von all den Vielen auf einer Sandbank fest. Vielleicht war diese Rettungsaktion Liebe zu einer Seele, die sich verschwommen hat? Einer hilflosen Seele darf doch geholfen werden. Oder? Tolle Sache!
Zumal Timmy noch recht jung gewesen sein soll. 4-6 Jahre jung. Okay, da kann man sich schon mal verirren. Ist mir auch schon passiert in diesem Alter. Ein Matchboxauto – und immer an der Hauswand lang. Irgendwann war ich irgendwo in der Stadt. Alle haben mich gesucht, sogar die Polizei – und natürlich gefunden. Gibt ja nur einen Jungen, der verträumt mit einem Spielzeugauto an der Wand langläuft – und alles Andere ist ausgeblendet. So wird es Timmy wohl ergangen sein.
Aber WARUM wurde Timmy dort ausgesetzt, wo es für ihn am gefährlichsten war? Mit den – so wurde berichtet – Worten des Kapitäns, oder eines Offiziers: „Jetzt sind wir das Mistviech endlich los.“ Die Einen bezahlen aus Liebe Millionen, die Anderen hassen ihren Job. Ich würde sie nicht bezahlen. Also maximal den Sprit!
Ja, und Swammy ist der Schwan, diese Geschichte ist auch sehr spannend, wenngleich eben auch traurig, und kommt gleich im Anschluss an Timmy.
Zunächst bleibe ich bei Timmy. Ausgesetzt dort, wo die Strömung Richtung Ostsee am Größten ist? Nach dem ganzen Aufwand hätten sie ihn doch wenigstens noch ein paar Kilometer weiter in die richtige Nordsee schaffen können. Am besten dorthin, wo sich Nordsee – das Randmeer des Atlantik – mit dem Atlantik verbindet. Aber nöö, im Strudel von Nordsee Richtung Ostsee, dort wird er rausgescheucht. Böse Falle in diesem Jahr. Weil:
Seit Anfang Januar gab es heftigen Ostwind. Immer und immer wieder. Der drückte das Wasser der Ostsee in die Nordsee. Das letzte Mal vor etwa 20 Jahren. Die Ostsee ist ja weiter auch nichts als die größte (und schönste) „Brackwasserpfütze“ der Welt. Vor ca. 12.000 Jahren, als die Eiszeit zu Ende ging, blieb eben in den Tälern das Wasser zurück. Ausgetrocknet wäre sie auch ohne die Nordsee nicht, da es Flüsse gibt, die sie speisen. Aber der relativ kleine Zugang zur Nordsee macht es spannend. Dadurch bekommt die eigentliche Süßwasserpfütze nämlich den bisschen salzigen Geschmack. Viel ist es nicht. Um genau zu sein, so wenig, dass sich Süßwasserfische (Zander, Aal & Co) daran gewöhnen konnten. Vor allem in den Boddengewässern.
Die Ostsee ist ca. 412.000 Quadratkilometer groß, also ein bisschen größer als Deutschland. Die tiefste Stelle: südlich von Stockholm im westlichen Gotlandbecken, mit 459 Meter. Vor dem Darß oder Rügen sind es manchmal nur 10 Meter, oder 25. Im Durchschnitt 52 -54 Meter.
Und aus dieser Ostsee hat der Ostwind das Wasser vertrieben. Seit Anfang Januar. Fast unaufhörlich. Der Wind war so böse, dass ich nicht mal mehr Fahrrad fahren wollte. Stark, kalt, nass, eklig. Für die Ostsee aber ist es nicht schlecht. Es ist 20 Jahre her, dass es mal so etwas gab. Aber es muss ab und zu mal sein, damit beim Rückfluss wieder Salz in die Ostsee kommt. Und gerade, wenn es kalt ist, bringt das Wasser mehr Sauerstoff mit, von dem die tiefen Ostseebecken profitieren.
Dieses Jahr allerdings lag der Wasserpegel der Ostsee 67 Zentimeter unter Durchschnitt. Laut Leibnitz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde. Und das ist ein Batzen! 275 Kubik-Kilometer (!) fehlten im Vergleich zum Durchschnitt.
Und jetzt, wo der Wind sich dreht, schwappt es zurück. Bringt endlich wieder Salz in die Ostsee und mit Glück auch kaltes Wasser, was die seit 20 Jahren anhaltenden erhöhten Tiefenwassertemperaturen beenden könnte.
Und Timmy wird GENAU DORT ausgesetzt. Warum?
Das ist, wie wenn ich zwei Aquarien miteinander verbinde, aber mit einem Schieber, so dass ich eins ganz voll machen kann, das Andere nur halbvoll. Und dann ein Fischlein in das volle, und dann den Schieber aufmachen. Das Fischlein wird in dem anderen Becken landen. Reine Physik. Sogkraft und so.
