Gingst – der heißeste Ort auf Rügen. Hier ist Notre-Dame noch intakt!

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Titelfoto: Marktplatz mit St. Jacob-Kirche

Ja,  Gingst fetzt! Es ist heiß! Und zu Recht wurde es in den vergangenen Jahren mehrfach zum schönsten Dorf Rügens gekürt.

Allerdings liegt Gingst auf der Westseite von Rügen, der die Insel Ummanz vorgelagert ist. Somit ist dieser Ort nicht direkt über die neue „Rügenautobahn“ erreichbar. Okay, diese Straße ist ja auch keine wirkliche Autobahn, sondern eine dreispurige Schnellstraße neben der normalen Landstraße. Eine fünfspurige Touristen-Einschleuser-Magistrale also.

Und die führt über die neue Rügenbrücke direkt nach Bergen. Dort verteilt sich dann der Massentouristenstrom in die Ostseebäder, in den Norden der Insel, oder in den Westen. Und dann oft genug in Richtung Insel Hiddensee. Direkt an Gingst vorbei.

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Gingst. Das beschauliche Dorf, dass -zu Recht – mehrfach zum schönsten Dorf Rügens gekürt wurde. Alles sauber, sehr gepflegt, freundliche und aufgeschlossene Menschen – das ist nicht überall auf Rügen so.

Wer aber auf seiner Reise wirklich etwas erleben will, der fährt am Besten gleich auf der alten Landstraße, weil es da nicht so ruckelt wie auf der „neuen Zumutung“ zwischen Rambin und Samtens, wo schon seit Fertigstellung wegen Lärmbelästigung und „Brüllbeton“ die Rede ist.

Ja, der brüllt nicht nur, der gibt Dir auch das Gefühl, Dein Auto ist kaputt. Nach Fertigstellung der neuen Straße wurde die alte saniert und dort lässt es sich jetzt entspannt und staufrei entlanggleiten. Bis nach Samtens, wie in alten Zeiten. Und dort links ab geht es über Gingst nach Ummanz und zur Fähre nach Hiddensee.

Wenn Du auf der neuen Straße fährst, sieh zu, dass Du in Samtens die Kurve (Abfahrt) kriegst. Sonst landest Du in Bergen und kommst auch nach Hiddensee, aber Du verpasst Rügens schönstes Dorf: GINGST.

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In Paris stand Notre-Dame in Flammen. In Gingst steht Notre-Dame im Maßstab 1:25 ganz überschaubar, detailgetreu  und unbeschädigt neben vielen Attraktionen im Rügenpark. Ein Besuch lohnt sich!

Gingst ist ein heißer Ort, weil er Großfeuer aus seiner Geschichte kennt. Erst eine Woche vor Ostern brannte im Ortsteil Volsvitz ein rohrgedecktes Doppelhaus nieder. Jugendliche sollen heimlich auf dem Dachboden geraucht haben. Hieß es zumindest gleich am ersten Tag – inzwischen wurde es dementiert. Die wirkliche Brandursache ist noch nicht eindeutig geklärt.

Das über 80-jährige Ehepaar der anderen Haushälfte hat jahrzehntelang akribisch darauf geachtet, dass kein Feuer entsteht. Besonders an solchen Tagen wie Silvester. Und trotzdem stehen sie jetzt vor dem Nichts.

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Sehr penibel achtete das über 80-jährige Ehepaar darauf, dass im Reetdachhaus und seiner Umgebung kein leichtsinniger Umgang mit Feuer, Silvesterraketen… stattfand. Sensibilisiert waren sie auch durch das Großfeuer 1950.

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Einen Tag nach dem das Haus vor Ostern niederbrannte. Da ist nichts mehr zu retten. Was das Feuer nicht geholt hat wurde durch das Löschwasser zerstört.

Bereits 1726 brannte Gingst nahezu vollständig nieder. Direkt erinnern kann sich daran natürlich niemand. Dafür umso mehr an das zerstörerische Feuer vom 25. August 1950. Damals fielen den verheerenden Flammen 33 Häuser – meist mit Schilfdächern gedeckt – zum Opfer.

