Rügen hebt ab! Update # 01 – und JETZT bist DU dran!

Jeder, der schon Bescheid weiß und nur noch wissen will, wie er sich auch online äußern kann, bzw. "unterschreiben", braucht hier eigentlich nicht weiterlesen. Sondern nur folgendes TUN:

Du kannst Dich auf 3 Wegen beteiligen:

1. ONLINE-BETEILIGUNG unter https://lung.dvz-mv.com/vorpommern6

Die Stellungnahmen privater Einwender werden im Internet anonymisiert eingestellt.

2. PER E-MAIL unter poststelle@afrlvp.mv-regierung.de

3. POSTWEG an Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern,

Am Gorzberg Haus 8, 17489 Greifswald

Bei 2 und 3 bitte noch folgende Angabe zum Betreff machen: B.1.1 Eignungsgebiet für

Windenergieanlagen Gingst

Und JA, dieser Artikel ist noch bisschen „Textlastig“, also ohne Fotos… aber letztlich ist die wichtige INFORMATION ja doch im Text! In den Worten also….

Und wer eben noch nicht informiert ist oder einfach nur lesen will, liest eben hier weiter:

Größenwahnsinn ist ja an sich nicht schlecht. Da entsteht manchmal was Großes. Denken wir an den gerade verstorbenen Alt-Kanzler Helmut Kohl und seine Vision von einem vereinten Deutschland. Das haben wir jetzt. Und natürlich läuft nicht immer alles glatt und wie gedacht, ABER ich kann mich jetzt in ein Fliegzeug setzen und los fliegen und meine große Liebe streicheln. Zum Beispiel. Freiheit nennt sich das.

Teil von diesem Deutschland ist die Insel Rügen. Die größte, das ist Fakt und viele meinen auch: Die Schönste. NOCH!

Denn: Da sind sich Einwohner und jede Menge Touristen drüber einig: „Das, was hier abgeht ist der Untergang!“ Okay, jetzt wird die Insel selbst nicht gleich untergehen, weil ja auch die „Pfütze“ Namens Ostsee viel zu klein und zu flach ist.

Aber es sind Kräfte am Wirken, die diese Insel verändern. Und zwar drastisch. Da werden der Profitgier wegen Betten gebaut ohne Ende, mehr Gästebetten, als der Ort Einwohner hat… und wenn das alles nicht reicht, dann bauen wir eben „Spargel“ an. Im Moment werden aber weniger Kohlköpfe und Kartoffeln angebaut. Vielmehr gibt es Raps und Mais. Wegen dem Biosprit und unseren Bio-Gas-Anlagen.

Und bald hebt Rügen ab. Mal davon abgesehen, dass es eingereiste Politiker und Bürgermeister (z. B. Lohme) gibt, die meinen, sie müssten hier ihre Gier nach Macht und Geld ausweiten, nur weil der Westen zu klein war, oder sie dort keine Chance hatten. Aber mal eben von diesem „Abgehoben-Sein“ abgesehen:

JETZT BEKOMMT RÜGEN FLÜGEL!

Es reicht nicht, dass an 250 Kilometern Autobahn bis Berlin ein Windrad am anderen steht. „Krausnicker Berger“ als Beispiel. Das blinkert so schön rot in der Nacht, dass du denkst, Du bist auf La Palma mit 2 Kilometer hohen Felsen, die durch die Blinkerei  geschützt werden. (Also nicht die Felsen, aber die Fliegzeuge). Am Tag, wenn die Sonne scheint, fragt sich der Mensch zwei Dinge: Erstens: „Wo sind die Berge?“und zweitens: „Was soll der Kram?“

Und weil von Berlin bis hier alles zugebaut ist, ist jetzt Rügen dran. Der Sprung IN die Ostsee ist ja schon geschafft. Von Zingst aus aufs Wasser gucken und romantisch von Meer und… träumen – Fehlanzeige! Windmühlen sind da. Von Rügen aus sowieso…

Das Schlimme: Kein Mensch hier braucht diesen Strom! MeckPomm exportiert! Und es hat aber auch noch niemand wirklich einen Plan, wie er nach Bayern kommt. Da sind zu viele Menschen, die gegen diese „Stromautobahnen“ protestieren, wenngleich mich dieses Wort schon irritiert. Was hat der Strom mit einer AUTOBAHN zu tun? Ist so irrwitzig wie ein Wohnmobilhafen hier auf Rügen. Ich habe noch kein einziges Wohnmobil gesehen, das angeschwommen kommt und einen Hafen braucht. Egal, im Moment.