Es bleibt dabei, was Timmy betrifft: Fragen über Fragen. Behaupten kann und will ich nix, ich war nicht live dabei.
Fakt ist: Seit dem Beginn der Messungen im Jahr 1886 war der Tiefstand der Ostsee noch nie so groß. Und der Rückfluss zumindest ein Nachteil für Timmy.
Erinnerungsfoto: Yves Trützschler (32) links und Daniel Wilde (29) vor dem „großen Fang“ am 12. Juli 2005
Andere tote Wale gab es auch schon in der Ostsee. Da freuen sich zwei Segler über die Erfahrung, vor der Insel Rügen einem toten Wal zu begegnen. Ich durfte das von ihnen gemachte Foto im Auftrag der Bildzeitung reproduzieren. Ich glaube, mich erinnern zu können, dass es wohl ein Finnwal war. Okay, 21 Jahre her. Aber an die Sauerei, die sie dann auf dem Dänholm gemacht haben: Da war nix mit natürlicher Nahrungskette… Nee, sie haben ihn aus dem Meer abgeschleppt, auf diese Insel zwischen Stralsund und Rügen gebracht, auf den Beton gehievt und mit riesigen Spateln zerschlachtet. Tierisch beißender Gestank und – riesige Sauerei. Warum das? Keine Ahnung. Diese Bilder zeige ich hier auch bewusst nicht. Beim Menschen heißt es: „Störung der Totenruhe“. Beim Wal: Egal. Wie ein Abrisshaus haben sie ihn behandelt.
Und jetzt: Swammy
Swammy ist der Schwan, den habe ich so getauft. Ich hätte ihn auch Sammy nennen können. Weil er in Samtens auf Rügen gelandet ist. Aber Sammys gibt es schon, und weil er eben ein Schwan war, kann dieses „W“ ruhig mit rein.
Und nun schau Dir mal das Titelfoto noch einmal genau an, oder besser, ich zeige es Dir hier noch einmal:
Hast Du schon einmal einen Schwan im Arm gehabt, der Dir sooo tief in die Augen blickt? Mit Sicherheit nicht. Weil Schwäne entweder im Wasser sind, oder mit atemberaubenden Geräuschen die Lüfte erobern. Und ehrlich: Dieses Foto ist vor Jahren mit einem Teleobjektiv entstanden, weil er mich so süß angeschaut hat. Aber zu greifen bekommst Du diese Tierchen nicht. Denn wenn sie sich dann länger an Land aufhalten, dann haben sie Eier zu brüten, oder gerade ganz frische neue Schwänchen. Und wehe, Du kommst ihnen dann zu nahe. Dann haste aber Geburtstag! Da gibt es nur eins: Lauf, lauf, lauf!
Swammy aber war anders.
Ich ging kurz zum Supermarkt, eine Kleinigkeit erledigen. Auf dem Weg dahin standen fünf, oder sechs oder sieben Jugendliche ganz aufgeregt und alle telefonierten. Eine sagte: „Ich habe auch gerade schon mit der Polizei telefoniert“ – „Warum?“ fragte ich im Vorbeigehen. Sie gestikulierte nur getreu dem Motto: „Ich telefoniere“. Okay. Ging ich weiter. Auf dem Rückweg standen sie 100 Meter weiter alle auf der Straße.
Ein Auto kam (mit deutlich mehr als 50 km/h) von hinten. Dunkle Klamotten bei den Teenies, dunkle Straße und dunkel war es überhaupt. Ich habe gedanklich schon dieses Plop Plop Plop – Geräusch gehört, wie Menschen über die Motorhaube fliegen, aber in letzter Sekunde hat der Fahrer es bemerkt und hat einen krassen Schlenker auf die Gegenfahrbahn gemacht. Es war sehr sehr grenzwertig. Zum Glück kam gerade keiner entgegen, sonst hätte es in irgendeiner Form ein riesiges Drama gegeben.
Da sehe ich den Schwan und die Teenies drum herum. Zuerst bin ich hundert Meter nach Hause gesprintet, habe meine Taschenlampe geholt, die an der Seite eine brutale blau-rote Blinkfunktion hat, und die auf die Straße gestellt. Sicherheit da.
Schwäne sind schon sehr imposante Tiere
Ja, und da ist dieser Schwan mitten auf der Straße. Beschützt von lieben Menschen. Erstaunlich, dass es so etwas in dieser Altersklasse gibt. Plötzlich macht Swammy es wie Timmy: „Ich bin dann mal weg.“ Fliegen wollte er, konnte aber nicht. Es war eher ein Rennen mit Flügelschlägen. Bis zur nächsten Falle. Das war dann in einer Querstraße, 50 Meter weiter. Da steckt er seinen langen Hals durch ein Gartentor und flattert wie wild.
