Achtung! Dieser Artikel wird sukzessive produziert, befindet sich also in der Bearbeitung. Und es wird noch einige Zeit dauern, bis er fertig ist. Da fehlen noch Fotos, die ich erst machen will – vom Königsstuhl bis in das letzte Geheimnis von Sassnitz. Aber wie sagte die Kuh?: „Nur Geduld! MIT DER ZEIT wird aus Gras Milch!“ Viel Spaß beim Lesen und schauen, und dann gerne später nochmal. Danke!
Die Mole in Sassnitz auf Rügen am 20. Oktober 2023. Gemeinsames „Wellen gucken“ – ein bisschen windgeschützt vom Haus links
So ist das am Dienstag Abend auf Rügen gewesen. ER, der Wind, will Spaß – und damit er ihn bekommt, holt er sich eben SIE: Eine Windhose – und schaut genüsslich zu. Einziges Problem: Den Menschen und Tieren hat es so gar nicht gefallen. Die Menschen mussten schnell ins Haus, konnte sich um die Tiere nicht kümmern… konnte nur noch zuschauen, was draußen abgeht. Die Kinder waren zum Glück sowieso schon drin.
Die Bäume wurden abgeknickt, als wären es Streichhölzer
Nur ein kurzer Moment – na eben wie ein Orgasmus für den Wind -und das Chaos war perfekt. In Kasselvitz, einem Ortsteil von Rambin auf Rügen fielen die Bäume um, als wären sie Streichhölzer. Zäune waren plötzlich weg… Aufräumen ist dran.
Die „große Sturmflut“ von Tief „Axel“ bringt schon zu Beginn des Jahres die Menschen auf Trab. Und auch die Medien, die natürlich immer „aufrunden“, damit es spektakulär wird. Ganz besonders beliebt sind die Sätze mit Fragezeichen. „Wird Tief Axel…?“ oder die bedrohenden Sätze, die vorausschauend alles erdenklich Böse suggerieren.
Oberkante Unterlippe
Einzig interessant ist, was IST. Okay, da fliegen mir beim Rauchen 7 Schneeflocken ins Gesicht. Das ist doch im Winter normal. Und der Wind pustet. An der Küste auch normal.
Und die Ostsee läuft über oder ist „außergewöhnlich gefüllt“ – okay, das ist auch normal, nicht alltäglich, aber GUT!
Tja, da haben die Schiffe langsam „Angst“, dass sie auf dem Festland landen. Geht den Fischen auch so.
Zumindest bis JETZT. (Stand 30. Juni: 300 Sonnenstunden im Juni; der Rest des Landes nur 181) Während im Süden Deutschlands unglaubliche Wassermassen alles wegspülen, egal, ob Autos, Häuser oder Menschenleben, scheint hier auf Rügen die Sonne. Jeden Tag. Ganz zuverlässig. Der letzte Regen ist gefühlt 8 Wochen her. Na ja, Ostern war es, wo die Urlauber in schlechtem Wetter hier sein mussten. Als wäre es für sie gemacht worden. Ja und dann hat es vor 2 Wochen ein bisschen geregnet und in einer Nacht dieser Woche kam noch bisschen was.
Teile der Felder sind schon gelb. Das Getreide wächst nur sehr langsam.
Das hilft nicht den Bauern und auch nicht den Kleingärtnern. Jeder Tropfen Wasser wird ersehnt wie der Joint eines Cannabis-Abhängigen, der auf Entzug ist. Die vielen Regentonnen sind leer, machen einen überflüssigen Eindruck.