La Palma – der „Spielplatz des Kleinen Prinzen“ – oder: „Glut unter der Asche“, das visionierte, echte Leben im Hier und Jetzt.

 

GlutEin „Mut-Mach-Buch“ sollte es werden. Ein echtes „Mut-Lust-Mach-Buch“ ist es geworden: „Glut unter der Asche – Das La Palma-Prinzip für ein geglücktes Leben“.

 

 

 

 

Eine wichtige Warnung vorab: Es ist nichts für Visions-Resistente Menschen. Sie könnten enttäuscht werden. Menschen also, die ihren Beruf einzig nach den zu erwartenden Gehältern wählen (oder gewählt haben), um ihn dann auszuüben, indem sie jeden Morgen an der Pforte des Arbeitgebers ihr Leben abgeben. Bis zum Feierabend, und so das Alter der Rente/Pension herbeisehnen um dann nicht zu wissen, was sie eigentlich tun sollen. Nicht wenige sterben kurz darauf. Resistent ist allerdings nur der, der darauf pocht, dass es so einzig richtig ist und bleibt.

Gehörst Du zu diesen Menschen, wird Dich dieses Buch wenigstens spannend unterhalten – aber dann bist Du ja schon nicht resistent. Denn wärst Du es, würdest Du dieses Buch nie in den Händen halten.

Da gibt es dann also doch noch den Funken eines Lebenstraumes, oder eines unabdingbaren Wunsches in Dir. Die Lust, Deine eigenen Spuren zu hinterlassen?

Fuss
Das sind Meine…

In diesem Fall läufst Du echt Gefahr, dass durch dieses Buch die dicke Asche- und Schlackeschicht, in der dieser Funke schlummert, plötzlich durchlässig wird für den Sauerstoff. Und es fängt an in Dir zu lodern und zu brodeln, bis Du selbst „La Palma“ bist – nämlich ein Vulkan aus dem auch immer wieder neue kleine Vulkane ihre Energie preisgeben. Aus einem Wunsch- oder Traumfunken könnte plötzlich eine Vision entstehen – oder neu erwachen -, reifen und wachsen und Dein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen. Risiken und Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Könnte ja sein, der „Kleine Prinz“ will seine Spiegeleier drauf zubereiten. Da hilft Dir dann aber auch kein Arzt oder Apotheker. “La Palma – der „Spielplatz des Kleinen Prinzen“ – oder: „Glut unter der Asche“, das visionierte, echte Leben im Hier und Jetzt.” weiterlesen

La Palma: Ein Wunder jagt das Nächste, so wie der Wüstenwind das Feuer durch die Wälder.

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Wenn – im wahrsten Sinn des Wortes – der Baum brennt, ist das schlimm. Wenn davon viele brennen, noch schlimmer.

Oder ist auf La Palma alles ganz anders?

 

Kanarische Kiefer_02

Am 4. August 2016 kam in Deutschland die Nachricht an, dass auf der Insel La Palma der Wald brennt. Diese Nachricht kam aber auch NUR da an, weil es ein Deutscher war, der dieses Feuer – bei dem Versuch sein Klopapier zu verbrennen – verursacht hat. Das war dann für die deutsche Boulevardpresse skurril genug, um es heftig auszuschlachten. Täglich wurde das Feuer größer, die Berichterstattung intensiver und dramatischer.

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Als hätte die Erde ihr Herz ausgeschüttet: La Palma. (Foto: Google)

Die nüchterne Bilanz: 4864 Hektar Wald standen in Flammen. Das sind 6,8 Prozent der Inselfläche! Ein Mensch kam ums Leben, einer wurde schwer verletzt. Da fallen die verbrannten Ziegenställe nicht so sehr ins Gewicht. Ebensowenig der eine abgestürzte Löschhubschrauber.

Die Einheimischen haben Wut und Hass auf diesen Deutschen, der es verursacht hat – einige meinten gar, Frau Merkel soll es bezahlen, weil er es nicht kann, aber ein Deutscher ist. Dieses Feuer hat auf jeden Fall Emotionen ausgelöst – überall. Beim Anblick der Bilder kein Wunder.

Puerto Naos
So sieht es ein halbes Jahr später von oben aus. Verkohlte Äste statt Grün. Unten im Tal: Puerto Naos…
Von P
… und so sah es umgekehrt während dem Brand von unten aus.

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Wenn Du das Trinkwasser von La Palma mit Deutschland vergleichst, staunste nicht schlecht

NIMM UND TRINK! UND SCHMECKEN LASSEN! Auf La Palma geht das.

