La Palma: Ein Wunder jagt das Nächste, so wie der Wüstenwind das Feuer durch die Wälder.

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Wenn – im wahrsten Sinn des Wortes – der Baum brennt, ist das schlimm. Wenn davon viele brennen, noch schlimmer.

Oder ist auf La Palma alles ganz anders?

 

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Am 4. August 2016 kam in Deutschland die Nachricht an, dass auf der Insel La Palma der Wald brennt. Diese Nachricht kam aber auch NUR da an, weil es ein Deutscher war, der dieses Feuer – bei dem Versuch sein Klopapier zu verbrennen – verursacht hat. Das war dann für die deutsche Boulevardpresse skurril genug, um es heftig auszuschlachten. Täglich wurde das Feuer größer, die Berichterstattung intensiver und dramatischer.

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Als hätte die Erde ihr Herz ausgeschüttet: La Palma. (Foto: Google)

Die nüchterne Bilanz: 4864 Hektar Wald standen in Flammen. Das sind 6,8 Prozent der Inselfläche! Ein Mensch kam ums Leben, einer wurde schwer verletzt. Da fallen die verbrannten Ziegenställe nicht so sehr ins Gewicht. Ebensowenig der eine abgestürzte Löschhubschrauber.

Die Einheimischen haben Wut und Hass auf diesen Deutschen, der es verursacht hat – einige meinten gar, Frau Merkel soll es bezahlen, weil er es nicht kann, aber ein Deutscher ist. Dieses Feuer hat auf jeden Fall Emotionen ausgelöst – überall. Beim Anblick der Bilder kein Wunder.

Puerto Naos
So sieht es ein halbes Jahr später von oben aus. Verkohlte Äste statt Grün. Unten im Tal: Puerto Naos…
Von P
… und so sah es umgekehrt während dem Brand von unten aus.

Waldbrände gibt es auf den kanarischen Inseln immer mal wieder. Meist sind sie von Menschen verursacht. Auch La Palma bleibt davon nicht verschont. La Palma ist die jüngste, grünste, schönste und nordwestlichste Insel der Kanaren. Seit 2002 steht sie als Biosphärenreservat unter dem besonderen Schutz der UNESCO. Gleichzeitig wird sie von der UNESCO als drittschönste Insel der Welt eingestuft.

Ocean
Blick gen Westen. Hier kommt erst mal nur Himmel und Wasser. Sonst nix.  Später dann New Yorck. Mal ein Segelboot, mal ein Angelboot, aber keine Öltanker und Frachtschiffe.  Auch der Ozean ist rings um die Kanaren geschützt. Damit ist La Palma schlechthin das neue Paradies auf Erden – für den, der es mag.

Auch der Ozean rund um die Inselgruppe ist geschützt. Seit 2006 ist es zum Beispiel Öltankern verboten, kanarische Gewässer zu kreuzen.

Ein wunderschönes Fleckchen Erde ist La Palma. 450 km vom nächsten Festland entfernt – und das ist die Wüste Sahara, die lediglich ab und zu heiße Luft schickt, schlimmstenfalls paar Krümchen Sand im Gepäck. Die Luft ist sauber, das Wasser ist sauber. Der Sauerstoffausstoß der Wälder, die ca. 40% der Gesamtfläche ausmachen, reicht weiter, als nur für die Insel. Das Trinkwasser kommt aus Quellen und den Wolken – im Moment ist das aus den Wolken allerdings ein bisschen weniger, weil eben im Moment knapp 5000 Hektar der kanarischen Kiefern in der Landschaft stehen, wie abgebrannte Streichhölzer. (Wir reden über eine abgebrannte Fläche von etwa 6818 Fußballfeldern!)

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Die „Wolkenmelker“ stehen in riesigen Wäldern, auf Felsen und Hängen
Kiefernnadeln
Mit ihren bis zu 30 cm langen Nadeln kämmen sie förmlich das Kondenswasser aus den Wolken. Versorgen somit sich selbst und die Menschen auch noch.

Es sind aber die bis zu 30 cm langen Nadeln, die in entsprechenden Höhen die Wolken regelrecht auskämmen. Das Wasser kondensiert und tropft auf den Boden. Insgesamt melken die Kiefern 1000 bis 1500 Liter Wasser pro Jahr und Quadratmeter aus den Wolken. Drei mal mehr, als es regnet. Das heißt auf deutsch aber auch:

Hätten alle verbrannten Kiefern in den Höhenlagen gestanden, wo die Wolken ausgekämmt werden, gäbe es in Folge dieses Feuers etwa 50.000.000.000 (50 Milliarden!) Liter Wasser weniger pro Jahr! Gut, es brannte auch in niedrigeren Lagen – ganz genau lässt sich das also definitiv nicht ermitteln. Bleibt dabei: „Bisschen“ weniger als sonst.

