Einmal ficken in Polen, richtig teuer natürlich, weil: ungeschützt… und dann in Deutschland den Gesundheitspass geholt…

Okay, das ist zu doll, auch für mich, aber welche Überschrift hätte ich denn wählen sollen? Das passt alles nicht in EINE. Aber dafür der Rest in diesen Artikel. Also JA, da gehste mal richtig ficken bei einer Nutte in Polen. Eine Woche später dann in Deutschland der Weg zum Erwerb eines Gesundheitszeugnisses vom Amtsarzt. Ich brauche das ja angeblich für einen neuen Job. In der Lebensmittelbranche. (Okay, das zählt jetzt auch nur für Rügen, den Rest hab ich noch nicht recherchiert.)

„AMT“ – Kennst Du dieses Wort? Nach BREXIT, GREXIT, GROKO… GZSZ, und was es noch alles gibt… GNTM, DSDS… Häää, und da gibt es noch so viel mehr… SUV (Sinnloses, Unnützes Vehikel) wie erklärt man DAS! ???? Das Wort „DAS“ erklärt sich einfach: „Dummheit Am Schluss. Mit „A-M-T“ das dauert noch bisschen… Oder, diese ganzen Abkürzungen sind die Ablenkung vom echten Leben?

Also hab ich: Mir erstens Aids geholt in Polen, und Sackratten. Mal sinnlos poppen eben für viel Geld und ohne Schutz. Und ohne Liebe natürlich. Nebenbei, das war schon vorher klar, leide ich an Gicht, mein Stuhlgang ist eine Katastrophe (weil das Klo fast immer explodiert) und na ja, ich muss es ja niemandem erzählen… so Sachen wie Syphilis und so, und nebenbei leide ich noch an extremem Körperpflegemangel. Also auf deutsch: „Unrasiert und fern der Heimat“, drei Wochen nicht geduscht, schwarze Fingernägel, der Geruch meiner ewig nicht gewaschenen Klamotten ist eine Katastrophe, ach und nebenbei hab ich ja noch die Krätze (aber gut versteckt unter den stinkenden Klamotten) und die Hepatitis vergessen, neben dem nun inzwischen unbedeutendem Kleinkram, der da auch noch lauert. Das ist alles auch gar nicht schlimm.

WEIL: Ich habe zwei Hände. Mit denen kann ich Gäste bedienen, oder in der Küche Schnitzel panieren, oder in einem Großbetrieb Fertigspeisen zubereiten…. Ja, es ist so: Wenn meine zwei Hände etwas machen, machen sie es richtig gut! Sagt mein Schatz. Ich brauche also nur EINS: Einen Gesundheitspass vom Amt. Logische Konsequenz: Ich rufe mal an und frage, wie das geht. „Kommen Sie am Dienstag um 10 Uhr“. Aha. Ich bin da. Hab mich auch ein kleines bisschen kaschiert, also mein Elend in frische Klamotten verpackt – und ausnahmsweise mal geduscht. (Wenn ich gewusst hätte, dass das völlig umsonst war…)

Punkt Eins: Die Tür ist zu. Punkt Zwei: Da sitzen noch paar Mädchen davor. Punkt Drei: „Kommt gleich jemand, dann können wir uns einen Film ansehen“, sagt eine Hübsche.

Okay ich warte. 10: 08 wird die Tür geöffnet. Es stehen Stühle an einem Tisch und Bearbeitungsmappen liegen da. „Setzen bitte, und den Fragebogen ausfüllen“. Okay, da steht also – na ja, ein Haufen Krankheiten, ich hab überall das NEIN angekreuzt. Nur bei der letzten Frage, ob ich mal ne Auslandsreise hatte, eben das JA. Klar, ich musste mal nach La Palma, der Frau meines Lebens zum Geburtstag gratulieren. „Wo ist La Palma?“ war die Frage. „Spanien“. – „Da ist alles gut, wenn Sie nicht in Asien waren…“ war die Antwort. „Und was ist mit den Nutten in Polen?“ hab ich mich gefragt…

Und dann hab ich mich gefragt, was eigentlich passiert wäre, wenn ich gar nicht lesen kann!