Das tat mir in der Seele weh, also dieses Zusehen müssen. „Eh, Du bist doch keine Katze“, habe ich ihm zugerufen, habe mich gebückt, seine Flügel festgehalten, eine Minute später bin ich aufgestanden und hatte einen Schwan im Arm. Und der hat mich genau so angeschaut, wie auf dem Foto. Streckt seinen Hals nach hinten und guckt mir in die Augen. Getreu dem Motto: „Wer bist Du denn?“ Und ich hatte seine Flügel unter Kontrolle, er fühlte sich wohl. Aber erst dann, wenn Du so einen Schwan auf dem Arm hast, weißt Du, dass es keine 7-Kilo Weihnachtsgans ist. Der hatte RICHTIG Gewicht! Und seine Füßchen, egal, wie es in der Fachsprache heißt, sind auch riesig groß, aus der Nähe betrachtet.
Wenn ein Schwan stirbt: Hier liegt er, kann seinen Kopf nicht mehr heben. In wenigen Minuten ist er tot. Das betraf sehr viele Schwäne auf Rügen im Jahr 2006. Hier an der Wittower Fähre.
Lange Rede, kurzer Sinn: Dann kam endlich die Tierrettung – eine Frau steigt aus dem Auto, geifert mich an: „Sind Sie wahnsinnig, ohne Handschuhe und Schutzkleidung? Der hat Vogelgrippe! Sofort nach Hause und die Klamotten in die Waschmaschine und den Körper desinfizieren…“ – „Gut Mädchen, mach ich.“ Dann durfte ich den Schwan in sein „Reisebett“, sprich in einen Käfig im Hundefänger legen und Tschüs sagen. Sie haben ihn später sanft eingeschläfert.
Und ich mich auch. Ich habe im Keller endlos Desinfektionsmittel, ich hätte damit pur duschen können. Aber warum? Hände waschen, Zähne putzen, ab ins Bett.
Es heißt ja Vogelgrippe. Und ich bin kein Vogel. Und wenn doch, dann ein schräger. Aber von Schrägvogelgrippe habe ich noch nichts gehört.
Klar habe ich am nächsten Morgen normal geduscht und die Klamotten in die Waschmaschine gesteckt. Mit der Erkenntnis: Menschenblut geht raus. Paar Tricks und Kniffe… Schwanenblut: No Chance. Da hat sich der arme Kerl doch irgendwie verletzt am Gartentor.
Die Vogelgrippe kam übrigens im Februar 2006 erstmals so richtig auf der Insel Rügen an – also genau vor 20 Jahren. Damals hat es auf Rügen nachweislich auch eine Katze erwischt.
Im letzten Winter starben auch unzählige Kraniche auf ihrer Reise in die Winterquartiere.
Im letzten Winter traf es auch sehr viele „Glücksvögel“, die Kraniche
Und Swammy hat es eben auch erwischt. Obwohl: Woher wusste die Frau vom Wildtierschutz, dass er Vogelgrippe hat? Sie hat ihn weder begutachtet, noch gesehen, geschweige denn, untersucht. Sie hat es den Jugendlichen ja am Telefon schon gesagt.
Vielleicht hatte er einfach nur Stress mit Frauchen und ist vor Ärger wild losgeflogen und in der Aufregung gegen ein Hindernis geflogen – und war wegen einer Gehirnerschütterung bisschen desorientiert? Wer weiß, wer weiß?
Fotos/ Repro: copyright Marius Jaster
PS:
Zur Vogelgrippe von 2006 habe ich auch Fragen gehabt. Montag wurden die toten Schwäne an der Wittower Fähre auf Rügen entdeckt.
Dienstag war die gesamte deutsche Medienlandschaft da.
Manche Schwäne fühlen sich im Presserummel wohl
Am Samstag dann, da haben es die Verantwortlichen im Kopp gekriegt.
14:00 Uhr war die Bundeswehr auf dem Rügendamm und fing an, jedes einzelne Auto zu desinfizieren. Zwei Minuten jedes Auto einzeln. Ruckzuck war der Stau am anderen Ende der Insel angekommen. Die Rügenbrücke befand sich noch im Bau und wurde am 20. Oktober 2007 feierlich eröffnet. (Foto von der Eröffnung ganz am Ende des Artikels)
Rügendamm am Dänholm – hier wird das erste Auto von der Insel in Richtung Festland von der Bundeswehr desinfiziert. Stau innerhalb weniger Minuten.
Nur eine Stunde später wurden Seuchenwannen aufgebaut. Für die Autos und die Fußgänger.
Die Bundeswehr beim Aufbau der Seuchenwannen. Fußgänger laufen bereits durch. An der Autowanne wird noch gebastelt. Die Frage war nun: Wenn es von Montag Abend bis Samstag 14:00 Uhr OHNE ALLES ging, und am Samstag 15:00 Uhr die Seuchenmatten aufgestellt waren, warum musste dann von 14:00 bis 15:00 Uhr die Sprühaktion, die einen Megastau auslöste, durchgeführt werden?