Gressliche Bilder von La Palma springen durch die Medien
Am 4. August 2016 gingen die Bilder vom brennenden La Palma durch alle Medien

Nachts, vom 31. Juli zum 01. August 2009 begann einer der größten Waldbrände in der bisherigen Geschichte La Palmas. Zumindest hielt sich diese Meinung sieben Jahre bis zum 05. August 2016. Angeheizt durch den heißen Wüstensturm, den „Calima“ wurde das Feuer damals heftig vorangetrieben. Fallwinde aus über 2000 Meter hohen Felswänden peitschten die Flammen die Berge hinab. Menschen kamen damals nicht zu schaden, aber 4000 Menschen mussten evakuiert werden, viele konnten ihre Häuser nicht retten. 2000 Hektar Wald verwandelten sich in schwarze Trauerwüsten. Von Tigalate bis Los Canarios und von dort bis kurz vor Jedey wurde der Wald von den Gipfeln bis fast an die Küste auf Jahre geschädigt.

2016 verbrannte nun mehr als das Doppelte der Fläche. Wieder war es ein Calima-Sturm, der mit Temperaturen über 40 Grad die Flammen zusätzlich anheizte. Der deutsche Verursacher wurde im Mai 2017 zu 3,5 Jahren Gefängnis verurteilt und soll für den Schaden (mehrere Millionen) aufkommen.

Karte
Die rote Markierung zeigt die verbrannte Fläche auf der südlichen Hälfte von La Palma (Sat-Foto)

Der Wind ist immer wieder ein verlässlicher Partner des Feuers. So kam es durch Funkenflug, aber auch durch brennende, flüchtende Tiere immer wieder zu neuen Brandherden. Das Prasseln der Flammen war kilometerweit zu hören, Qualm und Asche wurden von den Winden bis in die Ortschaften getragen. Tagelang.

Das Interessante ist allerdings, dass nicht wirklich der Wald abbrennt, wie an anderen Orten der Erde. Die Kanarische Kiefer „kann das ab“ und erholt sich ziemlich schnell. Heißt es. Ich muss das aber selbst sehen! Also nix wie hin – ein halbes Jahr danach.

Liebe Kanarische Kiefer, du bist ein Wunderwerk auf einer Wunderinsel. Und dass ich das so selbst sehen durfte, ist schon das nächste Wunder.   So interessant, weil ich es ECHT so erlebt habe, dass ich es hier „am Rande“ mit erzählen will:

Fly to the Mission
„Fly to the Mission“ Da ist die Insel und ich bin gleich da. Jede Menge Abenteuer und spannende Momente warten.
Einer Eingebung vom 18. Oktober folgend, die mir "sagte", dass ich für den 20. Januar einen "Auftrag" habe - nur ein paar Minuten, aber ganz wichtige Minuten - ging der Flieger am 18. Januar. Der "Auftrag" war am Morgen des 20. erfüllt und eigentlich hätte ich wieder abfliegen können. Aber - und das war ja vorher klar - wenn gar kein Flieger da ist und ich schon mal da bin, dann kann ich ja einige Recherchen machen. Neben anderen Themen wollte ich auch in die Wälder, um zu schauen, wie die Bäume ihre Wunden lecken und heilen und das Leben neu erwacht. Geplant für die zweite Woche. Die begann allerdings ganz anders als geplant: 
Donnerstag früh stelle ich fest: Ich habe gar kein Portemonnaie mehr. Also auch kein Geld, außer den Münzen in der Hosentasche. Warum? Keine Ahnung. Okay, internationaler Presseausweis, nagelneuer Pass, Flugticket - alles im Rucksack. "Nichts Ernstes" also. Nur dass ich eigentlich ein Auto mieten wollte ab diesem Donnerstag. Dorthin, wo ich will fährt ja kein Bus. "Na gut, den Marius macht man so schnell nicht fertig", dachte ich mir. Verhungern geht auch nicht. Es gibt Kaktusfeigen... und Wasser gibt es auch in Puerto Naos aus einem öffentlichen Hahn bei der Touristeninformation.
Kaktusfeigen
Augen auf! Auf La Palma kannste nicht verhungern. Nicht mal im tiefsten Winter. Kaktusfeigen stehen überall wild herum und sind LECKER!
Also los, ab auf die Landstraße "I'm walking..." Richtung El Remo. Dort soll es einen inoffiziellen Weg in die Berge geben. Aha, anstrengend wird es werden, das war nach ein paar hundert Metern am Berg klar. Aber dass es dann auch noch wie aus Kannen regnen muss, das war nicht fair. "Völlig durchnässt zurück kommen und so am Strand schlafen (das Geräusch der Wellen bei diesem Blick in die Sterne, das ist unbezahlbar!) nee, nicht mit nassen Klamotten!" Also wieder runter vom Berg, Aktion abgebrochen. Es regnet, ein Auto kommt, ich halte den Daumen raus und darf schnell einsteigen, bin kurz darauf wieder in Puerto Naos. Der Regen verpisst sich, die Sachen trocknen... gut, bin ich eben am Strand. Hier schreibe ich in mein Büchlein: 

"Heute aussichtslos - und ohne spezielle Ausrüstung an diesem Berg sowieso. Vielleicht übermorgen dann mal anders herum über Todoque, Manchas nach Jedey... am besten ich finde jemanden, der Lust hat, mich zu fahren. Mal gucken. Ich bin JETZT hier! DANKE, DASS ES VIELLEICHT DOCH GEHT UND DANKE FÜR DEN, DER MIR HILFT!" Ja, so steht es drin in meinem Büchlein. Hab es gerade gelesen und abgeschrieben.