Egal. Das Amt schaltet einen Fernseher an. Da kommt ein Film. Die Quintessenz daraus: „Hände waschen und mutig sein zum Chef, wenn es einem nicht gut geht.“ Also nicht wegen der Angst vor einer Kündigung einfach weitermachen, sondern krank schreiben lassen…

In der Zeit, wo der Film läuft, kontrolliert die (es war noch nicht mal die Ärztin selbst) also diese Frau, die Ausweise der Teilnehmenden und meinen Pass. Und füllt die Gesundheitszeugnisse aus.

Der Rest ist einfach erzählt: Ich krieg das Ding in die Hand, brauchte noch nicht mal meine Jacke ausziehen. Und dass auf dem Fragebogen bei Arbeitgeber: SELBSTSTÄNDIG stand und beim Beruf: FREIER PUBLIZIST, (was ja mit der Lebensmittelbranche nichts zu tun hat), hat sie offenbar überlesen. Zumindest gab es dazu keine Fragen.

Wichtig war letztlich: „Gehen Sie mit dieser Chip-Karte unten an den Automaten, bezahlen Sie die 30,- Euro und bringen mir die Quittung“.

Fazit der Geschichte: Ich hab echt überlegt, was passiert, wenn ich die 30,- Euro behalte, aber dann würden die mich jetzt jagen und als Dieb bezeichnen… also hab ich das brav so gemacht: Karte in den Automaten, die Geldscheine dazu, die Quittung zurück… und zwei Stockwerke weiter oben abliefern. Das war der EINZIGE Moment, der Dame mal in die Augen schauen zu können.

Für Euch da draußen heißt das auf deutsch: ICH KANN ALS DER LETZTE LUMP Eure Lebensmittel produzieren, präsentieren, kochen, verteilen… JETZT amtlich bestätigt! Lebenslang gültig!

Aber tröstet Euch! Erstens habe ich das nicht vor, zweitens bin ich kein Lump, und kerngesund auch – und in Polen war ich auch nicht seit 13 Jahren, und damals nur, um Zigaretten zu erstöbern…

Und das Ende der Geschichte: Passt auf Euch auf! Guckt den Chef an, der Euch was verkauft und vertraut IHM, denn er muss das im Griff haben. Und nach 3 Monaten sein Personal nochmal belehren. Also ehrlich: Früher waren Arbeitsschutzbelehrungen kostenlos (zumindest in der DDR) und fanden während der Arbeitszeit statt. Und Gesundheitskontrollen – ja, damals wurde noch kontrolliert. Stuhlprobe und so weiter…

Heute ist: Marius um 30,- Euro erleichtert – und ja, ich bin eben nicht RTL, wo jemand dahintersteht, nach dem Motto: „Egal, was es kostet…“, sonst hätte ich das mal ausprobiert, NICHT zu bezahlen.

Eins werde ich aber machen: Ich werde mal mein Geld wegen nicht erbrachter Leistung zurückfordern. Mal gucken, was das Landratsamt dazu sagt. Weil ehrlich: Den Film könnten die auf Facebook posten, zumal er völlig überflüssig ist für Menschen, die eine gute Erziehung genossen haben und wissen, dass man sich die Hände wäscht nach der Toilette… Und die Zeit und die Reisekosten ins „Amts-Kino“ das berechne ich denen auch. Auf diese Gesichter bin ich gespannt. Okay, beim ersten Einsatz konnte ich nicht fotografieren, das wäre aufgefallen… ab jetzt kann ich das.

Übrigens: Unklar ist aus dem Film: Warum soll ich nicht in die linke Hand niesen, wenn ich niesen muss… die Hand, die ich sofort waschen kann …, sondern lieber in den Ärmel der Klamotten, mit denen ich dann den nächsten Menschen umarme, oder die nächste Schweinehälfte durchs Kühlhaus trage…?

Ich bleib dran und Du schön neugierig :-)

Ach so: A-M-T heißt auf deutsch: Alles Muss Teuer. Sonst nichts.

Post scriptum: Nur damit das klar ist. Das ist mal alles krass formuliert und hat mit den lieben Menschen in Polen nichts zu tun. Prostitution gibt es überall, auch hier – ein sehr grenzwertiges Thema … aber darum ging es nicht. Ich hätte auch schreiben können: „Bin mal nach Tschechien gefahren auf den Kinderstrich“ – aber: Die einzige und naheliegendste Möglichkeit, es preiswerter und versauter zu bekommen als in Deutschland, wäre von Rügen aus: Polen. Also, Ihr lieben polnischen Menschen: Fühlt Euch nicht auf den Schlips getreten – es ist sowieso eine rein hypothetische Erzählung, um darzustellen, wie banal und primitiv, ja nahezu verantwortungslos in Deutschland WICHTIGE Dinge umgangen werden, während die UNWICHTIGEN (ob mein Auto mal 5 Minuten im Parkverbot steht…) geahndet werden, als wäre es das schlimmste Verbrechen…

So geht das: Wenn ein Drama durch Liebe und Anteilnahme der Mitmenschen gelindert wird. Geht doch! DANKE!!!

