Dummheit und Tragik im Rügen-Urlaub. Immer wieder

Titelfoto: Ein Stück der ehemaligen Treppe am Königsstuhl, die gesperrt ist und abgebaut wird. Foto: Sabine Funke

Es sind nicht Wenige, die ihren Urlaub auf Rügen nicht so schnell vergessen werden. So etwas ließe sich jedes Jahr schreiben. Besonders die Kreideküste hat es den leichtsinnigen angetan.

Es ist noch nicht lange her, als die Rettungsteams ausrücken mussten, um festsitzende Urlauber zu retten, die da meinten, sie könnten mal eben die steile Küste hinunter klettern. Und das war nicht das erste Mal in diesem Jahr.

Am 24. August allerdings war es anders herum: Da wurde in der Zeit von 15:16 Uhr bis ca. 19:30 Uhr ein gemeinsamer Einsatz von Polizei- und Rettungskräften an den Kreidefelsen unterhalb des Königsstuhles erforderlich. Hier waren eine 55-jährige Frau und ihr 43-jähriger Ehemann in Not geraten.

Die beiden Thüringer gingen am Strand auf der Höhe des Königsstuhls spazieren. Dann waren sie wohl zu faul, bis zum nächsten Aufstieg zu laufen, oder zurück, Richtung Sassnitz. Kurzum: Sie versuchten tatsächlich den Weg abzukürzen und versuchten beide, den Kreidefelsen hinaufzuklettern.

In der Mitte der Königsstuhl. Wer da einfach so hochklettern will, müsste eigentlich lebenslanges Rügen-Verbot bekommen. Wegen absoluter Unzurechnungsfähigkeit.

In 15 Meter Höhe ging es weder vor noch zurück. Der Mann rief den Notruf der Polizei und informierte sie über die Notlage.

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Mit dem LKW-Gespann auf dem Radweg unterwegs. Das KANN nicht gutgehen!

Radwege im Ostseeland und auf den Inseln sind meist als solche gekennzeichnet, oder zumindest erkennbar. Und für LKWs nicht ausgelegt. Und so geht es dann aus:

Pruchten (ots)

Am Vormittag des 18.09.2020 erhielt das Polizeirevier in Barth den Hinweis, dass sich ein Lkw-Gespann auf dem Radweg zwischen der Ortschaft Pruchten und der Landesstraße 211 befindet. Die umgehend eingesetzten Beamten konnten vor Ort einen abgestellten Anhänger feststellen und ergänzend das dazugehörige Zugfahrzeug ermitteln, welches sich in Pruchten befand. Sowohl am Radweg, an diversen dem Radweg angrenzenden Bäumen, einer Brücke und dem Lkw-Gespann fanden die Beamten Beschädigungen.

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Warn-Tag in Deutschland. Ziemlich blöd gelaufen!

„Achtet auf Eure Haustiere…“, so stand es geschrieben und wurde durch die Radios verkündet. Okay, vorab: DAS SOLLTEN SIE MAL AN SILVESTER VERKÜNDEN, WO SOGAR DIE FISCHE ERSCHRECKEN, WEIL DIE BÖLLER DIREKT INS WASSER GEWORFEN WERDEN! In Altefähr auf Rügen zum Beispiel. (Ich habe es gesehen.)

Großalarm-WARNTAG in Deutschland. Zur Probe, falls mal was ist. So wurde es angekündigt. Also, falls mal was ist. Die Resonanz: Wäre was gewesen, hätte es keiner mitkommen, außer im Nachhinein DAS, was gewesen WÄRE.

Und das kann eine Menge sein: Der Russe greift an, Hochwasser kommt, ein Virus krabbelt sich in Lichtgeschwindigkeit überall hin (also Corona ist eine hübsche, aber lahme Göttin) – oder die Ostsee läuft über, weil es plötzlich so viel hinein regnet… Oder Oder Oder.

Jedenfalls war es ein Testdurchlauf, der exakt so gut funktioniert hat, wie der Probelauf beim neuen Flughafen in Berlin, der sich dann BER nennen darf.