Angela Merkel, Till Backhaus, Kerstin Kassner – alles hochrangige Politiker waren „im Anflug “ für eine Pressekonferenz im Feuerwehrgelände in der „Inselhauptstadt“ Bergen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 🙂
Fotos: copyright Marius Jaster
Zum Abschluss eine lustige Episode am Rande
Als ich auf dem Rügendamm die Aufbauarbeiten der Seuchwannen fotografisch begleitete, musste ich jedes mal, wenn ich hin und her lief, über diese Matte. Der Einsatzleiter ließ da auch gar nicht mit sich reden. „Nicht ein einziger Virus darf die Insel verlassen. Da haben wir unsere Vorschriften.“ Ich sage: „Okay, dann macht Eure Arbeit aber auch ordentlich, denn wenn ich ein böser Mensch wäre, würde ich im Anschluss an die Pressekonferenz von Frau Merkel mit meinem Auto noch einmal zur Wittower Fähre fahren. Und dann so richtig in der Schwanenscheiße rumtrampeln, dann so einen toten Schwan in einen großen Rucksack packen. Und dann setze ich mich in die Eisenbahn und fahre direkt an Euch vorbei. Direkt nach Berlin oder so. Ich winke Euch dann auch.“ In dem Moment fuhr auch gerade ein Zug vorbei. (Die Bahnstrecke verläuft parallel zur Straße.)
Der Blick: UNBEZAHLBAR!
Das ist das Eröffnungsfeuerwerk für die Rügenbrücke am 20. Oktober 2007. Der blaue Strich ist eine fast 3 km lange Installation von Neonröhren am Brückengeländer. (Foto: Marius Jaster)
Vielen Dank an alle Leser, die in den letzten vielen Monaten fleißig dieses online-Magazin gelesen haben. Immerhin, obwohl es fast nichts Neues gab, waren es im Schnitt 500 täglich. Vermutlich liegt es an den vielen informativen Artikeln, die zeitlos sind. (Das ist ja hier auch kein Nachrichtenmagazin). Und da lohnt es sich durchaus, die Kategorie „Gesundheit“ durchzustöbern. Oder auch „Wissenswertes“. Die anderen auch. Es gibt viel zu erkunden, und wohl genug Menschen, die es gerne tun. Manche sind Stammleser, aber es gibt auch immer wieder neue Gesichter, die dann zum Teil Stammleser werden.
Also, warum war jetzt hier geraume Zeit Pause?
Die Gründe sind vielfältig. Sei es, dass ich 2022 gesund ins Krankenhaus ging, wegen reiner Vorsorge, und kaputtoperiert wieder nach Hause durfte. Zwei Jahre später meinte der Vertretungsarzt meines Hausarztes: „Willst Du sterben, fahr nach Bergen“. – „Ich dachte, das ist so ein Spruch, weil er sich gut reimt ?“ – „Leider NEIN!“
Kurzum: Eine sogenannte Kleinigkeit in Bergen auf Rügen ging gründlich daneben. Sollte ursprünglich 3 Tage dauern. Die „Reparatur“ brachte 3 Wochen Intensivstation und noch mehr Krankenhausaufenthalt. Anschließend ging die „Reparatur“ auch kaputt. Zwei Jahre leiden müssen – und dann, auf Empfehlung des Vertretungsarztes, bekam ich einen Termin in der UNI-Klinik Rostock. Und die sind so rar, dass der Arzt meinte: „Kann sein, dass Du lange warten musst. ABER WENN DU EINEN BEKOMMST, WARTEST DU. EGAL WIE LANGE! Das sind die Einzigen nördlich von Berlin, die Dir helfen können.“ Okay, Mitte September 2024 angerufen, Vorstellungstermin am 18. Februar 2025. OP-Termin am 11. April. Ein Freitag. Früh. „OP gelungen, Patient LEBT“ und ich durfte direkt am Montag nach Hause. Und ALLES IST GUT seitdem!