 Eine Wasserpumpe auf Rügen, an solchen Stellen zapfen viele ihr Wasser, oft ist es mit Nitraten erheblich belastet
Eine Wasserpumpe auf der Insel Rügen. Wer hier zapft, hat extrem belastetes Wasser in der Hand. Neben vielen Schadstoffen vor allem Nitrate von den Feldern. Konkrete Zahlen am Ende des Artikels.

Der Eindruck der nordwestlichsten kanarischen Insel La Palma, auch „La Isla bonita“ (die hübsche Insel) genannt (vollständiger Name: La Isla de San Miguel de La Palma) ist immer wieder gigantisch, magisch und überwältigend. Und ALLES ist anders als in Deutschland.

Magisch und überwältigen: La Palma
Magisch und überwältigend: La Palma

Beim genaueren Hinsehen wirkt sie allerdings ein bisschen unordentlich. Wasserrohre und Kanäle zerschneiden die Landschaft und nahezu jedes Grundstück. Sie durchziehen oberirdisch das ausschließlich vulkanische Gebiet. Riesige Wasserspeicher kommen hinzu. Vor allem auf der Westseite in den Bananenplantagen. Aber ehrlich: Wer soll denn Kilometerweit für Wasserleitungen die Felsen aufhacken? Ein Wunder – und durch gigantischen Aufwand, verbunden mit schweißtreibender Arbeit – ist schon das Straßennetz, das bis hinauf zum höchsten Gipfel führt.

La Palma hat von den kanarischen Inseln das meiste Wasser. Deshalb ist diese Insel auch so grün. Und dieses Wasser lässt sich im Gegensatz zu Deutschland – so viel sei vorab schon gesagt – bedenkenlos trinken. Wenngleich das Wasser abenteuerliche Wege fließen muss, bis es verwendet werden kann und es auch hier Unterschiede gibt.

Die kanarischen Kiefern "melken" obern auf den Bergen die Wolken
Die kanarischen Kiefern „melken“ oben auf den Bergen die Wolken

Einerseits kommt es aus etwa 120 Quellen des Herzens der Insel, der Caldera de Taburiente dem größten Vulkan mit einem 9 km breiten Kessel, der von 1800 Meter hohen Felswänden umschlossen wird. Mit 2426 Metern ist der Roque de los Muchachos am Rande des Kessels, (nichts anderes heißt Caldera), der höchste Gipfel des Kraterrandes und der gesamten Insel. “Wenn Du das Trinkwasser von La Palma mit Deutschland vergleichst, staunste nicht schlecht” weiterlesen

DER HIMMEL BRENNT – LA PALMA AUCH! Das ist NICHT drollig!

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Ja, so titelt BILD online heute. Ich sage: Verurteilt ihn nicht! Er ist kein Gangster, er ist kein Brandstifter – er ist noch nicht mal einer, der seinen ganzen Müll aus dem Autofenster wirft (wie hier auf Rügen üblich, weswegen die Straßengräben voll sind damit), sondern er ist einer, der – in diesem zarten jungen Alter – die Folgen nicht bedacht hat. Unaufmerksam war er. Er hat einen Fehler gemacht. Er wollte in bester Absicht sein Klopapier entsorgen. Und auch in 50 Jahren wird er noch sagen: „Das war der größte Fehler meines Lebens“. Und immer noch daran leiden. Immerhin kam ein Familienvater ums Leben. Abgesehen von den Kosten. Das ist ja hier in Deutschland bei manchen Menschen das Wichtigste. Und das Einzige, an was sie denken. Er wird es anders sehen, sich Vorwürfe machen sein Leben lang – und doch war es keine ABSICHT, kein Terrorakt… das Spiel mit dem Feuer ist in diesem Fall nur mal dumm gelaufen. Vergebt ihm!

Ein kleines Feuerchen – für einen Heiratsantrag… das geht auch. Aber: Aufpassen ist eben immer wichtig. Damit es nicht so aussieht:

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Was war passiert? Donnerstag, 4. August: Auf Rügen (Titelbild) brennt der Himmel mit einem vorherbstlichen Sonnenglanz. Auf La Palma brennt wegen dem Versuch, Klopapier zu verbrennen, der Wald. Angefacht zusätzlich durch einen heißen Calima-Wind. Der kommt aus der Sahara, schafft Temperaturen bis locker 40 Grad – Respekt vor den Feuerwehrmännern, die in voller Ausrüstung zum Feuer gehen. Und das in diesem Gelände!

Und heute, am 7. August sind schon mehr als 4000 Hektar Wald verbrannt.  Fast 6000 Fußballfelder! 6 Prozent der ganzen Insel! Und es hört nicht auf! Beim letzten großen Feuer (2009) kam niemand ums Leben und es waren „nur“ 2000 Hektar.

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