El Remo
Angekommen in El Remo. Und jetzt will ich also auf den Berg und über den Berg – doch kurz darauf fängt es an zu regnen.
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Leider sind auch die Zeiten vorbei, wo man in El Remo sehr romantisch essen konnte und Katzen mit eigenen Kunststücken zur Unterhaltung beitrugen. Die Lokale wurden kürzlich alle abgerissen. Ein Imbiss aus zwei Bürocontainern ist zwar da, aber hat keinen Flair. (Foto: Joy Beate B.)
Dann kommt der Freitag. Da wollte ich von früh bis nachmittag an der Plaja los Guirres sein. Im schwarzen Sand Ruhe tanken, Sport machen... denken, fühlen... Und dort ist fast kein Mensch. Dort geht das. Also bin ich dort, bevor es überhaupt richtig hell ist. Ich meditiere und bedanke mich beim Universum, dass ich doch alles habe, was wirklich wichtig ist. Die Kaktusfeigen waren lecker. "Ich bin satt, habe Trinkwasser, Meeresrauschen, Sonne. Was noch? (Okay, EINS wüsste ich noch, hat aber mit Geld nichts zu tun.) Mehr brauche ich heute nicht. Und was morgen kommt, ist heute nicht dran."
Los Guirres
Der Traumzauberstrand Los Guirres. Manchmal bringt der Atlantik Steine, manchmal holt er sie wieder weg und bringt schwarzen Sand. Ein sehr ruhiger und magischer Ort, um die Seele baumeln zu lassen.
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Los Guirres ist magisch. Direkt auf der ins Meer geflossenen Lava zu sein – spannend. Als Badestrand ist er eher nicht geeignet. Dieses Bild zeigt bei Ebbe die Felsen im Wasser. Hundert Meter weiter rechts ist es wieder anders, aber direkt schwimmen ist nicht sinnvoll, wegen gefährlicher Strömungen.
Ich hatte also den IST-Zustand akzeptiert, meinen inneren Frieden und in diesem Frieden - stehend, dem Meer zugewandt - auch einen gedankenlosen Raum. Ich stand da "wie ein Krieger" und FÜHLTE. Keine Ahnung, wie lange.

Plötzlich kommt mir die Eingebung: "Du gehst JETZT mal los und schaust, was der Tag noch bringt." 

Okay, ich ziehe mich an, (nebenbei mach ich mal das Handy an, um zu wissen, was die Uhrzeit so sagt) schreib in mein Büchlein: "Es ist 12:18 und im EINS mit der Liebe verlasse ich den Strand", schnapp mir mein Rucksäckchen, nehme Jacke, Schuhe und Wasserflasche in die Hände und laufe los. 200 Meter bin ich gekommen, gehe auf der linken Seite, da kommt rechts ein weißes Auto, ganz langsam. Ein Mann fragt mich: "Kann ich Sie vielleicht mitnehmen?" - "Ähm, ja, das klingt gut. Danke!"

Drei Minuten später hab ich kurz meine Geschichte erzählt, also dass meine Geldbörse weg ist und ich Journalist bin und in die Berge wollte... "Soll ich Sie fahren?" - "Das würden Sie machen?" - "Klar, wann? Morgen, übermorgen?" Ich denke: Am besten JETZT! Und sag ihm das. "Nee, jetzt fahre ich Kaffee trinken, bist eingeladen, ich bin der Udo und Du?"

Wir sitzen dann beim Käffchen vor der Beach-Bar in Puerto Naos, plötzlich gibt es auch noch was zu essen... und Udo erzählt, dass er nur mal schnell schauen wollte, ob der Kiosk in Los Guirres abends geöffnet hat. Wegen dem Abendessen.
Udo
Nicht das erste und nicht das letzte Käffchen mit Udo. Das Mineralwasser – also DIESES – ist nach allen Tests das Beste und wirklich einwandfrei. (Dazu gibt es hier einen Extra Artikel)
Was will ich damit sagen? Wer in der Lage ist, zu spüren, zu "hören", was zwischen dem Lärm der Zeit so passiert und seiner Intuition vertraut, erlebt Dinge, die anderen verborgen bleiben. Wäre ich 5 Minuten später losgelaufen... es hätte diese Begegnung nie gegeben.Verrückt ist auch: Ich habe NICHTS gemacht! Nicht mal den Versuch gewagt zu trampen. Schließlich schien die Sonne. Nichts also, einfach nichts habe ich getan. Noch nicht mal irgend Wen um irgendwas gebeten. (Außer vielleicht Gott selbst. Dass er auf mich aufpasst.)

Der Rest ist schnell erzählt, allerdings auch keine Selbstverständlichkeit. Udo heißt mit Nachnamen Bärenfänger. Nun bin ich zwar kein Bär, aber "weggefangen" hat er mich doch. Und so ging die Reise am Nachmittag in die Berge. Dort hat es gebrannt, aber vielleicht nur ein bisschen? Abends - nach einem fantastischen Abendbrot auf der Terasse des Kioskes der Playa Los Guirres - sitzen wir noch in "Laly's Bar" in Puerto Naos, um im Laptop einiges anzuschauen. Dort kommen wir mit Wanderern ins Gespräch, die haben Tipps. Samstag also Frühstück mit Udo gegen 12... und am Nachmittag wieder in die Berge, aber wir biegen ab auf eine andere Straße... und JAAAA, SO wollte ich es haben.