Mini-Drama und Märchen-Schreibwerkstatt: Winterferien in Mecklenburg-Vorpommern
Winterstrandfest auf Usedom mit Strandkorb-WM und Winterbadespektakel Im Seeheilbad Ahlbeck auf Usedom können Gäste vom 24. bis 25. Januar die 17. Strandkorb-WM verfolgen. Dabei legen Teilnehmende in Zweierteams eine Strecke von 20 Metern zurück, während sie einen 60 Kilogramm schweren Strandkorb tragen. Das schnellste Team gewinnt 1.000,- Euro. Nach dem Qualifikationsrennen am 24. Januar folgt am 25. Januar um 16:00 Uhr der Finalwettkampf. Zudem findet am 25. Januar um 15:30 Uhr die Kinder-Strandkorb-Olympiade statt. Abends gibt es ein großes Strandfeuer sowie eine Winterstrandparty mit Livemusik in einem beheizten Festzelt. Beim 29. Usedomer Winterbadespektakel am 25. Januar verkleiden sich Eisbader passend zum Titel „80’s 80’s“, präsentieren ihr Kostüm auf einem Laufsteg und begeben sich um 14:00 Uhr in die Ostsee. Weitere Informationen: kaiserbaeder-auf-usedom.de
Warnemünder Wintervergnügen Vom 31. Januar bis 9. Februar findet in Rostock das Warnemünder Wintervergnügen statt. Vor allem Familien werden dann durch zahlreiche Angebote an den Strand gelockt: Am 31. Januar wird die Veranstaltung mit einem großen Strandfeuer eröffnet. An den darauffolgenden Tagen können Gäste unter anderem beim Schnitzen von Eisskulpturen in Kooperation mit der Skulpturenausstellung „Eiswelt“ vom Karls Erlebnis-Dorf zusehen, Angebote wie Kinderschminken und Märchenstunden am Kinderaktionstag nutzen oder Wissenswertes über die Geschichte und gesundheitliche Vorteile von Eisbaden vom Verein Rostocker Seehunde erfahren. Beim anschließenden Eisbadefasching steigen die Vereinsmitglieder kostümiert in die Ostsee. Über den gesamten Zeitraum des Warnemünder Wintervergnügens hinweg können Besucherinnen und Besucher auf der Promenade mit dem Leuchtturmvorplatz sowie über ein so genanntes Marktdorf mit zahlreichen Verkaufsständen schlendern. Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Interessierte unter rostock.de. Weitere Informationen: rostock.de
Dass kriminelle Menschen durch die Gegend schießen, ja wir kennen es leider immer mehr. Und jetzt sind wir nicht mal mehr in den Urlaubsorten der Ostsee sicher, wie die Polizei berichtet:
In den heutigen frühen Morgenstunden, des 09.08.2024 kam es kurz nach Mitternacht, in der Strandstraße in Zingst zu der Abgabe mehrerer Schüsse auf eine kleinere Personengruppe. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden durch die Schüsse aus einer bislang unbekannten Waffe zwei Personen verletzt. Ein 25-jähriger Deutscher wurde lebensbedrohlich verletzt und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ein 24-jähriger Deutscher wurde schwerverletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gefahren.
Das „Taxi nach Paris“ war es sicher nicht. Der Fahrstil aber schlimmer als in Paris. Und was hat das jetzt mit Inseln zu tun? Ganz einfach erklärt: Es betrifft meinen Freund, der JETZT auf der Insel Rügen bei mir zu Gast ist, und eben DAS erleben (erleiden) musste. Freund: JA! Zusammen waren wir in Görlitz, bis er aus privaten Gründen in dem Schwarzwald verschwand und ich dann auf die Insel Rügen – quasi Südschweden – umgezogen bin. Tausend Kilometer Unterschied also plötzlich. Und doch gibt es ja Telefon etc. heutzutage.
Sieht nicht wirklich gut aus, für eine Taxifahrt!
Marco P. (Name geändert) wollte am 03. August 2023 nur einen Kumpel nach Hause begleiten, weil der sich auf der Party seines Vermieters nicht mehr richtig benehmen konnte. Das lag vielleicht am Alkohol – und ob er deshalb alleine gut zu Hause gelandet wäre – fraglich.
Auf dem Rückweg gegen 23 Uhr erlebt er den Schock seines Lebens. Er fuhr plötzlich Taxi. Und zwar auf der Motorhaube! Festgekrallt an den Scheibenwischern. „Der Römerweg in Zollhaus bei Villingen- Schwenningen hat teilweise keinen Fußweg und ein Tempolimit von 20 km/h! Mit Fußweg dann 30 km/h“, erzählt er.
Am zweiten Juli-Wochenende feiert die Stadt Sassnitz gemeinsam mit Einheimischen und Gästen die traditionellen Rügener Hafentage, das größte Volksfest der Insel, im Stadthafen Sassnitz.
Zum 30-jährigen Jubiläum verwandelt sich der Stadthafen in eine farbenfrohe Fest- und Flaniermeile, die Besucherinnen und Besuchern eine Mischung aus maritimem Volksfest und Jahrmarkt bietet.
Das abwechslungsreiche Programm hält für jeden etwas bereit: Showprogramm, Fahrgeschäfte, Verkaufsstände und kulinarische Köstlichkeiten werden von Freitag bis Sonntag (12. bis 14. Juli) zahlreiche Besucher anlocken. Die Showbühne direkt am Wasser bietet ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik, DJs und kulturellen Darbietungen.