In einer einzigartigen Aufbauaktion halfen 10.000 FDJ-Mitglieder und andere Helfer aus dem ganzen Land, den Ort wieder aufzubauen.

Wenn Du bei Deiner Reise nach – oder durch – Gingst an diesem Nadelöhr ankommst, darfst Du ruhig ein bisschen verweilen. Es ist der Marktplatz. Hier gibt es Parkplätze – aber keine Parkuhren!

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Das Gingster Nadelöhr. Besonders wenn LKW und Busse – und dann noch gleichzeitig – da entlang wollen, wird es eng. Sehr eng. Der Verkehr aus Richtung Samtens darf warten – beste Gelegenheit, sich auf einen Zwischenstopp zu besinnen.

Dafür aber gibt es dieses Denkmal, das an den Brand von 1950 erinnert. In vier Bronzereliefs schuf der Stralsunder Bildhauer Hans-Peter Jaeger eine Erinnerung an die Flammen und die einzigartige Hilfsaktion.

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Und direkt gegenüber gibt es das „Gingster Eck“.

Ein feines Restaurant mit vorzüglichen Speisen a` la carte. Und es hat wirklich täglich geöffnet (außer einer kurzen Winterpause). Aber dann eben JEDEN Tag!

Besonders interessant ist sowohl für Einheimische als auch Gäste, dass es warme und kalte Buffets gibt (oder eine Kombination davon), die auch außer Haus INSELWEIT geliefert werden. Auch während der Winterpause! Besonders beliebt ist das „Gingster Eck“ für kleine Familienfeiern und andere Feste. (Inhaberin: Simone Koch / Markt 1 / 18569 Gingst)

Telefon: 038 305 / 555 18   Mobil: 0172 / 395 90 84

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Nicht zu übersehen: Das „Gingster Eck“ am Markt
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Ein einladender Gastraum im „Gingster Eck“ an dessen Tresen schnell Gespräche mit herzlichen Menschen möglich sind.
Direkt am „Nadelöhr“ hat der „Nordstern“ neu eröffnet.

Ein Restaurant mit Pension. Insgesamt freuen sich 12 Betten in Doppelzimmern, einem Einbett-Zimmer und einem Familienzimmer auf verweilende Gäste. Außer kurzen Betriebsferien im Winter ist das Restaurant ganzjährig geöffnet. (Montag Ruhetag.) Die Pension steht ganzjährig zur Verfügung.

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Das Restaurant & Pension „Nordstern“ am Gingster Markt

Die Küche im „Nordstern“ bietet ausschließlich Speisen an, die per Hand aus frischen regionalen Zutaten bereitet werden. Die Ausnahme sind Fische, die es hier nicht gibt. Zum Beispiel der Rotbarsch, oder Tiefseekrabben. Die kommen vom echten Fischer frisch aus Norwegen. (http://www.hitrasalmon.no)

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Das Restaurant im „Nordstern“

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Gemütliche Zimmer im „Nordstern“ laden zu Übernachtungen mitten in Gingst ein.

Markt 8 / 18569 Gingst

Fon: 038 305 / 53 57 53  0163 / 33 20 705

Nur 2 Minuten Fußweg vom Markt entfernt befindet sich ein besonderer Ort: Die historischen Handwerkerstuben Gingst.

Hans Karl Stoll, geschichtlich interessierter Gingster, gründete mit zwei weiteren Interessierten und den Schülern der Arbeitsgemeinschaft „Junge Historiker“ der Gingster Schule das Museum. Am 1. Mai 1971 wurde es eröffnet und bietet interessante Einblicke in längst vergangene Zeiten.

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Für Kenner ein beschaulicher Treffpunkt (mit WLAN): Das Museumscafe.

Im Museumscafe „Cafe und Laden“ im Museumshof treffen sich gerne Menschen zum Verweilen, schnacken und Stöbern.

Leckere selbstgebackene Kuchen, Kaffee und Tee, Bier und Wein – aber auch Suppen und andere Köstlichkeiten werden als Gaumenfreuden zur Kurzweil angeboten.

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Außerdem sind Bücher, Postkarten, regionale Produkte und Kunsthandwerk von Rügen im Angebot.