Essen Playa Los Guirres
Ja, hier – Plaja Los Guirres – lässt es sich vortrefflich speisen. Einerseits wegen diesem bezauberndem Sonnenuntergang, andererseits wegen der Auswahl und Zubereitung der Speisen. Und zu regelmäßigen Zeiten gibts hier auch Yoga. Dazu am Ende mehr!
So verging die Woche. Mir ging es ohne Geld besser als mit Geld, weil ich dann doch das Eine oder Andere gespart hätte. Nach einer spannenden Reise am 31. Januar über den Roque de Muchachos bis Santa Cruz haben wir uns verabschiedet. Wie jeden Abend hatte ich plötzlich Geld in der Hosentasche. Ein kleines Scheinchen steckte mir Udo beim Abschied immer noch zu, damit ich abends in der Bar arbeiten konnte mit Laptop, Internet und Strom... bis Open End - und Strand frei für die Sternenschau beim Wellenrauschen.
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Der höchste Punkt der Insel, der Roque de Muchachos – direkt über den Wolken. Danke, Udo! Durch Dich konnte ich nicht nur das schaffen, was ich wollte, sondern noch soooo viel mehr erleben. Ja, es ist ein Wunder! WER hat Dich eigentlich geschickt?
DANKE, UDO! Dass Dein "Du bist eingeladen" am Anfang unserer Begegnung nicht nur dem Cappuccino galt, sondern einer Komplettbetreuung incl. Privatchauffeur - das ist ein Wunder! Und immer noch schwer zu glauben für mich, obwohl ich es ja genau so erlebt habe. Und JAAA, ich werde Deinen Wunsch erfüllen und auch Mallorca porträtieren. Die Schönheit dieser Insel jenseits des Balla-Ballermanns. Vielleicht sehen wir uns dort - oder wieder auf La Palma. Oder bald auf Rügen? Wer weiß? Ich "lausche" mal.

Und wieder Gänsehaut! Weil: Ich bin wohl momentan der EINZIGE Mensch auf dieser Welt, der wirklich FROH und DANKBAR ist, dass plötzlich das Portemonnaie, also die Reisekasse auf wundersame Weise entschwunden ist. Warum?

Das ist nun einfach erklärt: Erstens wäre mein Geld am Ende der Reise auch weg gewesen - und WIE nun weg - ist doch egal. Vielleicht hat es irgend Jemand gebraucht, oder wenigstens sich jemand dran erfreut. Fakt ist: Es ist nicht weg, eben nur woanders. 

Zweitens hätte ich aber auf eine schöne Begegnung und Gespräche und Erlebnisse mit anderen Menschen verzichten müssen. Drittens: Udo hätte auch auf MICH verzichten müssen. Er war halt allein da, seine Frau wollte nicht nach La Palma, aber er mit seinen Freunden dort Skat spielen. Und die Zeit dazwischen war nun eben nicht langweilig. Meine Recherchen sind seine Erlebnisse nebenbei.
Traum
„Geld muss fließen, sonst fängt es an zu stinken“, hat meine Joy mal gesagt. Stimmt. Wenn es ständig fließt, kommt ständig überall Freude auf.
Der dritte Punkt, und das ist der WICHTIGSTE! : NUR deswegen konnte ich die Erfahrung in VÖLLIG ECHT neu machen, dass wir nicht alleine sind! Ich hab ja schon einige. Ich denke da auch an eine vom 18. Juni 2013. Völlig irrational, eigentlich nicht möglich, aber DOCH DA! Und sie lebt... Und noch mehr... Ist aber privat.

Zusammengefasst in Kürze: Hier in Deutschland ist das nicht schlimm, wenn du aufgespießt auf dem Gartenzaun hängst. Die reden drüber... (ja und klar sind nicht alle so böse, einer ruft schon Hilfe). Und dann bin ich 5000 km weg (diese Entfernung hab ich vor 2,5 Jahren noch verflucht, heute ist die Reise selbst das Erlebnis vorab - ich liebe diese Entfernung inzwischen) und dann bin ich da. Diesmal: Ein paar Minuten oder Stunden "Mittellos" - das Geld ist ja in Deutschland auf der Bank. Und dann kommt ein DEUTSCHER aus Bottrop und das Leben geht weiter und ist ein Fest. Besser, als mit eigenem Portemonnaie. Genial ist geschmeichelt!

Was schafft diese Erfahrung? Sie hat ganz neu aufgeweckt dieses Gefühl: "Vertraue dem Leben". Sei dankbar für das, was ist. Und TUE ALLES, was Du kannst. Der Rest kommt dann BESSER, als Du es Dir vorstellen kannst." Und DAFÜR DANKE! Und JA, es kam ALLES besser, als ich es mir vorstellen konnte. Allein der "Minuten-Termin", der eigentliche Grund der Reise am 20. Januar. Aber DAS ist nun privat. Und doch: Warum warte ich auf ein Taxi, wo um diese Zeit keins kommt... (ich kam frisch mit dem Bus aus Los Llanos an) und doch kommt eins im RICHTIGEN Moment? Drei Minuten später wäre zu spät gewesen... DANKE, DU TAXI! (Normalerweise schläfst Du noch um diese Zeit)
 

Durch diese wundersame Begegnung mit Udo stehe ich also plötzlich mitten im abgefackelten Wald, hoch oben in den Bergen.