Also macht es doch Sinn, wenn sich die Bayer ihren Strom selber basteln. Zum Beispiel.

Es kann also nicht sein, dass auf Rügen Windräder gebaut werden sollen, auf einer Fläche von etwa 110 Fußballfeldern bei einem sehr sensiblen Ort, der um wesentlich als 50 Prozent kleiner ist.  Es kann auch nicht sein, dass der höchste Kreidefelsen, der Königsstuhl mit 118 Metern und der höchste Hügel (Berg wäre übertrieben) mit 161 Metern mal locker getoppt wird von einem Durchmesser der Windradflügel, der 180 Meter beträgt!

Und so lässt sich endlos diskutieren – das werden wir hier auch noch tun. Zuerst aber: HANDELN! 30.000 Unterschriften habe nur ich gesammelt, durch das Magazin, welches ich damals herausgegeben habe, als es um das geplante Steinkohlekraftwerk ging. Und: ES IST KEINS DA! Es lohnt sich also!

Mach mit! Hier noch einmal, wie es geht:

Sie können sich auf 3 Wegen beteiligen

1. ONLINE-BETEILIGUNG unter https://lung.dvz-mv.com/vorpommern6

Die Stellungnahmen privater Einwender werden im Internet anonymisiert eingestellt.

2. PER E-MAIL unter poststelle@afrlvp.mv-regierung.de

3. POSTWEG an Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern,

Am Gorzberg Haus 8, 17489 Greifswald

Bei 2 und 3 bitte noch folgende Angabe zum Betreff machen: B.1.1 Eignungsgebiet für

Windenergieanlagen Gingst

 

Rügen hebt ab! Mit genügend Windrädern geht das – wie Hubschrauber. Bisschen Größenwahn dazu – dann klappt das!

Die Grafik zeigt das Größenverhältnis vorhandener Bauwerke zu den geplanten Windmühlen. Die winken Dich dann an, wenn Du über die Rügenbrücke kommst... Freundliche Begrüßung also!

Von Sabine Funke

Am Freitag, dem 9. Juni 2017 hatte ich vor, auf der Insel Rügen eine Freundin zu besuchen. In Dreschvitz, nahe Gingst. Das tat ich auch, aber dann kam alles anders als geplant. „Du“, sagte sie, „wir treffen uns dann mal mit paar Leuten in Pansevitz und begehen das Areal, welches für die Windräder genutzt werden soll.“

Okay.

Bis Dato hatte ich noch gehofft, es sei ein Gerücht und würde sich wieder in Luft auflösen. Jetzt weiß ich es besser. Die Gemeinde Gingst hat vor längerer Zeit der Bebauung einer Fläche von 35 ha zugestimmt. Bebauung mit Windrädern!

Inzwischen wurde die Fläche auf 79 Hektar ausgedehnt, aber die Gemeinde hat das vorläufig abgelehnt. So weit, so gut.

Mit unseren Karten in der Hand liefen wir also los.

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Am Besten ist immer: Losgehen und schauen.

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Rügen ist auf dem Holzweg. Update # 03 – Videos

Auf Facebook gibt es ja bei einem Video (dort auch bei „Inselreport.eu“, und hier dann gleich zu sehen) Kommentare, die sind schon drollig. „Scheiß auf die Bäume“…  steht da so geschrieben. Gut, wegen „diesen paar Bäumen“ wird der Sauerstoff nicht direkt knapp. Und es geht ja auch nicht nur um „die paar“ Bäume, sondern um die ganze Insel Rügen, die langsam aber sicher abgeholzt und zugebaut wird. Das Flair der Insel, also DAS, was sie ausmacht, DAS wird zerstört. Also das, was noch nicht in erschreckender Form schon zerstört wurde!

Es gab Zeiten, da sind wir gefahren durch eine Allee mit Bäumen. Zu Störtebeker. Und klar, da darf der Mensch mal paar Minuten warten. An runden 75 Tagen im Jahr, bis alle sich auf die Parkplätze sortiert haben. Länger als 30 Minuten hat es NIE gedauert! (Und ich war OFT dort!) Und was ist jetzt daran so schlimm? Ich will da nicht mehr hin. Weil das Flair fehlt – oder gleich fehlen wird! Und JA, – manche meinen, dass die Bäume noch stehen… ja klar, sonst hätte ich sie nicht jetzt filmen können! Und es geht ja auch nicht nur um die Besucher, die zu Störtebeker fahren, sondern auch um die vielen LKW, die zur Fähre nach Sassnitz wollen. Zumindest, wenn es nach den Straßenbauern, der DEGES geht. Mal abgesehen davon, dass der grobe Teil des Fährbetriebes nach Rostock verlegt wurde und es bis jetzt auch mit dieser Straße so ging. Aber sicher finden sich noch mehr Gründe und Ausreden, um mit aller Gewalt diese Straße zu verbreitern… und wenn es nur „weil es so geplant“ ist.