Fakt ist: Ich stehe mit einem FEUERWEHRMANN (Oberlöschmeister) in der Sonne, bei einer Tasse Kaffee – und wir warten. Die Kirchenglocken läuten – es ist 11:00 Uhr. Und: Himmlische Ruhe. In Gingst, auf Rügen. Wir warten. Wir warten. Wir warten. Die Kirchenglocken schlagen auch keinen Alarm, sondern signalisieren nur die Uhrzeit: 11 Uhr. Also ist sicher, GINGST BRENNT NICHT AB, wie vor 70 Jahren…

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Zeit einplanen! Rügenbrücke wird komplett gesperrt!

Vom 14. September 7:00 Uhr bis 18. September 18:00 Uhr wird die Rügenbrücke wegen Bauarbeiten/Instandhaltungsarbeiten beidseitig komplett gesperrt! Das bedeutet, dass von Montag bis Freitag Zustände herrschen werden, wie zu Zeiten, als es sie noch gar nicht gab.
Ist die Brücke offen, kann der Verkehr auf die Insel und von ihr hinunter gut fließen.
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Und immer am 2. Donnerstag im September heult ganz Deutschland!

„Schuld“ ist: Der neu eingeführte „Warntag“. Jetzt weiß noch niemand genau, vor WAS gewarnt werden muss, aber proben können wir es allemal. Die Welt ist ja heiß, wie lange nicht.

Es wird in diesem Corona-Jahr am 10. September seit 20 Jahren das erste Mal sein: Deutschland heult auf! Menschen, die den Krieg noch erleben mussten, werden erschrecken. Ein Sirenengeheul wird an diesem Tag pünktlich 11:00 Uhr ganz Deutschland wecken. Alle Radio- und Fernsehsender, alle digitalen Werbemedien in Städten und wohl auch im Internet (?) sollen warnen, vor irgendwas. Nur, um die Bevölkerung zu sensibilisieren.

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Die „Königslinie“ über die Ostsee von Sassnitz (Rügen) nach Schweden lebt weiter!

Katamaran “Skane Jet” erreicht Sassnitz

Verbindung nach Ystad wird am 17. September aufgenommen

Sassnitz, 02.09.2020 – Ein roter Farbtupfer im Spätsommerlichen Hafen von Mukran Sassnitz: Der rot-weiße Katamaran „Skane Jet“ der Reederei FRS Baltic hat am 2. September am Pier 7 festgemacht. In zwei Wochen, am 17. September wird „Skane Jet“ den Verkehr aufnehmen und Sassnitz/Deutschland mit Ystad/Schweden verbinden. Damit kommt FRS Baltic mit einem neuen Touristischen Konzept auf den Markt: Mit einer Überfahrtszeit von nur 2,5 Stunden ist es mit FRS Baltic künftig möglich, einen Tagesausflug nach Schweden zu unternehmen.

Die Verbindung ist jetzt schon unter www.frs-baltic.de buchbar, auch können hier Interessierte die Fahrpläne und Fahrpreise einsehen und Tipps zu schönen Ausflügen in der Hafenregion erhalten. Möglich sind Buchungen für Überfahrten mit dem Hochgeschwindigkeits-Katamaran „Skane Jet“ zwischen dem 17. September und dem 01. November.

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„Der Russe“ ist wieder im Anmarsch. Wladimir Kaminer nächste Woche im Ostseeland!

+++ PUTBUS +++ SELLIN +++ ZINGST +++ GRAAL MÜRITZ +++

Es kann ja nicht anders sein, als das Wladimir Kaminer eine Sommerlesung macht. Jedes Jahr. Komme, was da wolle.

Wer regelmäßig zu Lesungen von Wladimir Kaminer geht, erlebt stets die Besonderheit der ganz neuen und absolut unbekannten Geschichten: Er liest aus dem aktuellen Buch, aber sein Handgepäck beinhaltet vornehmlich brandaktuellen, ganz frischen ›Lesestoff‹.

Das kann ich nur bestätigen. Ich war bei einigen Lesungen dabei. Es ist köstlich, top-aktuell und „der Kerl“ absolut authentisch.

An manchen Tagen liegen Geschichten auf der Bühne, die nur wenige Stunden alt sind. Wladimir ist es ein Anliegen, seine Gäste mit unveröffentlichten Werken zu unterhalten – auch das unterscheidet ihn von vielen Literaten die derzeit durch deutsche Gefilde touren.