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Privat-Taxi inclusive Chauffeur. Steht so nicht dran, weil es ein Mietwagen ist. Tja, und so lässt sich einiges erkunden….

Es ist absolute Stille. Nur das Rufen eines einsamen Vogels in der Ferne durchbricht sie kurz. Der leichte Windhauch treibt den Geruch von verbranntem Holz noch immer durch die Landschaft. Ein beklemmendes, fast gespenstisch wirkendes Szenario. Und kein Mensch weit und breit, außer Udo, der geduldig und Zeitung lesend im Auto auf mich wartet, während ich auch den Versuch wage, mir diese Landschaft MIT dem Feuer bildlich vorzustellen. Gänsehaut!

Nenn’ es wie Du willst. Nenne es „Gott“ oder „Universum“ oder „Höhere Macht“ oder einfach „DAS LEBEN“ oder oder oder…, in dieser Ruhe, Stille und Einsamkeit – die Wolken zum Greifen nahe -, kannst Du dieses Leben spüren wie Deinen eigenen Atem und Deinen Herzschlag. Ja, da kannst Du den Spirit spüren, direkt FÜHLEN. Wieder Gänsehaut.

Rabe
Der kanarische Rabe (Graja) steht da stolz auf dem Pfahl. Hat er nach seiner Frau gerufen? Immerhin bleiben sie ein Leben lang zusammen. Seit dem er da Ausschau hält, ist absolute Ruhe. Wie nennen wir ihn? Sagen wir mal „Max“. Diese Tierchen sind  spezielle wie die Kanarische Kiefer. Die gibt es nämlich NUR auf den Kanaren! Zutraulich sind die Kerlchen und frech! Die holen sich, was sie bekommen können, ähnlich der frechen Möwen von Rügen, die Dir auch das Fischbrötchen direkt aus der Hand holen. Okay, das Brötchen bleibt Dir :-) Sie stehen unter Artenschutz und sind nicht zu verwechseln mit dem La Palma – Graja, der NUR auf La Palma lebt. Der ist zu erkennen an einem roten Schnabel und roten Füßen.

Als Gott die Erde erschuf war sie ein unberührtes Paradies. Und fertig. Aber Gott ist Perfektionist! Und Lange Weile mag er auch nicht. Er mag es eher rasant. Deswegen wohl erschuf er eine kanarische Insel nach der anderen. Als Hobby sozusagen. Zuerst vor 22 Mio. Jahren Fuerteventura. 6,5 Mio. Jahre später Lanzarote, dann vergingen 1 Mio. Jahre, bis Gran Canaria entstand und wiederum 2,5 Mio. Jahre, bis Teneriffa auf der Landkarte erschien. Mit La Gomera, eine Million Jahre später, schien auch diese Schöpfung abgeschlossen zu sein.

„Doch nichts ist so perfekt, dass es nicht verbessert werden könnte“, dachte er sich wohl und ließ den Gedanken nicht wieder los. 9 Millionen Jahre hat er an seinem Werk getüftelt und somit erst vor 2 Millionen Jahren die Erde aufgefordert, ihr Herz auszuschütten. Etwas Besonderes sollte dieses Fleckchen Erde werden. Ein kleiner Kontinent mit verschiedensten Klimazonen, hohen Gipfeln direkt am Meeresstrand und einer Magie, die sich anderswo suchen lässt. Alles anders, als im Rest der Welt. Und energieeffizient – so dass Heizkosten eigentlich kein Thema sind… Ja, so sollte dieser „Kontinent“ werden. Mit einem Ort, an dem Du den Sternen näher bist und deswegen eine Lichtverschmutzung auch direkt untersagt ist. Und reich gesegnet mit Wasser sollte dieses neue Fleckchen Erde sein – anders als die anderen Inseln des Archipels.

Die Erde nahm den Auftrag an und spuckte aus ihrem Innern die Insel La Palma aus. Aus 20 km Tiefe, direkt durch 4000 – 6000 Meter Atlantikwasser hindurch. La Palma war geboren. Nichts für Verbraucher, Konsumenten und Langweiltouristen, sondern für Menschen, die ihrem Leben etwas Besonderes abgewinnen wollen und genau DAS alles auch finden.

SATBILD der Woche/ Kanarische Inseln
Google hat da mal was vorbereitet: Die Kanaren. Links oben das Herz, La Palma. Darunter El Hierro. Rechts zwischen den beiden La Gomera und daneben ziemlich groß Teneriffa, dann Gran Canaria und oben rechts Lanzarote, darunter Fuerteventura. Der Zipfel rechts unten in der Ecke ist schon Afrika.

Den Rest spuckt die Insel gleich wieder aus – oder schickt ihn weg. Zum Beispiel den Berliner (60), der „All-inklusiv“ gebucht hat, im großen Hotel in Puerto Naos und nun unrasiert, mit Cowboy-Stiefeln, langer Mähne und ebenso langen Fingernägeln vormittags gelangweilt mit seinem Bierchen und einer Zigarette vor einem der einladenden Cafes sitzt und wartet, bis seine Frau mit Shoppen fertig ist. „Hier komm ich nie wieder her“ sagte er fast schon frustriert und es kam mir fast vor, als ob er es nicht erwarten kann, bis endlich sein Flieger kommt. „Bloß gut“ antwortete ich und konnte mir ein erleichterndes, tiefes und deutlich hörbares Durchatmen nicht verkneifen. Kam von Herzen!