Simone S. (53) hat es erlebt. Sie sitzt an der Rezeption ihres Arbeitgebers auf der Insel Rügen und tut ihre Pflicht. Martin ruft an. Ihr Sohn (17), eins ihrer 4 Kinder. Er schluchzt, er weiß einfach nicht, WIE er es ihr sagen soll. „Die Polizei war da“, stottert er. „Hast Du Mist gebaut?“ fragt sie. – „Nee, es geht um Enrico“. – „Also hat ER Mist gebaut – Welchen?“

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Der lebenslustige Rügener Enrico († 35) wurde tot in Spanien aufgefunden. Mutter Simone will ihn hier auf Rügen bestatten lassen und brauchte Hilfe.

Enrico ist ihr Sohn, hätte am 7. März seinen 36. Geburtstag feiern können. Seit fast 10 Jahren wohnt er in Spanien. Aus Liebe zur Freiheit, aus Liebe zum Leben und in der Liebe zu einer Frau. Und: JAAA, er HAT Mist gebaut! Er ist gestorben. Einfach so, ohne Vorwarnung, und ohne sich zu verabschieden. „Enrico wurde in Spanien tot aufgefunden“ – so hat es die Polizei formuliert. “So geht das: Wenn ein Drama durch Liebe und Anteilnahme der Mitmenschen gelindert wird. Geht doch! DANKE!!!” weiterlesen

La Palma: Ein Wunder jagt das Nächste, so wie der Wüstenwind das Feuer durch die Wälder.

Wenn – im wahrsten Sinn des Wortes – der Baum brennt, ist das schlimm. Wenn davon viele brennen, noch schlimmer.

Oder ist auf La Palma alles ganz anders?

 

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Am 4. August 2016 kam in Deutschland die Nachricht an, dass auf der Insel La Palma der Wald brennt. Diese Nachricht kam aber auch NUR da an, weil es ein Deutscher war, der dieses Feuer – bei dem Versuch sein Klopapier zu verbrennen – verursacht hat. Das war dann für die deutsche Boulevardpresse skurril genug, um es heftig auszuschlachten. Täglich wurde das Feuer größer, die Berichterstattung intensiver und dramatischer.

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Als hätte die Erde ihr Herz ausgeschüttet: La Palma. (Foto: Google)

Die nüchterne Bilanz: 4864 Hektar Wald standen in Flammen. Das sind 6,8 Prozent der Inselfläche! Ein Mensch kam ums Leben, einer wurde schwer verletzt. Da fallen die verbrannten Ziegenställe nicht so sehr ins Gewicht. Ebensowenig der eine abgestürzte Löschhubschrauber.

Die Einheimischen haben Wut und Hass auf diesen Deutschen, der es verursacht hat – einige meinten gar, Frau Merkel soll es bezahlen, weil er es nicht kann, aber ein Deutscher ist. Dieses Feuer hat auf jeden Fall Emotionen ausgelöst – überall. Beim Anblick der Bilder kein Wunder.

Puerto Naos
So sieht es ein halbes Jahr später von oben aus. Verkohlte Äste statt Grün. Unten im Tal: Puerto Naos…
Von P
… und so sah es umgekehrt während dem Brand von unten aus.

Waldbrände gibt es auf den kanarischen Inseln immer mal wieder. Meist sind sie von Menschen verursacht. Auch La Palma bleibt davon nicht verschont. La Palma ist die jüngste, grünste, schönste und nordwestlichste Insel der Kanaren. Seit 2002 steht sie als Biosphärenreservat unter dem besonderen Schutz der UNESCO. Gleichzeitig wird sie von der UNESCO als drittschönste Insel der Welt eingestuft.

Ocean
Blick gen Westen. Hier kommt erst mal nur Himmel und Wasser. Sonst nix.  Später dann New Yorck. Mal ein Segelboot, mal ein Angelboot, aber keine Öltanker und Frachtschiffe.  Auch der Ozean ist rings um die Kanaren geschützt. Damit ist La Palma schlechthin das neue Paradies auf Erden – für den, der es mag.