Seine Art das Publikum zu unterhalten, hat etwas mit Reisen zu tun. Kaminer holt seine Gäste mit detaillierten Situationsbeschreibungen, viel Charme und intelligentem Humor ab und entführt sie in einen besonderen Abend ‐ er nimmt alle Anwesenden mit auf einen Trip. Der Ausgang ist stets ungewiss, niemals vorhersehbar, aber immer einzigartig.

Wladimir Kaminer gehört definitiv zu den besonderen Entertainern unserer Zeit.

Die Termine:

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Achtung Falle! „Lass uns REDEN über Sex, mal seh’n ob’s Dir und mir was bringt“… Update # 01

25.000 Euro futsch! Sich am Telefon verlieben ist echt keine gute Idee, wie die Polizei heute mitteilte und entsprechend warnt:

PR Grimmen (ots)

Eine 49-jährige deutsche Frau aus der Region Grimmen hat durch „love scamming“ – also Liebesbetrug im Internet – rund 25.000 Euro verloren. Sie hatte vor einigen Monaten über Facebook einen angeblich in Kabul (Afghanistan) stationierten „General“ kennengelernt. Er gab sich als Mann Ende 50 aus, der einen „Freigabebefehl“ benötige, um das südasiatische Land wieder verlassen zu können. Er bat sie, eine Mail an die Vereinten Nationen (UN) zu verfassen und um seine Freilassung zu bitten. Dazu gab er ihr eine (natürlich falsche) E-Mail-Adresse. Nachdem die Frau den Auftrag erledigt hatte, kamen von eben dieser Mail-Adresse Geldforderungen. Diese sollten über einen gewissen Zeitraum überwiesen werden – zum Beispiel für Flüge, Bearbeitungsgebühren und eine Auslöse.

Als kürzlich weitere Geldforderungen der UN kamen, wurde die Frau stutzig und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Nach wie vor einsam – und das Geld ist einfach weggespült

Die Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen aufgenommen.

„Love Scamming“ oder auch „romance scamming“ ist wie eine Art digitaler Heiratsschwindel. Dem Opfer wird durch regen Nachrichtenverkehr (vor allem via Whatsapp oder durch Messenger-Dienste in sozialen Netzwerken) das Entstehen oder Vorhandensein einer Liebesbeziehung oder zumindest einer emotionalen Verbundenheit vorgetäuscht. Das Opfer gerät zum Teil in emotionale Abhängigkeit zum Täter, obwohl es nie zum persönlichen Kontakt kommt.

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Ostseeland ist momentan „Räuberland“! Warnt die Anderen, vor allem Eure „Oldies“

Ja, fast 50% Anstieg von Enkeltricks und solchen Sachen – muss man was dagegen machen. Mehr brauche ich nicht schreiben, das hat die Polizei schon getan:

Neubrandenburg (ots) – In allen drei Landkreisen unseres Zuständigkeitsbereiches kommt es aktuell zu Betrugsdelikten am Telefon zum Nachteil von Senioren. Neun Taten in allen möglichen Varianten wurden angezeigt, davon ist eine geglückt.
Von einer wesentlich höheren Dunkelziffer ist auszugehen.

In Woldegk freute sich der 91-jährige Geschädigte, als ihm am Telefon von seinem Gewinn berichtet wurde. Für 35.000 EUR müsse er nur 900 EUR an Gebühren bezahlen. In seiner Freude berichtete er seiner Pflegekraft davon, welche die Polizei informierte.

Auch ein 70-jähriger aus Neubrandenburg hatte „gewonnen“. Er legte auf, als er 1000 EUR Gebühren zahlen sollte.

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Neues Handwerk in Gingst: Der „HAARSNIEDER HINRICHSEN“

Jetzt ist Gingst auf Rügen HAPPY! Endlich gibt es einen Friseur auf dem Marktplatz.

„Ich wollte einen besonderen Friseursalon auf Rügen kreieren, den es so noch nicht gibt. Nun hab ich ihn.“ (Zitat: Norman Hinrichsen, Inhaber.)