Ein bisschen später – also nur runde 800.000 Jahre – kamen „die ersten Bio-Anforderungen“ auf den Plan und damit die bisher letzte Insel der Kanaren: El Hierro, südlich von La Palma. Ohne Flugplatz, ohne Industrie – eben ein größerer „Selbstversorger-BIO-Bauernhof“.

„Gut, was nutzt das schönste Eiland, wenn es ständig mit dem Feuer spielen muss?“, dachte sich Gott und erschuf für den ewigen Tanz auf dem Vulkan das nächste Wunder: Die kanarische Kiefer!

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Die Kanarische Kiefer – herrliches, frisches Grün. Sinnbild von La Palma

Ja, liebe Kanarische Kiefer, du Wunder, wie bist du überhaupt auf die Inseln gekommen? Das konnte mir noch niemand sagen. „Pinus canariensis“ ist dein wissenschaftlicher Name. „Pino canario“ wirst du auch genannt – auf deutsch nichts anderes, als „Kanarische Pinie“. Kanarisch eben, weil richtig betrachtet bist du doch eine Kiefer. Du gehörst zur Gattung der Kieferngewächse wie die wirklichen Pinien an anderen Orten der Welt auch. Du bist eine Besonderheit, weil es dich weltweit NUR auf 5 der 7 kanarischen Inseln gibt: La Palma, El Hierro, Gran Canaria, La Gomerra und Teneriffa.

Deine Eigenschaften sind seit Jahrmillionen wunderbar auf deinen Lebensraum abgestimmt. Du bist in vulkanischer Umgebung und auf Vulkanhängen zu Hause. Deine Wurzeln passen sich deinem Standort an. Tief in den Boden ragen sie, können aber auch breit im Vulkangestein, in Ritzen und Fugen den Halt für dich finden. Du kannst Wasser aus den Wolken holen und wirst groß und stark. 20 bis 25 Meter hoch wächst du und deine Stämme erreichen in deiner durchschnittlichen Lebenszeit von 250 bis 300 Jahren einen Durchmesser von bis zu einem Meter. Ausnahmen gibt es auch: In El Paso steht die „Pino de la Virgen”, die älteste deiner Gattung mit geschätzten 800 Jahren.

Du bedeckst ein Drittel der Gesamtfläche von La Palma und dein Duft ist so unbeschreiblich frisch, ja du duftest so herrlich nach Leben, dass allein dieser Duft und dein Anblick schon eine Reise wert sind.

Dein trockener Nadelteppich ist wie eine Rutschbahn und er brennt nicht schlechter als deine getrockneten Zapfen, die sogar als Kohleanzünder geeignet wären.

Du bist die größte heute noch lebende Kieferart in Europa, Afrika und Asien. Und wenn du brennst, dann brennst du nicht wirklich. Du loderst wie eine Fackel und machst dich bereit wie eine nackte Frau für ein neues Kleid.

Gott liebt dich, und wenn er schon Vulkane als Lebensraum für dich ausgesucht hat, dann hat er dir auch mitgegeben, was du zum Überleben brauchst. Du hast extrem hartes, schweres, rötliches Thea-Kernholz, dessen Harz für eine Langlebigkeit und Unanfälligkeit für Schädlinge sorgt und somit auch für menschliche Baubedürfnisse reichliche Verwendung fand. Schiffsplanken, kanarische Balkone, Weinfässer, Kassettenholzdecken und Balken in Kolonialbauten – du wurdest vielfach genutzt, selbst für die Herstellung von Holzkohle.

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Typisch La Palma. Balkone (hier in Santa Cruz) aus dem Holz der Kanarischen Kiefer

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Inzwischen stehst du unter Naturschutz. Viele Menschen, vor allem Naturliebhaber und Wanderer freuen sich darüber, weil du dich immer weiter verbreiten kannst. Andere sehen es mit Besorgnis, weil deine Wälder immer dichter an die menschliche Bebauung heranrücken und es gefährlich für die Menschen wird, wenn deine Wälder – aus welchen Gründen auch immer –mal wieder „abfackeln“.

Das ist dann die Zeit, in der sich alles regeneriert. Es ist nicht neu, dass Asche bester Dünger ist. Jede Wiese in Deutschland wächst an der Stelle am besten, wo einmal ein Lagerfeuer war. (Auf La Palma ist das – vor allem im Sommer – sinnvoller Weise verboten!)

Also brennen deine abgefallenen Zapfen und die Nadeln und machen Platz für Neues. Auch die Nadeln an deinen Ästen verbrennen und dünne Zweige gleich mit. Aber dein Stamm ist feuerfest. Wenn du groß und stark bist, hast du bis zu 50 Schichten Rinde, die insgesamt bis zu 8 cm dick wird – verbunden mit einem nichtbrennbaren Harz – und damit dein Schutzschild. Kommt Hitze auf dich zu, versiegelt sich deine äußere Haut und wird ein bisschen schwarz. Doch du lebst weiter. Schon ein halbes Jahr später kommen neue Triebe, du richtest deine Krone und machst dich bereit für eine neue Ausstrahlung in grüner Schönheit. Sogar dein Trauerkleid an deinem Stamm legst du mit der Zeit ab.