Auch der Ozean rund um die Inselgruppe ist geschützt. Seit 2006 ist es zum Beispiel Öltankern verboten, kanarische Gewässer zu kreuzen.

Ein wunderschönes Fleckchen Erde ist La Palma. 450 km vom nächsten Festland entfernt – und das ist die Wüste Sahara, die lediglich ab und zu heiße Luft schickt, schlimmstenfalls paar Krümchen Sand im Gepäck. Die Luft ist sauber, das Wasser ist sauber. Der Sauerstoffausstoß der Wälder, die ca. 40% der Gesamtfläche ausmachen, reicht weiter, als nur für die Insel. Das Trinkwasser kommt aus Quellen und den Wolken – im Moment ist das aus den Wolken allerdings ein bisschen weniger, weil eben im Moment knapp 5000 Hektar der kanarischen Kiefern in der Landschaft stehen, wie abgebrannte Streichhölzer. (Wir reden über eine abgebrannte Fläche von etwa 6818 Fußballfeldern!)

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Die „Wolkenmelker“ stehen in riesigen Wäldern, auf Felsen und Hängen
Kiefernnadeln
Mit ihren bis zu 30 cm langen Nadeln kämmen sie förmlich das Kondenswasser aus den Wolken. Versorgen somit sich selbst und die Menschen auch noch.

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Teures Hobby für den Eigner! Wrack des Fischkutters „Potsdam“ konnte heute erfolgreich geborgen werden

Letztes Jahr ging er unter, dieser Kutter „Potsdam“. Bis jetzt hat ihn der Eigner trotz Aufforderung nicht geborgen. Also veranlasst das Kraft Gesetzes das Wasser- und Schifffahrtsamt und schickt ihm die Rechnung. Mehr als 180.000 Euro kostet der Spaß.

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Riesiger Aufwand, um den Kutter zu bergen. Absolut notwendig war es aber, weil er zu knapp unter der Wasseroberfläche lag – auf einer wichtigen Wasserstraße.

Spannend bleibt die Frage, warum der Kutter nun gerade auf seiner letzten Reise im Meer verschwand, aber auf diese Frage wird es nun sicher bald Antworten geben. “Teures Hobby für den Eigner! Wrack des Fischkutters „Potsdam“ konnte heute erfolgreich geborgen werden” weiterlesen

Wenn Du das Trinkwasser von La Palma mit Deutschland vergleichst, staunste nicht schlecht

NIMM UND TRINK! UND SCHMECKEN LASSEN! Auf La Palma geht das.

 Eine Wasserpumpe auf Rügen, an solchen Stellen zapfen viele ihr Wasser, oft ist es mit Nitraten erheblich belastet
Eine Wasserpumpe auf der Insel Rügen. Wer hier zapft, hat extrem belastetes Wasser in der Hand. Neben vielen Schadstoffen vor allem Nitrate von den Feldern. Konkrete Zahlen am Ende des Artikels.

Der Eindruck der nordwestlichsten kanarischen Insel La Palma, auch „La Isla bonita“ (die hübsche Insel) genannt (vollständiger Name: La Isla de San Miguel de La Palma) ist immer wieder gigantisch, magisch und überwältigend. Und ALLES ist anders als in Deutschland.

Magisch und überwältigen: La Palma
Magisch und überwältigend: La Palma

Beim genaueren Hinsehen wirkt sie allerdings ein bisschen unordentlich. Wasserrohre und Kanäle zerschneiden die Landschaft und nahezu jedes Grundstück. Sie durchziehen oberirdisch das ausschließlich vulkanische Gebiet. Riesige Wasserspeicher kommen hinzu. Vor allem auf der Westseite in den Bananenplantagen. Aber ehrlich: Wer soll denn Kilometerweit für Wasserleitungen die Felsen aufhacken? Ein Wunder – und durch gigantischen Aufwand, verbunden mit schweißtreibender Arbeit – ist schon das Straßennetz, das bis hinauf zum höchsten Gipfel führt.

La Palma hat von den kanarischen Inseln das meiste Wasser. Deshalb ist diese Insel auch so grün. Und dieses Wasser lässt sich im Gegensatz zu Deutschland – so viel sei vorab schon gesagt – bedenkenlos trinken. Wenngleich das Wasser abenteuerliche Wege fließen muss, bis es verwendet werden kann und es auch hier Unterschiede gibt.