Gingst, einerseits der schon mehrfach als "schönstes Dorf Rügens" gekürte Ort ist gleichzeitig ein Handwerkerdorf. Ganz früher wurden hier auf der "Heringsstraße" Pferde gewechselt, Wagen repariert... und heute ist das anders. Da werden Autos repariert und Fahrräder. Der Marktplatz ist ein wahres Schmuckstück geworden und jetzt um ein Handwerk reicher.

Zu DDR-Zeiten war es ein Konsum. Danach ein privates Lebensmittelgeschäft – betrieben von der ehemaligen Konsum-Chefin Dagmar Höger. Ein Treffpunkt und ein Einkaufspunkt. Ein bisschen Geld hinein tragen, und viel hinaus schleppen. Bis 31. Dezember 2019. Jetzt genießt „Dagie“ ihre Rente und die Zeit mit dem Enkelkind… Schade, dass er weg ist. Seitdem wurde kräftig gewerkelt und gebaut. Und JETZT ist fertig! Und dann kommt aber: Auch ein bisschen Geld hinein tragen, aber den Rest auch drinnen lassen: DIE HAARE!

Seit Samstag, dem 1. August 2020 ist ALLES ANDERS! Da ist nämlich ALLES FERTIG! Und: SALONERÖFFNUNG des „HAARSNIEDER HINRICHSEN“.

Ein wahres Fest mit Freibier und für die Frauen Sekt und für die Anderen Wasser und so was…

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Corona-Zeit. Maskenzeit. Nur an ihren Augen werdet ihr sie erkennen.

Titelfoto: Tobias Keucher. Betreiber des Buffetwagen 970-152 beim „Rasenden Roland“ auf der Insel Rügen mit einem Wirsingblatt als Maske. Ganz sicher nicht ganz ernst gemeint 🙂

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast darüber lachen. In Gottesdiensten darf wegen Corona nicht mehr gesungen werden. Klar, sonst wären wir plötzlich alle die „Masked-Singers“. Das Singen gehört als wesentliches Element zu unserem Leben dazu. Kein Medium transportiert Gefühle besser, als Musik. Bevor Babys ihr erstes Wort sprechen, singen sie schon. „Lalala…Dadada“

Jetzt dürfen wir in der Öffentlichkeit nicht singen. Wenn das bis Weihnachten so bleiben sollte, haben wir wenigstens den Vorteil, dass wir bis dahin üben können, wie wir mit geschlossenem Mund „Stille Nacht, Heilige Nacht“ summen oder brummeln. Wenigstens gibt es dann keine Textschwierigkeiten!

Was aber noch schlimmer ist: Wir sehen unser Lachen nicht mehr! 44 Gesichtsmuskeln geben uns unsere Mimik, zeigen, ob wir traurig sind oder glücklich. Oder berechnend. Wir erkennen durch die Masken die Schurken nicht mehr. Oder doch?

Direkt knapp dürften die Möglichkeiten für Masken nicht werden. Toilettenpapier ist ja genug im Umlauf.
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Corona „sei Dank“: Die Insel Rügen kotzt! Störtebeker entfällt.

Aktuell vorab: Alle 80.000 gekauften Eintrittskarten können ohne Probleme auf 2021 umgebucht werden – oder auch problemlos in einen Gutschein für die nächsten drei Jahre verwandelt werden. Wer unbedingt will, bekommt natürlich auch sein Geld zurück. Seid fair, bucht um! Alle Details und der einfache Weg zum Formular am Schluss des Artikels

Ab heute, dem 15. April ist es traurige Gewissheit: Die Störtebeker-Festspiele müssen wegen der Corona-Krise ausfallen. So wie sämtliche Großveranstaltungen in ganz Deutschland. Das gilt vorerst bis 31. August.

Damit ist Störtebeker 2020 schon Geschichte, bevor es überhaupt begonnen hat. Die Premiere für Störtebeker sollte am 20. Juni sein und Saisonende wäre dann Anfang September gewesen. Allerdings sind die Festspiele nicht mal nur eine kurze Großveranstaltung, sondern eben eine Großveranstaltung nach der anderen für den ganzen Sommer.

„Im Angesicht des Wolfes“ wäre das Thema dieses Jahres gewesen. „Im Angesicht von Corona“ muss es ausfallen
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Fakt ist: ALLES GEHT VORBEI!