Was diese Bäume betrifft: Ich filme auch – wenn ich dann gerade im Lande bin -,  wie sie alle fallen. Und dann guck ich noch das Holz an, ob es wirklich vom Straßensalz „sowieso kaputt“ ist. So einfach ist das.

Und guck doch mal selbst, WAS in Zukunft NICHT sein wird… Jedes weiße Kreuz ist dann weg, samt Baum! 52, wenn ich mich nicht verzählt habe. Und was da für hübsche „Kerlchen“ dabei sind! (Auch wenn rechts hinter dem Radweg schon neue gepflanzt wurden.)

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Insel Rügen: Das grüne, heiße Geheimnis des Hornhechtes

Hornfische erinnern mich ein bisschen an Frauen. „Die vernaschste am besten, wenn sie heiß sind!“ Sonst schmecken sie nicht. 

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Foto: Philippe Bourjon / Wikipedia

Lustige Kerlchen sind sie allemal. Manch ein Gast erschrickt sich und meint, der Fisch auf dem Teller ist schlecht: „Die Gräten sind schon grün“. Na ja, sie haben halt grüne Gräten. Das hat einen Grund: Der Hornfisch ist ein Hecht. Ein Nimmersatt! Er folgt den Heringen und frisst mit seinem spitzen „Schnabel“ den Laich und alles, was da so an kleinen Fischen „kreucht und fleucht“. Und damit er nicht aus Versehen seine eigene Brut vertilgt, hat er grüne Gräten. Denn wenn die Jungtiere ganz klein sind, sehen sie aus wie durchsichtige Gelatine und die grünen Gräten leuchten schön hindurch. Und da kommt der Hornhecht, sieht das und sagt sich: „Ich bin doch ein Hecht, ja ein toller Hecht und kein Vegetarier. Nein, ich fresse kein Grünzeug! Ich nicht!“ So überlebt die eigene Gattung. (Eigentlich entstehen die grünen Gräten durch den Abbau des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin zu Biliverdin. Aber WARUM? Eben, dass die nicht ihre eigenen Babys fressen.) Und wann fängt man ihn am besten? Wenn der Raps in voller Blüte steht!

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„Rasender Roland“ nennt sich die Rügener Kleinbahn. Idylle pur, wenn der Raps blüht

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Insel Rügen – Faszination und Gefahr der Rügener Kreideküste: Update # 01

Angesichts des bedauerlichen tödlichen Unfalls, als Sängerin Tanita P. am vergangenen Samstag beim Fotografieren in den Tod stürzte gibt es hier ergänzend zum letzten Artikel noch ein paar Impressionen – und JA, auch traurige, und glückliche Bilder am Anfang -und Tipps eben, auf was Ihr achten dürft.

Das Schöne aus dem Jahr 2004: Da liegen drei Kumpels im Juni bei Sassnitz in der Sonne. Plötzlich rutscht da was ab.  Einer wird verschüttet. Zum Glück war es nur Sand, so dass die zwei anderen ihn schnell wieder ausbuddeln konnten.

# Sandrutsch $ Marius Jaster (Autorennummer: 4027981) & BILD Rostock % 04/06/04 - Sassnitz: hier buddelten sie verzweifelt nach Anton: links Slava, rechts Sergej.
Schnelle Reaktion, um den Freund wieder auszubuddeln. Deutlich zu sehen, wie sich einfach eine kleine Sandlawine auf den Weg gemacht hat…
# Sandrutsch $ Marius Jaster (Autorennummer: 4027981) & BILD Rostock % 04/06/04 - Sassnitz: der abgerutschte Sand
… und so sieht es nachher aus…

Nicht so viel Glück hatte: “Insel Rügen – Faszination und Gefahr der Rügener Kreideküste: Update # 01” weiterlesen

Insel Rügen: Faszination und Gefahr der Rügener Kreideküste. 21-jährige tödlich verunglückt!

Am Samstag, dem 22. April gegen 15 Uhr stürzte eine 21-jährige Hamburgerin bei der Ernst-Moritz-Arndt-Aussicht, an Rügens weltberühmter Kreideküste, 60 Meter in die Tiefe. Während Passanten versuchten, sie zu reanimieren, stand ihr Mann 60 Meter weiter oben und konnte nichts tun. So ein ohnmächtiges Gefühl will wohl kein Mensch erleben.