Die kanarischen Kiefern "melken" obern auf den Bergen die Wolken
Die kanarischen Kiefern „melken“ oben auf den Bergen die Wolken

Einerseits kommt es aus etwa 120 Quellen des Herzens der Insel, der Caldera de Taburiente dem größten Vulkan mit einem 9 km breiten Kessel, der von 1800 Meter hohen Felswänden umschlossen wird. Mit 2426 Metern ist der Roque de los Muchachos am Rande des Kessels, (nichts anderes heißt Caldera), der höchste Gipfel des Kraterrandes und der gesamten Insel. “Wenn Du das Trinkwasser von La Palma mit Deutschland vergleichst, staunste nicht schlecht” weiterlesen

Die Ostsee läuft über… na ja, manchmal ist das so. Na und?

Die „große Sturmflut“ von Tief „Axel“ bringt schon zu Beginn des Jahres die Menschen auf Trab. Und auch die Medien, die natürlich immer „aufrunden“, damit es spektakulär wird. Ganz besonders beliebt sind die Sätze mit Fragezeichen. „Wird Tief Axel…?“ oder die bedrohenden Sätze, die vorausschauend alles erdenklich Böse suggerieren.

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Oberkante Unterlippe

Einzig interessant ist, was IST. Okay, da fliegen mir beim Rauchen 7 Schneeflocken ins Gesicht. Das ist doch im Winter normal. Und der Wind pustet. An der Küste auch normal.

Und die Ostsee läuft über oder ist „außergewöhnlich gefüllt“ – okay, das ist auch normal, nicht alltäglich, aber GUT!

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Tja, da haben die Schiffe langsam „Angst“, dass sie auf dem Festland landen. Geht den Fischen auch so.

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Ostseefisch superfrisch! Kannst Du gerade nicht? DA KOMMT ER EBEN ZU DIR – direkt von Rügen – ganz frisch auf den Tisch.

150 Jahre Tradition verpflichten. Zufriedene Gäste auch. Darin sind sich Anja und Torsten Jelinski einig. Seit vielen Jahren betreiben sie die „Mönchguter Fischerklause“ auf der Insel Rügen. Ein kleines, rustikales Fischrestaurant auf dem Mönchgut in Thiessow – einem der letzten Zipfel von Rügen.

Die Sachsen haben es nun am Besten, denn seit November 2016 sind die Wege nach Rügen, zumindest ZUM Rügen-Fisch und den leckeren Fischbrötchen, wesentlich kürzer. Weil: Die Jelinskis haben ihre erste Filiale auf dem Festland eröffnet – im VITA-CENTER in Chemnitz.

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Der neu eröffnete Verkaufsstand im VITA-CENTER in Chemnitz. Hier gibt es täglich frischen Fisch – als ob es auf der Insel Rügen wäre.

Leidenschaft und Kundenliebe nennt man das. Denn Torsten Jelinski räuchert den Fisch in Thiessow mit Leidenschaft selbst. Das lässt er sich nicht nehmen! Und auch die Heringe kommen direkt aus der Ostsee in seine eigene Matjes-Manufaktur.

„Im Sommer kommen ja alle hierher. Ganz beliebt ist das so genannte „Sachsen-Hoch“, also die Zeit, wo die Sachsen Urlaub haben und hier köstlich schmausen“, erzählt er. „Aber was machen die dann zu Hause? Kein wirklich frischer Fisch von der Ostsee da…“ Also hat er das geändert:

An sechs Tagen in der Woche wird der Fisch, so frisch wie er ist, nach Chemnitz geliefert und ist im VITA-CENTER ganzjährig erhältlich.

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Das Stammhaus „Mönchguter Fischerklause“ in Thiessow auf Rügen. Hier wird geräuchert was das Zeug hält. Stunden später können Sie in Chemnitz diesen Fisch kaufen. So frisch – ja, da ist der letzte Rauch noch in den Poren!

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Neulich auf Rügen: Das ist Lohme – bis heute oben Ohne!

Zum Glück ist über Lohme der Stab noch nicht gebrochen. Hofft Rügen. Noch ist es in der Kategorie „Sehenswerte Inselorte“ zu finden. Die Betonung liegt auf: NOCH! Bald schon ist es Ortsteil von Sylt!