Nur mal so in den Raum geworfen:

Es gibt Schnupfen, Husten, Viren… eine kleine Krankheit kommt und geht. Und die Sonne scheint IMMER! Auch wenn manchmal die Wolken so tun, als wäre es nicht so. Aber: Diese Wolken liefern uns unser Wasser! Viele Menschen in Deutschland waren traurig (vor allem Bauern), als es in den letzten 2 Jahren mehr Sonne gab, als Wolken. Sprich: Mehr Trockenheit statt Wasser.

Und JETZT ist da Corona. Es gibt schon ganz viele Viren – und Corona auch lange. Aber nicht in dieser Population. Die meisten Menschen lehnen die Grippeschutzimpfung ab. Und leben noch! Obwohl ca. 25.000 Menschen in Deutschland an der echten Grippe sterben. Pro Jahr! Circa 3000 auch auf der Straße bei Verkehrsunfällen. Dann kommen noch die Raucher und Säufer und alle alle möglichen anderen Todesursachen von Altersschwäche, Arbeitsunfällen bis hin zu Mord und Totschlag.

Alles böse!

Und jetzt Corona – die ganze Welt steht still.

Ist das gut, oder schlecht? Manche meinen, Corona sei absichtlich handgemacht, entspringt also einer Manufaktur – mit bösen Absichten gepaart.

Amerikanische Diplomaten haben schon vor zwei Jahren darauf hingewiesen, dass die Forschung an diesem Virus im Labor in WUHAN (China) gefährlich ist und eher schlampig abläuft. Geforscht wurde über „Corona-Viren und ihre mögliche Übertragung auf den Menschen. Laut „Washington Post“ stellten die Diplomaten schon 2018 einen „Schweren Mangel an geschulten Technikern und Forschern, die gebraucht werden, um in diesem Hochsicherheitslabor zu arbeiten“ fest. Genau in Wuhan aber brach die Seuche aus. Eine Fledermaus vom Wildtiermarkt ist schuld. Der Markt: Nur wenige hundert Meter von dem großen Labor entfernt.

Und warum haben die Chinesen so lange gewartet mit der Mitteilung an den Rest der Welt? 6 lange Tage, in denen ein großes Fest gefeiert wurde. Mit Zehntausenden Menschen. Millionen Chinesen und Ausländer reisten durch die Region – und schwupp, Corona übernahm die Weltherrschaft.

Fragen über Fragen, aber wer weiß es genau? Ich nicht!

99% aller, die da helfen wollen, wissen es nicht. Politiker,vor allem die regionalen, inbegriffen. Also, wenn es dann ganz ganz ganz da oben Menschen gibt, die so etwas provozieren, aus irgend welchen Gründen… dann haben die gleich ausgedient. Weil: DIE WELT RÜCKT ZUSAMMEN! Alle GUTEN Mächte vereinen sich. In Spanien klatschen die Leute und jubeln von ihren Balkons, als Dankbarkeit für ihre Retter, das medizinische Personal… Und die jubeln aus Dankbarkeit für die Anerkennung zurück.

JA Ja Jaaaaaaaaaaaaa, lassen wir doch – wenn es überhaupt so ist – die „Strippenzieher“ im Regen stehen. (Ob es welche gibt, und wenn ja, und warum: Kann ich hier nicht sagen. Ich bin noch nicht mal als Reporter dabei).

Aber: Wenn es so wäre: Lassen wir sie im Regen stehen! Liebe ist stärker als Macht und Geld. Solidarität und Gemeinsamkeit ebenso.

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„Herr, lass die Glocken läuten, wenn Klopapier eingetroffen ist!“ BITTE!

Dieses rot Geschriebene ist gleich am Anfang eine Ergänzung vom 20. März. Frühlingsanfang! Es gibt also noch mehr, als Corona. Was war Corona eigentlich für eine Frau? Hübsch, süß, sexy und wild? Oder eher eine graue Maus? Jetzt ist sie da. Und alles das, was Du gleich lesen kannst, ist natürlich auch nicht mehr direkt aktuell – weil da ja kein Mensch hinterher kommt. Und weil ich keine Tageszeitung bin. Was allerdings aktuell ist: Niemand darf mehr nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen. Außer, wer hier den ERSTEN Wohnsitz hat, und/oder hier arbeitet oder Lieferant ist. Alles andere sind STRAFTATEN (ganz neu, JA, STRAFTATEN) und da gibt es richtig Knast – und wenn nicht, dann kostet es richtig viel Geld. Also pass auf, was Du tust!

