Der Anschiss für Angler und …. 34 Angelkutter. Die LETZTEN! Schluss mit Dorsch angeln!

Es klingt wie ein Märchen, ist aber keins – fängt aber genau so an: „Es gab mal eine Zeit, da durften Menschen noch mit Booten auf das wilde Meer fahren und angeln…. Die Jünger von Jesus durften das auch vor 2000 Jahren.“

Allerdings sind diese Zeiten vorbei. Sagt die EU. JETZT!

Dorschangler müssen leiden, verzichten… und kommen einfach nicht mehr her. Weil sie ab 2020 nur noch 2 Fische pro Tag fangen dürfen. Und KEIN Angel-Fan fährt von Bayern an die Ostsee, zahlt Reise, Quartier, Verpflegung für genau 2 = ZWEI Fische, die er angeln darf. Geht er lieber ins Restaurant. Die Zeche zahlen die letzten 34 Angelkutter, die hier in Deutschland damit noch ein Geschäft machen durften und irgendwo auch ein wunderschönes Gefühl von LEBEN, SEE, WIND, STURM… und Anglerlatein vermittelten. Aus. Vorbei!

Hochseeangeltouren auf der Ostsee sind Geschichte. Zum Glück war ich auf einer noch dabei, wo es keine Quote gab. Das war im Jahr 2011.

Eine Hochsee-Angel-Reise zu den Dorschen in der Ostsee bald Geschichte?

Na ja, damals war es lustig. (Für den sterbenden Fisch eher weniger). Und heute? Ist alles anders. Heringe fangen von dem Rügendamm: Verboten! Dorsche fangen auch… Es gibt nur noch runde 21.000 Tonnen davon. (Ich weiß auch nicht, wie man LEBEN in Gewicht umrechnet). Aber erwachsene Dorsche, die dürfen Eltern spielen, wenn sie nicht vorher gefangen werden.

Die Quintessenz dieses Artikels: Kutterfischer gehen Pleite, Angler dürfen nicht mehr vom Fisch satt werden und um frische Luft kümmert sich Greta. So einfach also.

PS: Kurz nachdem dieser Artikel entstand, hat die EU doch noch einen Kompromiss gefunden. Mehr als zwei, aber nicht mehr als 7… Spaß machts den Anglern nicht, dafür den Fischen.

Autor: Marius Jaster

Aus Liebe zur Natur, besonders aber zum Meer und zu den Landschaften, die von Wind und Meer geprägt sind, bin ich seit einigen Jahren als Ostseereporter unterwegs gewesen. Jetzt treibt mich als Inselreporter die Sehnsucht bevorzugt auf die Inseln, die ich mag. Und zwar nicht nur die der Ostsee. Ich arbeite als Freier Publizist und publiziere in verschiedenen Medien durch Texte, Bilder, Filme, sowie durch eigene Bücher.

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