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Verträumte Straßen führen in den Ort Lohme

Warum? Na ganz einfach: Bis jetzt ist Lohme ein altes Fischerdorf mit eigenem Flair im Nationalpark Jasmund auf Rügen. Noch! Denn wie die Geschichte zeigt, ändert sich auch gern mal etwas.

Der Gletscherstrom der letzten Eiszeit, durch die ja die Ostsee als „Restpfütze“ (oder sachlich richtig als Brackwasser) entstanden ist, schürfte an der Steilküste Rügens entlang und formte die Landschaft so, wie sie ist. Allerdings lagerte er auch Geschiebemergel ab, der bis heute zu Hanginstabilitäten führt.

Ganz im Ursprung lag die Ostsee etwa 20 Meter unter dem Meeresspiegel und stieg vor 8000 bis 6000 Jahren auf den heutigen Stand an. Die meist starke Brandung sorgte für eine heftige Küstenerosion und damit für den heutigen Steinstrand. “Neulich auf Rügen: Das ist Lohme – bis heute oben Ohne!” weiterlesen

Gediegen, gesund und authentisch essen und schlemmen auf Rügen …

… manchmal ist das eine Kunst. Und satt werden wollen Sie auch. 

Hier sind 18 lohnenswerte Geheimtipps auf Rügen.

Die Wenigsten kochen in ihrem Urlaub das Essen selbst. Und nicht jeder gönnt sich die Verpflegung in einem 5-Sterne-Hotel oder in einem ausgefallenen Luxus-Fresstempel. Aber wo gibt es dann gutes Essen in sauberem Ambiente? Wo das Einmalige? Wo gibt es OSTSEE-Fisch und Wild, Gemüse, Käse, Joghurt….aus der Region… – also das, was Sie sich – gerade im Urlaub – von HIER erwünschen; alles das eben, was Rügen ausmacht? Und nicht die vielen Fakes. (Beispiel: Sanddorngeist, hier mit eigenem Etikett abgefüllt, aber im Süden eingekauft, damit Sie ihn wieder mit in den Süden fahren… es gibt so viel was hier nicht stimmt… aber ja auch noch mehr Geschichten hier. Für Sie. :-)

Und wo werden Sie enttäuscht und veralbert? Das nun wiederum ist nicht Thema dieses Artikels und finden Sie am Besten selbst heraus. Möglichkeiten gibt es dafür genug. Ich weiß das, weil ich mal eine Insiderin (die mit ihrem Dienstausweis jede Küche ohne Voranmeldung betreten darf), spontan zum Essen einladen wollte. Das ist schon Kunst. Ich höre es noch in meinen Ohren – immer wieder: „Hier können wir nicht essen gehen!“ – „Wieso?“ – „Na, ich war mal in der Küche!“.

Blumenkohl
Wenn das Essen auf dem Tisch steht, soll es auch schmecken, frisch und gesund sein

Okay, das sehen Sie ja nicht – es sei denn (habe ich echt erlebt!) wenn die Hundehaare direkt auf dem Teller liegen. Okay, das war die allerletzte Kaschemme in einem ganz abgelegenen Zipfel und ist schon Jahre her.

Aber es geht auch, dass eine Hand voll Spaghetti Bolognese 10,- Euro kostet und das Gefühl entsteht: Das war nur die Vorspeise. Passte aber auch zu den mit Tomatensoße voll gespritzten Wänden … und auf den Toiletten ging es dann so weiter… Erschöpftes, in der Hochsaison völlig überlastetes Personal ist manchmal ein Grund dafür. Allerdings war dieser Besuch Anfang April … leeres Restaurant…

Tja, dann gibt es auch noch die Kneipe, die mit „Hausgemachter gutbürgerlicher Küche“ wirbt und wo sie bei den Klößen noch den Rand von der Plastikfolie der Fertigklöße sehen. Interessant dann die Posse: Als es um’s Bezahlen ging und die Frage kam: „Die Klöße haben Sie doch vom Supermarkt gegenüber?“ und die Kellnerin (die wohl auch noch Chefin und Köchin in einer Person ist) wutentbrannt in die Küche läuft und mit einer Pappschachtel wiederkommt und sagt: „Nee, die sind nicht aus dem …Markt gegenüber sondern aus dem 12 km weiter.“ Aha!

Kleiner großer Hinweis: Vertrauen Sie Ihrer Nase, Ihren Augen und Ihrer Intuition. Oder uns. Wir finden jetzt die 18 Restaurants auf Rügen, in denen Sie ein EINMALIGES Erlebnis und / oder EINMALIGE Speisen erhalten. Oder eine Kombination davon.