Pünktlich mit dem Glockengeläut 18:00 Uhr ist ab heute, 16. März 2020 wegen Corona die Insel Rügen für Touristen komplett gesperrt. Die große Rügenbrücke ist zu, jeglicher Verkehr läuft über den alten Rügendamm und hier kontrolliert die Polizei. Touristen dürfen direkt wieder umdrehen. Und Klopapier ist trotz Glockengeläut fast aus. Es gibt im Edeka nur noch die teuren 2-Rollen Pakete. Immerhin! „In der Not frisst der Fuchs Fliegen“, oder der Mensch bezahlt den Preis. Kurzum: Wenn das noch da ist, ist keine Not.

Mal abgesehen davon, dass in Italien die Kondome gehamstert werden und in Frankreich der Rotwein. JA, das sind ja Lebensziele und Spaß. Aber Klopapier? Alle Deutschen mit einem SAUBEREN Arsch gestorben? Nöö! Sauber wird er nur mit Wasser…

Ja, klick das Geläut an und ließ weiter… Ein schönes Geräusch!

Auch die Inseln Hiddensee, Usedom und Poel sind dicht. Genau wie der Darß. Unterbringung von Touristen in Hotels… verboten. Kurzum: Alle dürfen nach Hause und damit ist es gut. Nichts Neues in diesen Tagen. Dass jedes gesellschaftliche Leben gerade abstirbt, ist hier nicht anders, als im Rest von Deutschland.

Schon auf der Autobahn, Abfahrt zum Rügenzubringer Richtung Stralsund weißt Du, dass Du umkehren kannst.
Screenshot von der Rügenbrücke (links) und dem alten Rügendamm rechts heute Mittag. Aufgenommen von der Webcam auf dem Pylon der Rügenbrücke. Noch rollt es, aber seit 18:00 Uhr ist Schluss.
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Verrückt auf Rügen: Der Food-Train. Oder: Das 5-Gänge-Menü im Buffetwagen 970-152 des „Rasenden Roland“.

Du hast was verpasst heute: Als Premiere das 5-Gänge Menü im besten Buffetwagen, den die Insel Rügen je gesehen hat. Okay, das ist gelogen, weil es nämlich DEUTSCHLANDS bester Buffetwagen ist, der hin und wieder zum Blues-Train oder (ganz neu) zum Foodtrain mutiert. Über weltweit will ich nicht sprechen, ich kenne noch nicht die ganze Welt. Aber EINZIGARTIG ist er dennoch (und verrückt, sonst wäre er ja langweilig normal) und verpasst hast Du heute -JAAA, das erzähle ich Dir gleich, aber zuerst das, was Du noch erleben darfst:

Jeden Monat wird es an einem Tag unter dem Motto „Wir können auch kochen – natürlich nur mit guten Freunden“ ein besonderes Menü geben. Für diese Tage lädt Buffetwagenbetreiber Tobias Keucher jeweils einen befreundeten Koch ein. Und dann wird gezaubert. Schon aus diesem Grund lohnt sich an einem dieser Tage eine Reise mit dem „Rasenden Roland“.

Am 14. Februar fährt anlässlich des Valentintages der „Love-Train“ durch Rügens schöne Landschaft. Mit dem „Love-Menü“ an Bord. Und DU darfst mit. Mit Deinem Schatz!

Angelehnt an das Buch von Martin Suter „Der Koch“ wird es ein spannendes Abenteuer. Nein, kein 10-Gang-Menü, bei dem auf Grund exzellenter Zutaten schon beim 4. Gang die Liebenden übereinander herfallen und bis zum 5. Gang erst mal mit sich selbst verschmolzen sind. Nein, das wird es nicht. (Oder Du fragst beim „Rasenden Roland“, ob sie Dir einen extra Waggon dranhängen. Geht auch.)