Am Freitag eröffnet der Sassnitzer Bürgermeister, Leon Kräusche, das Hafenfest, das mit Live-Musik von „Bos Taurus“ und DJ Alex Schwartz in ein Partywochenende startet.
Ein erster Höhepunkt ist das große Höhenfeuerwerk am Freitagabend um 23.00 Uhr, das den Rügener Nachthimmel erleuchten wird.
Vögel können fliegen. Und kennen sich aus. Insbesondere die Wasservögel. Möwen & Co. Stand-Up-Paddler aus Sachsen eher nicht. Im Hintergrund die Insel Rügen. Ostseite mit der berühmten Kreideküste.
Hauptsache Hiddensee…
Das dachte sich augenscheinlich auch eine 43-jährige deutsche Urlauberin mit ihren zwei Kindern (9 und 10 Jahre alt !) als sie sich am Montag, dem 17.04.2024 gegen 22:15 (!) Uhr zu dritt auf ein Stand-Up Paddle von Dranske aus auf den Weg nach Hiddensee machten.
Achtung! Dieser Artikel wird gerade produziert, befindet sich also in der Bearbeitung. Und es wird noch einige Tage dauern, bis er fertig ist. Da fehlen noch Fotos, die ich erst machen will – vom Königsstuhl bis in das letzte Geheimnis von Sassnitz. Aber wie sagte die Kuh?: „Nur Geduld! MIT DER ZEIT wird aus Gras Milch!“ Viel Spaß beim Lesen und schauen, und dann gerne später nochmal. Danke!
Die Mole in Sassnitz auf Rügen am 20. Oktober 2023. Gemeinsames „Wellen gucken“ – ein bisschen windgeschützt vom Haus links
Ja, so ein Herbststurm kann schon mal richtig reinschlagen. All den Schweiß, das“Pipi“… und was alles sonst noch so am Sandstrand hinterlassen wird: Bis zu den Dünen wegspülen. Leider auch allen möglichen Müll, der im Sand verbuddelt wurde. Das meiste sind wohl Zigarettenkippen. Plastik also, (Viele wissen nicht, dass die Filter aus Plastik sind.) das im Meer landet. Iss aber nicht schlimm! Die Fische fressen das und so kommt es über kurz oder lang dann via Fischbrötchen oder Fischmahlzeit auf dem Teller wieder direkt zu Dir zurück. Auch das andere hinterlassene Plastikzeug, wenn es durch Wind und Wellen kleingemahlen wurde. Ist einfach erklärt! Oder?
Das soll der schlimmste Sturm seit 100 Jahren gewesen sein. In Sassnitz war es durch die Steinbuhnen besonders beeindruckend.
Beeindruckende Bilder. Aber selbst die großen Steine wurden in Sassnitz wie Legosteine durcheinander gewürfelt.
So sieht es in Sassnitz nach dem Sturm aus. Selbst die riesigen Steine wurden vom Wasser weggespült.
Aber in Sassnitz, am Kap Arkona und auch auf dem Darß hat der Sturm ein bisschen übertrieben. Am Kap Arkona ist auf die Länge von etwa 150 Metern die Steilküste abgebrochen. Dort wird Munition vermutet, weil Sassnitz und der Hafen im 2. Weltkrieg bombardiert wurde und die Gegenwehrmaßnahmen doch ihre Spuren hinterlassen haben. Immer wieder wird Munition gefunden. (Also wieder Zeug, was nicht an den Strand gehört!) Die Küste kann weiter abbrechen. Touristen juckt das natürlich trotz aller Warnungen nicht… Auf dem Darß sind Deiche gebrochen. Urlauber genießen das Spektakel.
Rügens Kreideküste ist aktuell eine Gefahr durch Abbrüche
Rügens Kreideküste wird täglich kleiner. Millimeter für Millimeter, aber auch durch größere Abbrüche.
Kreideküste bei Sassnitz auf Rügen. Nicht auszudenken, was passiert, wenn eine der „Beulen“ plötzlich in die Tiefe rauscht.
Lebensgefahr besteht für Touristen und Fossiliensammler. Der Regen der letzten Wochen ist tief in die Kreidefelsen und deren Ritzen, Fugen und Spalten eingedrungen. Jetzt drückt der Frost… Logisch, dass weitere Abbrüche bevorstehen. Und wenn Du es kommen siehst – dann ist es bereits zu spät. Deswegen wird dringend von Wanderungen am Strand der Steilküsten abgeraten und gewarnt.
SENSATIONELL: Für Menschen, die für magische und esoterische Welten offen sind, gibt es jetzt in Sassnitz auf Rügen die „Rügener Anderswelten“. Und zwar erst seit 22. März 2023. Das nächste vergleichbare Geschäft befindet sich in Rostock!
Grund genug, im Angebot von Enrico Bartusz zu stöbern!