1. MÖNCHGUTER FISCHERKLAUSE

in Thiessow

Die Fischerklause in Thiessow – man könnte denken, sie liegt am Ende der Welt. Das ist es aber nicht. Nur ein traumhafter Zipfel an einem Ende der Insel Rügen – auf dem Mönchgut eben. Die Klause selbst: Rustikal, einfaches Ambiente, Null Schnickschnack.  Anja und Torsten Jelinski mögen es bodenständig. Was zählt, ist das, was auf den Tisch kommt. Zuerst natürlich Fisch. Und der ist frisch, kommt direkt aus der Ostsee in die Küche.

Die weltweit einzigartige Spezialität des Hauses:

Der Hornhecht-Zopf.

Hornfisch
Im April ist Hornfischzeit. Der Hornfisch, auch als „Arbeiteraal“ bekannt, hat grüne Gräten und einen ausgezeichneten Geschmack.

Den Hornfisch mit seinen grünen Gräten können Sie im Frühjahr überall essen. In der „Mönchguter Fischerklause“  aber bekommen Sie jederzeit das zum Zopf geflochtene Hornfisch-Filet.

In aufwändiger Handarbeit werden die Hornfische filetiert und zu Zöpfen geflochten. Das ist dann Ihr Hornfischgenuss, frei von Gräten.

In der „Mönchguter Fischerklause“ werden ausschließlich frische, regionale Zutaten verwendet. Alles wird frisch hergestellt. Eine umweltfreundliche Arbeitsweise im Restaurant ist so selbstverständlich wie Familienfreundlichkeit. (In der Saison ist eine Vorbestellung durchaus empfehlenswert.)

Neuerdings runden die „Thiessower Feinfischräucherei“ mit einzigartigen Fischbrötchen und eigener Matjesmanufaktur das leckere Angebot ab.

Imbiss
Auch Schauspieler Daniel Roesner war während der Dreharbeiten bei „Alarm für Cobra 11“ Stammkunde am Fischbrötchenstand
Raeucherofen
Räucherfisch aus der Ostsee – ganz frisch!

ACHTUNG! Im Moment ist Winter-Renovations-Pause!

Ab Anfang Mai 2017 lohnt sich ein Besuch umso mehr!

Gasthaus „Mönchguter Fischerklause“

Hauptstrasse 48

18586 Ostseebad Thiessow

Tel.: 038308 / 30 397

E-Mail: fischerklause@gmx.de

 

Postscriptum:

Seit November 2016 gibt es den leckeren Rügen-Fisch auch in Sachsen tagesfrisch: Im Vita-Center in Chemnitz. Kiekste hier:

http://inselreport.eu/?p=1061#more-1061

2. „KLEINE FÖRSTEREI“  

Wildgaststätte & Pension in Hagen

„WILD fetzt am Meisten…“. Jetzt denkt manch einer sofort an Sex, und JAAA, das stimmt auch, wie fast in jedem Lebensbereich, irgendwie. Das Essen vorher sollte dann aber auch sexy sein. Richtig WILD eben!

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Das hat Vorteile! Erstens werden wilde Tiere nicht leidend gezüchtet und zweitens sind sie von jetzt auf gleich tot, bevor sie den Schuss gehört haben. Anders also, als Fleisch von Tieren zu essen, die schon allein bei den Transporten so viel Angsthormone produzieren, dass das Fleisch gar nicht schmecken kann. Wild ist also Naturnah. Okay, das heißt noch lange nicht, dass der Gaumen seine helle Freude hat, nur weil Wild auf dem Teller liegt.

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Eins ist aber sicher: In der Wildgaststätte „Kleine Försterei“ in Hagen, (direkt gegenüber vom Parkplatz, von dem aus der Weg zum Königsstuhl führt), haben Sie Ihre helle Freude! Mit einem: „Wir machen ALLES selbst“, beantwortete mir Inhaber Uwe Kasten ganz einfach meine vielen Fragen: Sind die Klöße selbst gemacht? Ist die Soße selbst gemacht? … Und ja, sogar das Eis ist selbst gemacht. Verwendet werden ausschließlich regionale und frische Zutaten. Auch der Sanddornsaft ist selbst gemacht. Und da versteht es sich von selbst, dass auch das Wild selbst erlegt und weiter verarbeitet wird. „Ich weiß, woher mein Fleisch kommt“ – und dann ist da noch der Koch. Der zaubert aus all den Zutaten die köstlichsten Speisen! Heute gab es Würzfleisch. Also nicht viel Soße mit Fleischbeilage, sondern Würz-Fleisch. Vom Wild, versteht sich. Und gut gewürzt. Und Hirschbraten mit Rotkohl, Klößen und einer leckeren Soße. Jede Zutat ein Gedicht für sich. Sabine, die Assistentin, hat den Wildgulasch probiert – auch sie war schlichtweg begeistert, bis hin zum Eis als Dessert.