Auf jeden Fall geht es 15:53 in Göhren los. Nach Putbus. Und dann natürlich wieder zurück. 18:08 Uhr. Beste Plätze sichern also am besten schon, wenn der Zug in Göhren einfährt – das ist 15:23 Uhr. Oder schlicht und ergreifend VORBESTELLEN bei:

Tobias Keucher: 0162 / 426 43 19

Das „Love-Menü“ mit ganz speziellen Zutaten kocht Mustafa aus Bangladesch. Ein Freund von Buffetwagenchef Tobias Keucher. Das wird auf jeden Fall spannend!

Und hier siehst Du, was möglich ist, und DU heute verpasst hast:

Die Menükarte:

– Amuse Gueule

– Rote Beete / Sahne

– Rehkeule / Rotkohl / Klöße

– Créme Brúlée

– Käse

Stand so geschrieben. Das sind Buchstaben. Sonst nix. Und HIER kommt das Erlebnis: But not Forget: Die Bildunterschriften gehören dazu!

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Neu & sensationell: Der Hof-Friseur in der fürstlichen Stadt Putbus auf Rügen

„Das gibt es so nicht, das ist starker Tobak“, wirst Du vielleicht sagen – und doch gibt es das! Die Insel Rügen ist ja für Einzigartiges bekannt und so gibt es keinen besseren Ort für einen Hof-Friseur als die fürstliche Stadt Putbus.

Henry Münter-Prediger ist der Putbusser Hof-Friseur auf Rügen
Der Putbusser Hof-Friseur Henry Münter-Prediger in seinem kleinen Salon

Ein Friseur – Frauen wissen das – sollte Zeit haben. Und zuhören können. Oder aber auch erzählen. DAS alles gibt es bei Henry Münter-Prediger. Und außer der Badewanne in der Kundentoilette noch viel mehr!

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Weihnachten steht bald wieder vor der Tür. JETZT ist erst mal neues Jahr.

Die Weihnachts- und Sylvesterzeit ist da. Es ist die Zeit der Rückschau. Denn mal ehrlich: Am Anfang eines Jahres starten viele neue Ziele und Wünsche, Vorhaben und – wenn es nach einem Chef geht – auch Vorgaben.

Und dann rockt das Jahr. Tag für Tag. Dann ist „Unter der Woche“ nur Stress, und das Wochenende heiß ersehnt. Und der Urlaub natürlich. Und schon kommt der Herbst und mit ihm bald die ersehnte Weihnachtsstimmung. Ist zwar doof, Ende August bei drückender Hitze, in kurzen Hosen im Supermarkt die ersten Pfefferkuchen kaufen zu sollen… Aber ist halt so. Aber NUR, weil es Menschen auch kaufen!

Und nun ist sie endlich wieder da. Die Weihnachtszeit. Es soll die Zeit der Besinnung sein. Und tatsächlich: Wir besinnen uns. Auch über das, was wir nicht geschafft haben in den letzten 358 Tagen von Sylvester bis Heilig Abend. Und dann schmieden wir neue Pläne.

Da kommt der Weihnachtsmann mit seinem Engel. Für Kinder bis zu einem gewissen Alter sicher immer wieder eine geheimnisvolle Zeit – so im Advent bis Weihnachten
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Verzettelt: „Der Zettel kann weg?“ – „Ja, kann weg…“

Oft sind es Kleinigkeiten, die uns glücklich machen. Ein DANKE, ein BITTE, eine freundliche Geste…, aber auch Kleinigkeiten, die uns unglücklich machen oder das Leben erschweren. Und wenn es nicht nur einmal ist, sondern immer und immer wiederkehrt, kann es etwas Großes werden. Ein großes Glück oder eine große Last.

Ist ja klar, dass es kein Problem ist, ein Mal eine Tafel Schokolade zu essen. Oder zwei. Aber machst Du es jeden Tag…

Mitten im Advent 2019 hat Wirtschaftsminister Peter Altmeier die Zeit der Besinnung genutzt und erkannt, dass es nicht wirklich einen Sinn hat, für JEDEN Einkauf einen Kassenbon zu drucken. Weil das schlicht unverantwortlich ist, völlig sinnentleert zusätzlich 2 Millionen Kilometer Kassenbons auszudrucken. Pro Jahr!

So hat es Benno Walter (www.bewas-buero.de) grafisch dargestellt und bei Facebook gepostet

Dieses Thermopapier ist chemisch beschichtet und Sondermüll.

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