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Es dauert, aber diese dünne verkohlte äußere Schicht der Rinde blättert mit der Zeit ab – inzwischen kommen neue Triebe aus dem Stamm und machen Hoffnung auf ein neues Leben in alter Frische

Liebe Pino canario auf La Palma! Du lebst auf dem Vulkan und belebst ihn gleichzeitig. Du kennst das Spiel mit dem Feuer und spielst doch nicht damit. Die meisten Feuer, die du kennst, hat der Mensch entfacht. Durch achtloses Wegwerfen von Zigarettenkippen, oder Glasscherben, die in der Sonne einen Brennglaseffekt haben, oder leichtsinnige Lagerfeuer oder eben neuerdings durch das Verbrennen von Klopapier.

Trotzdem kann es aber auch ein Vulkan sein, der dich anzündet. Oder ein Blitz. Interessant ist: Es juckt dich nicht. Der einzige, der sich daran stört, ist letztlich der Mensch. Wäre er nicht da, gäbe es weniger Brände. Es wäre aber auch niemand da, den es stört – letztlich aber auch niemand, der versucht, das Feuer in Schach zu halten und zu löschen.

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Durch das Löschen des Feuers sind leider auch weitere Schäden entstanden. Wanderwege wurden durch das Feuer zerstört und vielerorts auch einfach Wurzeln freigelegt. Klar, so ein Löschhubschrauber lässt mal eben 4000 Liter Wasser auf einen Schlag herniederplumpsen, ein Löschflugzeug 6123 Liter. Da wirken „Spülkräfte“ am Boden

Der Mensch allerdings gehört ja zu Gottes Schöpfung dazu. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er Fehler macht. Und Dummheiten. Wie groß die Auswirkungen sind, ist vorher manchmal nicht abzusehen. (Also ich persönlich – ja klar… ich auch. Fehler, Dummheiten, unbedachte Späße… Ohne nennenswerte Auswirkungen.) Die EINZIGE Dummheit MIT Auswirkungen: Es war nur ein – in einem scheißblöden Stress gefangen -einziger blöder Satz, nach einem Bierchen zu viel. In einem blöden Moment. Ja, ein blöder Satz. Eine menschliche Gegenreaktion… bleibt nicht aus. Aber: Es ist nichts verbrannt! Und ist eh privat. Den Rest vertraue ich dem Leben (oder nenn‘ es wie Du willst) an. Ich bin da gerade voll im Vertrauen. Nach diesen Sekunden am 20. Januar und dem, was danach kam, sowieso.

Der Mensch versucht aber meist auch, den Fehler wieder auszubügeln. Der Mensch lebt komplizierter als du, liebe Kanarische Kiefer. Und gefährlicher. Er ist antastbar und verletzlich. Äußerlich und innerlich. Er wird aber von Gott geliebt wie du. Bedingungslos. Gott liebt auch vor der Leistung und nach der Schuld. Den „Kindern Gottes“, den Menschen fällt das schwerer. Auch das liegt in der Natur des Menschen. Das letzte Wunder: Er versucht es trotzdem immer wieder!

Also: Schön neugierig bleiben!

Fotos: © Sofern nicht anders gekennzeichet: Marius Jaster

Titelfoto: La Palma 24

Ja, und im Anschluss folgen in Kürze noch Fotoimpressionen, ohne dass es weiterer Kommentare bedarf. Diese werden ständig erweitert – schon allein deshalb, weil sich ja in einem halben Jahr wieder viel verändert und in 5 Jahren sowieso…. Ab und zu ein Blick in diesen Artikel lohnt sich also immer wieder.

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Und wenn Du ein Thema hast, welches genauer beleuchtet werden soll, oder gar eigene Geschichten zu erzählen hast, dann HER DAMIT! Per Mail an: ostseereporter@Gmail.com

Pack die Yoga-Sachen ein!

(Die Matte gibt’s, wenn muss, von Joy Beate)

Joy
Yoga am magischen Traumzauberstrand Playa Los Guirres mit DER Yogalehrerin von Puerto Naos, Joy Beate, wird immer beliebter.

SpiritwolkeWenn Du an Ganzheitlichkeit interessiert bist, wird es Dich vielleicht freuen, dass es im beliebten Urlaubsort Puerto Naos auch die Möglichkeit gibt, regelmäßig an gemeinsamen Yoga-Erlebnissen teilzunehmen. Diese gibt es fünf Autominuten entfernt (Fußweg ca. 35 – 45 Minuten) am Traumzauberstrand:

Playa Los Guirres. 

 

(Zuerst Richtung La Bombilla, dann geradeaus, wenn es direkt links nach La Bombilla geht und immer schön zwischen den Bananenplantagen durch. Achtung: Einmal rechts abbiegen, steht aber groß an der Wand.)