18 Sorten Met (Honigwein in Flaschen) erwarten Dich. Natürlich mit Kostprobe! Und dann eben alles, was das magische Herz begehrt. Sämtliche Utensilien für den esoterischen Liebhaber. Es beginnt bei vielfältigem Räucherwerk, geht weiter über edle Heilsteine und Salzlampen bis hin zu Tarot- und Orakelkarten
Natürlich dürfen Runen-Sets und Pendel nicht fehlen. Klangschalen sind auch zum Ausprobieren da!
Eine umfangreiche Auswahl an Büchern, Schmuck und natürlich rügentypischen Souveniers runden das Angebot ab.
Insel Rügen: Von Dr. Axel Wessolowski, Redakteur Biodiversität „Heinz Sielmann Stiftung“ / Titelfoto: Rotbauchunke Foto: Dr. Hannes Petrischak, Heinz Sielmann Stiftung
Der renaturierte Teich in Schwarbe, ausgebaggert. Foto: LpvRü
In dem kleinen Ortsteil der Ostseegemeinde Altenkirchen, im nördlichsten Teil der Rügener Insel, entdeckte ein Biologe die streng geschützte Rotbauchunke. Der Nachweis gelang an einem Teich, dessen naturnahe Umgestaltung im Rahmen des BiotopVerbund-Projekts im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt wurde und auch noch nicht abgeschlossen ist.
So sah es aus, bevor die Bagger kamen. Foto: LpvRü
Im Zuge einer Artenerfassung fand der beauftragte Biologe neben verschiedener Froscharten, einer Kröten- und einer seltenen Molchart auch die Rotbauchunke (Bombina bombina). Außerdem konnten zwei weitere Rotbauchunken durch ihr markantes Rufen – einer Wiederholung langgezogener tiefer „Huuhs“ – ausgemacht werden.
Rotbauchunke in Kleingewässer / Foto COPYRIGHT: INGOLF KÖNIG
„Erst Ende 2021 wurde der Teich entschlammt und Anfang 2023 schritt die naturnahe Gestaltung mit gezielten Rodungsarbeiten weiter voran. Dass sich schon jetzt Rotbauchunken auf der Fläche einfinden, ist ein großartiger Erfolg für den Naturschutz“, sagt Dr. Johannes Heinze, Leiter des BiotopVerbund-Projekts bei der Heinz Sielmann Stiftung. „Dabei steht dieser kleine Froschlurch stellvertretend für zahlreiche andere Arten, deren Überleben ebenfalls eng verknüpft mit dem Vorhandensein und der Erreichbarkeit von ökologisch intakten Kleingewässer ist.“
„Erst dachte ich, ich sehe nicht richtig und musste gleich erst mal rein“. So erzählt sie ihr neues Abenteuer. „Unverkennbar bin ich Urlauberin, mit dieser gelben Jacke. Und bei meinem letzten Besuch in Sassnitz und auf Rügen gab es dieses Geschäft noch nicht. Und jetzt probiere ich das aus.“
„Das Schöne in Sassnitz bei „Spirit of Rügen“ ist, dass die Produkte getestet werden können“, sagt Angélique.
Die Magie der Insel Rügen HAUTnah erleben
Das ist das Motto von „Spirit of Rügen“. Einer Manufaktur, bei der alle Produkte ausdrücklich Bio-zertifiziert sind. Sie entsprechen den höchsten Standards, was Vertrauen und Qualität unterstützt. Und sie sind HAUTnah anwendbar, ja, die Wirkung ist nahezu SPÜRbar. Also befindest Du Dich in einer WUNDERbar!
Hier in Sassnitz auf Rügen, wo einst die Sparkasse war, gibt es jetzt Naturheilkosmetik aus der Manufaktur „Spirit of Rügen“
„Ich habe einiges ausprobiert“, erzählt Martin aus Lietzow. „Meist habe ich mich an den Plastikverpackungen gestört. Die Lösung habe ich jetzt hier gefunden. Die Wirkung der Produkte, die Verpackung und das Nutzergefühl sind einfach fantastisch.“
UND DAS IST DAS GEHEIMNIS, aber – soll ich das verraten, oder nicht? Ich weiß nicht. Ließ Du mal – vielleicht verrate ich es doch…noch…
Es könnte ja sein, dass Du irgendwas bestellst, „beim Universum“, oder bei „Gott“. DAS kommt dann aber auch ziemlich oft, WENN DU ES MIT GEFÜHL bestellt hast! Wenn Du „ES“ träumen kannst, dann kannst Du es auch erleben (das Negative) oder erreichen (das Positive)! Heißt auf deutsch: Dann aber mit Sicherheit! Und es könnte sein, dass Du das Falsche „bestellst“, zum Beispiel einen Verkehrsunfall, einen Mord, ein großes Desaster, wo sie alle schreien: „Oh my God, Oh’mein Gott….“ – und keiner denkt wirklich an „IHN“ , aber „ER“ ist dann plötzlich verantwortlich. Und gegenwärtig! Und Du glaubst dran. Klar: Bestellt ist bestellt! Und dann kommt das. So, wie Du bestellt hast. (Oder Ihr alle in konzertierter Aktion. Dann ist die Energie höher…) Dann hast Du Deine ANGST bestellt. Kommt prompt! Und vielleicht ist es auch irgendwas, was einfach nur mit Dir und Deinem – sag ich mal – körperlichen Zustand zu tun hat. Oder Situationen, in denen Du Dich gerade befindest…
Schlussfolgerung: Höre auf, zu bestellen, was du NICHT willst, und bestelle: WAS DU WILLST! Ja, bestelle, WAS DU WILLST und lass‘ Dich nicht von Deiner Angst oder Zweifeln leiten! (Würde ich das machen, würdest Du zum Beispiel DAS gar nicht lesen können, weil ich es vielleicht gar nicht mehr schreiben könnte, oder wollen würde.) In einem Satz: PASS AUF, WAS DU DENKST. Es könnte sein, es kommt schneller, als Dir lieb ist.