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Und zum Schluss waren wir auch richtig satt, dann kam die Rechnung, und ehrlich: Auf Rügen kann man für schlechtes Essen wesentlich mehr bezahlen!

 

Fazit: Bestes Essen zu wirklich guten Preisen, in stilvollem und gepflegtem Ambiente mit Außenspaß – denn da laufen in einem riesigen Gehege Hirsche, Rehe, Mufflons … miteinander herum, lassen sich füttern und sind ein Spaß für Jedermann, ganz besonders natürlich für Kinderaugen. Die „Kleine Försterei“ in Hagen: Ein unvergessliches Erlebnis und ein Weg, der sich immer lohnt!

Foersterei_02Wildgaststätte & Pension  „Kleine Försterei“

Stubbenkammerstraße 68  18551 Hagen

Fon:  03 83 02 – 9 00 17  Fax: 03 83 02 – 9 09 01  http://kasten.sabine@t-online.de

http://www.kleine-foersterei-ruegen.de 

 

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Göttlich schlafen auf Rügen ist keine Selbstverständlichkeit

Die Insel Rügen wird als Reiseziel immer beliebter. Immer mehr Bettenburgen und Ferienhäuser entstehen. Wer jedoch das Besondere sucht, wird in der großen Flut der Angebote selten fündig. Plötzlich ist es zu laut, zu eng, oder das Ferienhäuschen befindet sich inmitten vieler anderer, dicht an dicht gebaut…

…oder es ist nicht richtig sauber, weil die Putzkolonnen für eine Vielzahl an Zimmern meist nur von 10 bis 16 Uhr Zeit haben. AN EINEM EINZIGEN SAMSTAG PRO WOCHE! „Bettenwechsel“ nennt sich das. Vor allem an Samstagen in der Saison, wo Ab- und Anreise in verstärkter Form aufeinander treffen – und der Stau nicht nur die Urlauber behindert und nervt, sondern auch diejenigen, die für sie arbeiten- ja, da kann es eng werden.

Hier erfahren Sie jetzt nicht, wo Sie Ihren Urlaub besser NICHT verbringen, sondern wir stellen Ihnen hier 18 Domizile der Insel Rügen zusammen, wo Sie Ihren Urlaub genießen können, wo Sie spüren können, was Sie wert sind.

1. Die fürstliche Adresse in Sassnitz, direkt neben dem Fürstenhof.

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Die „Villa Seeblick“ hält, was sie verspricht.

Die 59 qm große Ferienwohnung „Meerforelle“ in der „Villa Seeblick“ liegt unmittelbar an der Strandpromenade von Sassnitz. Durch die große verglaste Veranda haben sie einen schönen Ausblick auf das offene Meer (Titelfoto). Die moderne Inneneinrichtung im maritimen Flair lässt ihren Aufenthalt zu einem unvergessenen Highlight werden.

Die Villa Seeblick wurde im Jahr 1999 erbaut und befindet sich unmittelbar an der Strandpromenade von Sassnitz, seitlich versetzt zum Fürstenhof. Durch die Lage in der Sassnitzer Altstadt, erreichen Sie nicht nur die Buchenwälder das Jasmunder Nationalparks, den Sassnitzer Tierpark oder die Ortsmitte bequem zu Fuß, auch der  Fischereihafen mit einer der längsten Außenmolen Europas und seinen diversen Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe des Appartementhauses.

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Genießen Sie den Meerblick, die moderne Einrichtung mit Küche und Sauna ebenso wie die verglaste Veranda. Auch Ihr Hund ist herzlich willkommen (bis 30 kg) und selbstverständlich steht Ihnen ein Parkplatz   zur Verfügung.

auf Meer
Machen Sie Ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Preis: ab 424,- € / Woche

www.fuerstenhof-seeblick.de / Mail: seefuerst@icloud.com

0173 / 235 46 50