Kreide_16
Es gibt durchaus sichere Orte für tolle Aussichten. ZUm Beispiel mein „Lieblingsbalkon“ an der Viktoriasicht

Rettungskräfte, die mit dem Hubschrauber angeflogen wurden, konnten auch nur den Tod feststellen.

Die Frau ging dicht an die Kante, strauchelte und stürzte.

Kreideküste bei Sassnitz Foto: Marius Jaster
Spannend, aber gefährlich! Von einem dieser Felsen stürzte die junge Frau in den Tod

Aber: Das muss alles nicht passieren! Rügens Kreideküste ist keine Strandpromenade! Nicht oben und nicht unten. Das ist Natur pur! In den Kreidefelsen wirken Kräfte! Wasserquellen, Druck durch Frost und ganz unten aus der Erde wirken auch noch tektonische Kräfte auf die ganze nördliche Insel Rügen. Es macht also durchaus Sinn, aufgestellte Warnschilder ernst zu nehmen, Absperrungen NICHT zu übersteigen und vor allem: AUGEN AUF! Das macht sich unten allerdings besser als oben!

Diese Bilder zeigen es: “Insel Rügen: Faszination und Gefahr der Rügener Kreideküste. 21-jährige tödlich verunglückt!” weiterlesen

Insel Rügen: Was macht das Mädchen im Bikini auf dem Armaturenbrett vom Busfahrer? Oder „kriegen die das jetzt alle im Kopp?“

Oder so: Das Schönste Knöllchen der Welt! Knapp 100 Euro, 1 Punkt in Flensburg – aber ehrlich: Für die fast schönste Erinnerung in meinem Leben – und wie übersprudelnde Freude aus den Worten von meinem Schatz zu hören war: „Mit Dir geht das, mit Dir geht das…“ dazu das Strahlen in ihren Augen… bevor sie dann letztlich eingeschlafen ist… da kann man mal sagen: „Okay, DAS war es wert!“

Joyfuesschen

Ihre gestreichelten Füßchen noch auf meinem Armaturenbrett… und klar ist es das Schönste Knöllchen der Welt, nur weil ich mit locker 90 km/h auf der Landstraße Richtung Ziel lang kullere und das Schild „70“ halt übersehen habe. Egal! Aber Erstens dürfte ich für diesen Preis eine bessere Fotoqualität erwarten und Zweitens stellt sich mir die Frage zu dem Titelfoto: Wie abgelenkt muss der Busfahrer eigentlich sein? Aber die ist mal schon einfach beantwortet. Das ist die neue Rügenbrücke, da darf neuer Spaß sein.

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Zuerst die Polizei…

Kommt zuerst die Polizei mit Blaulicht auf der gesperrten Mittelspur. Dann ganz viele Busse. Alle anderen müssen 60 km/h fahren, damit der Buskonvoi schneller ist und – wieder geschützt durch Blaulicht – sich vorne einfädeln kann. Ja, ein ganzer Konvoi…

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… dann die ganzen Busse hinterher …

…so voll beladen mit Mädchen im Bikini und Jungs in Badehose, dass sie sogar auf dem Armaturenbrett sitzen und sich zunächst die Frage stellt: „Ist das ein mobiler Swingerclub?“ “Insel Rügen: Was macht das Mädchen im Bikini auf dem Armaturenbrett vom Busfahrer? Oder „kriegen die das jetzt alle im Kopp?“” weiterlesen

Rügen auf dem Holzweg. Update # 02: Meinungen und Fotos unserer Leser

Die ersten beiden Artikel zu diesem Thema („Insel Rügen ist auf dem Holzweg“ und dazu das „Update # 01“) schlagen ja richtig Wellen in Deutschland. Die geteilte Version auf Facebock bewegte schon über 5000 Menschen.

Danke zunächst an Frank Kettwig aus Buchholz für das tolle Titelfoto! (http://www.fotokettwig.dehttp://www.kettwig-design.de) das mich mit den Worten erreichte:

„Moin Herr Jaster, habe Ihnen mal ein Foto zum Thema angehängt. Bin seit Jahren auf Rügen als Fotograf unterwegs und muss leider auch die extreme Umweltvernichtung bestätigen.“

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Ja, es ist fünf vor 12 auf Rügen! Die Insel selbst, aber auch die „Butler“ ((Reinigungskräfte, Servicekräfte in der Gastronomie…) ersticken an dem hochgezüchteten Massentourismus mit dem entsprechenden Verkehr (Foto: Marius Jaster)

Ja, und in diesem „Update # 02“ gibt es jetzt Stimmen der Leser, die in den Kommentaren der anderen Artikel erschienen, oder direkt an mich herangetragen wurden/werden. Und JEDER darf das. Auch DU! Am Besten natürlich FOTOS! Wir können nicht überall gleichzeitig sein.