Hermann Scherer (59) haut drauf – fackelt nicht lange – hat fast 5 Millionen Schulden als Erbe angenommen, alles gerockt, ein Vermögen aufgebaut – und kann jetzt auch Dir – seit wirklich geraumer Zeit – erklären, wie es geht. Der Vorteil: Er erklärt es nicht nur! In seinem GOLD-PROGRAMM macht er es sogar live MIT DIR! Falls Du dabei bist.
Und dann ist das aber so: Gott hat gesagt: „Macht Euch die Erde untertan“. Das heißt: „Nutzt alles, was im und auf dem Boden ist, ES IST ALLES DA!“ Aber er hat NICHT gesagt: „Baut damit Panzer und Raketen und macht alles kaputt, alles, was ihr aufgebaut habt, und zerstört Euch damit selbst und gegenseitig“. ER hat uns eine Verantwortung übergeben!
Und damit – für diese Erde – eine Kugel mitten im Himmel, auf der sogar Leben möglich ist. Von der aus wir suchen, ob woanders vielleicht… Leben war…, oder sein könnte… und implizieren dabei schon unsere eigene Geschichte für Nachfahren aus anderen Galaxien, später dann…, die sagen: „Die waren nur damit beschäftigt, sich auszunutzen, umzubringen – letztlich auszurotten!“ – Und dann sagen sie vielleicht auch noch: „Elon Musk wollte zum Mars. In den Glaskuppeln wohnen, ohne „Wasser, Salz, Sonnenlicht und Sex“ und ohne FRISCHE LUFT°! Und sie werden sagen: > Wäre er doch mal auf der Erde in eine Intensivstation gegangen…, da hätte er es ja vorerleben können, aber dann ab an den Strand.<“ Tja, mit bisschen Glück kommst Du da wieder raus, wenn nicht, Pech gehabt. Aber vom Mars aus auf die Erde schauen, sich zu den schönsten Stränden träumen… Kompliziert! Wäre er mal auf der Erde geblieben“. DAS sagen die planetarischen Kollegen und Nachfahren dann. Später also.
Denn es gibt weit und breit Baumschulen, in denen nicht eine Pflanze gezüchtet wird und wachsen darf. Die Baumschule Rügen in Haidhof bei Gingst ist die einzige selbst produzierende Baumschule in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Und mittlerweile die größte! Über 50% des Sortiments werden hier auf 4 Hektar selbst produziert. „Was hier produziert wird, wächst hier auch am besten“, sagt Firmeninhaber Florian Wolf.
Die Bäume in der Baumschule Rügen wachsen in den Himmel, vertragen den Klimawandel und werden z.B. an Allee-Straßen gepflanzt. Natürlich kann hier aber jeder Bäume kaufen.
Aber nur, wenn sie – wie jetzt eben – reif sind. Das Gleiche gilt für Stachelbeeren, Pflaumen, Johannisbeeren. Das Einzige, was Du tun musst: Geh´ in das neu angelegte Biotop – kurzum: Zum Dorfteich!
Vreni Zimmermann vom „Landschaftspflegeverband Rügen e.V.“ (rechts) und Gerlinde Bieker, Bürgermeisterin in Gingst, enthüllen das Informationsschild beim Zugang zum Teich. Damit wurde das zum Biotop sanierte Gelände samt Teich feierlich und offiziell vom BiotopVerbund an die Gemeinde übergeben.
Dorfteich Gingst: Die große Tafel am Eingangsbereich klärt über das Projekt „Inselbiotope – Kleingewässer als Trittsteine im Biotopverbund“ auf – ebenso über die neue Gestaltung des Dorfteiches.
Aber wehe, Du gehst hin und pflückst alles ab – dann: Beule!