Die Termine / Uhrzeiten ändern sich mitunter während dem Wechsel der Jahreszeiten. Aktuelle Infos auf Facebook:

„Yoga zum Wohlfühlen auf La Palma in Puerto Naos“

Oder einfach anrufen. Weiterführende Infos:

http://www.lapalma-yoga-massage.eu

Foto-Impressionen:

Sie zeigen Teile der Wälder La Palmas, die durch das Feuer gezeichnet sind, aber auch die Hoffnung. Jedes Stückchen Grün ist frisches, neues Leben. Die kanarischen Kiefern erholen sich schnell!

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Auch interessant:

Wenn Du das Trinkwasser von La Palma mit Deutschland vergleichst, staunste nicht schlecht

Und DAS war vor dieser Reise:

DER HIMMEL BRENNT – LA PALMA AUCH! Das ist NICHT drollig!

Autor: Marius Jaster

Aus Liebe zur Natur, besonders aber zum Meer und zu den Landschaften, die von Wind und Meer geprägt sind, bin ich seit einigen Jahren als Ostseereporter unterwegs gewesen. Jetzt treibt mich als Inselreporter die Sehnsucht bevorzugt auf die Inseln die ich mag. Und zwar nicht nur die der Ostsee. Ich arbeite als Freier Publizist und publiziere in verschiedenen Medien durch Texte, Bilder, und Filme, sowie durch eigene Bücher.

20 Gedanken zu „La Palma: Ein Wunder jagt das Nächste, so wie der Wüstenwind das Feuer durch die Wälder.“

  1. Lieber Marius. Ich lebe seit 13 Monaten auf La Palma und habe mit Freude Deine Reportage gelesen. Ich kann nur sagen, fantastisch. Kompliment für Diese Arbeit. Gruss Thomas Pabst.

  2. Lieber Marius, habe ja heute schon persönlich deinem Reisebericht lauschen dürfen. Immer wieder spannend. Vielleicht komme ich ja mal mit auf deine Lieblingsinsel :)
    Freu mich auf neue Berichte, egal von welcher Insel 😉
    Herzensgrüße Silke

  3. Hallo Marius, ein sehr schöner, kurzweiliger, anschaulicher Bericht, bei dem man auch lächeln kann. Übrigens hast Du Balkons mit Blumenarragements vom bekanntesten Blumendesigener 😉 (Reportage auf WDR) fotografiert. 😉
    In Deinem Bericht erkenne ich Marius wieder, so wie ich Dich zu kennen glaube 😉
    Wie hast Du es wieder geschafft – ohne Geld?! Aber dann hättest Du ja Udo nicht kennengelernt *lach*
    GlG Katya

      1. Danke, Udo! Und in den nächsten Tagen erreicht Dich Post mit Fotos… Und dann – mein Schatz hat ja wieder Geburtstag im Januar… sehen wir uns garantiert! Ich freu mich auf unser Wiedersehen!

      2. Und jetzt – lieber Udo? Du wolltest nach Rügen kommen, wir wollten uns im Januar auf La Palma treffen – Majjorca war auch noch ein Ziel… Und Du hast gesagt: „Drei Jahre noch“ und ich sage, „Zehn mehr geht auch“! Deine letzte Frage war: „Wie und mit wem soll ich meinen Kaffee trinken“, weil „Schnatterinchen“ schon bisschen lästig war…. Und mit wem soll ICH nun meinen Kaffee trinken, wenn ich wieder da bin? Meine Joy, sie ist launisch. Aber DU wolltest doch zur Hochzeit kommen! Ach Udo, wir wissen, dass der Geist der Geist ist, die Seele die Seele ist und der Körper nur so was wie ein Auto… DAAANKE, mach weiter so und : See you! DANKE für alle Deine Tipps! + die Kaffees + ….. Mucho Gracias!

    1. Danke für die Info – mir wurde etwas anderes erzählt. Dass der Vogel NICHT der „La Palma Graja“, also eine Unterart der Alpenkrähe (roter Schnabel, rote Füße) ist, steht ja in der Bildunterschrift so drin. Fest steht auch, dass Graja im Groben auch die Übersetzung von Rabe ist und der abgebildete Vogel eben nur an den Gipfeln der Berge, meist am Roque de Muchachos vorkommt. Der kanarische Rabe eben, der nur auf den Kanaren in dieser Form auftaucht. Davon zeugt die nicht unerhebliche Größe (auf dem Foto so nicht zu sehen)… Okay, das ist hier kein ornithologisches Fachmagazin :-) Dennoch bleibe ich mal dran… Das lässt sich nun auch noch rauskriegen.

  4. Wieder ein sehr schöner Artikel. Danke!
    Ich war im Dezember das letzte mal auf La Palma und auch da hat man neben den Spuren der Verwüstung schon einiges an Erholung bei den Zauberbäumen gesehen. Immer wieder Beeindruckend… und ich freue mich auf weitere Eindrücke die bleiben :)

  5. Hola lieber Marius,
    mit großer Freude und Interesse habe ich Deinen Reisebericht über La Palma gelesen. Ich erinnere mich noch gerne an die angenehme Zeit und unsere gemeinsamen Fahrten. Die Bilder haben schöne Erinnerungen wachgerufen.
    Ich bin wieder Mitte Janur bis Mitte Februar in Puerto Naos.
    Vielleicht sehen wir uns.
    Grüße Udo

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