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Die Allee zwischen Strissendorf und Moritzdorf auf Rügen. Bald schon Geschichte, weil die Straße wegen der vielen Störtebeker-Besucher und aus anderen Gründen auf 7,50 Meter verbreitert werden muss. Foto: Mario Frost
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Ganz aktuell – 3. Mai 2017: Der Nationalpark Jasmund – beim Königsstuhl. Foto: Mario Frost

Bäume von Alleenstraßen, die noch stehen und bereits weiße Kreuze tragen – z.B. Richtung Ralswiek, oder Bäume, die mal standen, aber weg sind (Nationalpark Jasmund, Bergen, die Straße zwischen Samtens und Garz, wo wegen der neuen Straße auch die Alleenstraße ein Stück weichen musste)…. oder oder oder… Her damit!

Per Mail an: http://ostseereporter@Gmail.com

Du bekommst kein Honorar, aber Dein Name steht drunter (oder Pseudonym - wie Du willst). Mit der Zusendung versicherst Du, dass Du der Urheber bist und Rechte Dritter nicht bestehen.
Also: Augen auf, Foto machen und HER DAMIT! DANKE!

Und hier dann das, was uns schon erreicht hat: “Rügen auf dem Holzweg. Update # 02: Meinungen und Fotos unserer Leser” weiterlesen

Insel Rügen: Rügen ist auf dem Holzweg. Update # 01

Jaaaa, bitte nicht gegen die Bäume fahren! Weil AUA, sagt der Baum! Und: „Das Schild ist ja wohl der Hit“, sagt eine Leserin dieses lustigen online-Magazins. Das Schild ist aus Brandenburg, aus den Neunzigern. Aber: Dieser Witz wurde verboten.

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Straße zwischen Altensien und Moritzdorf auf Rügen (Foto: Mario Frost)

Machen wir das also anders, und hauen halt die Bäume ab. Die Holzindustrie freut sich, die Natur nicht. Die Menschen, die hier wohnen beobachten es mit Argnis, die, die nur als „Touris“ herkommen, die merken es noch nicht mal.

DAS ist Rügen in Echt!

“Insel Rügen: Rügen ist auf dem Holzweg. Update # 01” weiterlesen

Insel Rügen: RÜGEN ist auf dem Holzweg!

 

Das ist Multi-Logistik, Rechts die neue Straße, daneben die Eisenbahnschienen, links daneben die alte, neu asphaltierte Straße und fast unsichtbar daneben noch der Radweg. Die Hauptschlagader Rügens.
Das ist Multi-Logistik, Rechts die neue Straße, daneben die Eisenbahnschienen, links daneben die alte, neu asphaltierte Straße und fast unsichtbar daneben noch der Radweg. Die Hauptschlagader Rügens. Und ständig kommen Holztransporte Richtung Festland. Auf der Straße wie auf der Schiene.

Da hab ich mich mal schon gewundert, warum in Rambin (also, als ich noch da wohnte, an der Hauptschlagader der Insel Rügen, also der Straße, wo alles hin – und Abgeht…) soooo viele LKW mit Bäumen lang fahren. „Die klauen hier das ganze Holz von der Insel“ hab ich auch mal gesagt.

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Kein schönes Geräusch, wenn immer die Motorsägen zu hören sind und das Knacken der abbrechenden Bäume. Und kein schöner Anblick danach!

Und was ist? Irgendwann wird Dir schlecht. Du läufst über die Insel und denkst, es fetzt. Irrtum! Egal, ob im Park von Putbus, oder in Rambin oder im geschützten Unesco Weltkulturerbe, dem „Nationalpark Jasmund“ oder auf der Deutschen Alleenstraße… Du hörst überall die Motorsägen! Ja.

300 Bäume werden gerade gefällt im Weltkulturerbe, dem „Urwald von Jasmund“.  Angeblich, weil sie zu dicht am Ort und an der Straße stehen. Okay, ich hab die Schneiße gesehen. Selbst wenn ein Baum umfallen würde, die Straße ist weiter weg, als der gefällte Baum lang ist. (Oder ist Buchenholz auf dem Markt gerade begehrt?)

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