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Ein gemütlicher Raum zum Verweilen und Stöbern: Das Museumscafe.

Das Museumscafe „Cafe & Laden“ im Museumshof ist von Mai bis Oktober Donnerstag bis Dienstag von 12:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Samstags und an Markttagen bereits ab 10:00 Uhr. Ruhetag: Mittwoch.

Museumscafe Gingst / Karl-Marx-Str. 19 a / 18569 Gingst

http://www.museumscafe-gingst.de     Fon: 03 83 05 / 53 99 93

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Ein Besuch im Museumscafe lohnt sich immer!
Ein besonderes Juwel im Museumshof: „Uns Malstuv“

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Dem Cafe schräg gegenüber befindet sich eine Malstube. „Uns Malstuv“ ist die Galerie von Christine Schween. Sie studierte Kunst und Kunsterziehung und präsentiert in diesen historischen Gebäuden wechselnde Ausstellungen mehrerer nationaler und internationaler Künstler.

Besonders beliebt sind ihre Malkurse von April bis Oktober, bei denen schlummernde Kreativität geweckt wird und durch professionelle Anleitung bildhaft zum Ausdruck kommen kann. Im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Kurse sind so beliebt, dass manche Menschen Urlaub nehmen, um nach Gingst zu reisen – nur wegen dieser Kurse. Das sind lohnenswerte Schnupperkurse für Anfänger, Aquarellmalkurse für Anfänger und Fortgeschrittene und hin und wieder auch Plein-Air für Fortgeschrittene.

Arbeitsplatz

Christine Schween gründete auch die Gruppe „Gingster Malweiber“, die sich regelmäßig trifft und die Ergebnisse ihrer Arbeit erfolgreich in verschiedenen Galerien von Rügen bis Rostock präsentieren konnte.

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„Uns Malstuv“ im Gingster Museumshof ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Weitere Informationen: www.galerie-breedehus.de oder unter Telefon: 0162 / 84 75 243

Mail: Ch.Schween@t-online.de

Immer am Samstag findet von 10:00 – 16:00 Uhr der Grüne Markt im Museumshof statt! Und der lohnt sich allemal!

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Zum Beispiel finden Sie da fast immer das „Küstengut Rügen“. Theresa Steinke ist Fotografin. Christa Steinke, ihre Mutter und Inhaberin des gleichnamigen Geschäftes in Garz zaubert mit den Fotos ihrer Tochter die schönsten Dinge.

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Von Bildern, die an der Wand hängen dürfen über Tragetaschen, Schlüsselanhänger, Ohrstecker, Fotomagnete, Ketten bis hin zum Rucksack – manches auch noch mit besonderen Assecoires der Insel Rügen (zum Beispiel Bernstein) verziert. Hier finden Sie also eine vielfältige Auswahl an bezaubernden Dingen, mit denen Sie die Erinnerungen an Rügen und seine Magie immer bei sich haben können. Alleine das ist der Besuch im Museumshof Gingst schon wert.

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Natürlich können Sie sich auch im Geschäft in Garz verzaubern lassen:

18574 Garz / An de Wasch 1 / 0151 / 431 61 071 / küstengut@gmail.com

Geöffnet: Montag – Freitag 10:00 – 16:00 Uhr (und nach Vereinbarung).

Stroh wird Gold – ein Versuch, Upcycling auf deutsch zu sagen

Angelehnt an das Märchen lässt Antje Marsch einen Traum Wirklichkeit werden. Aus alten Textilien zaubert sie neue Röcke und verschiedene Gebrauchsgegenstände, wie zum Beispiel Kleider fürs Handy. Jedes Stück ist ein Unikat!

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Das Besondere: Antje Marsch näht auch aus Ihren Hosen oder Opas ehemaligem Lieblingshemd einen Ballonrock für Sie.

Erwerben können sie Ihre Arbeiten einmal im Monat auf dem „Grünen Markt“ in Gingst, sowie auf verschiedenen Märkten in Mecklenburg Vorpommern und anderswo. Sicher auch in Ihrer Nähe. Die genauen Orte und Termine finden Sie immer aktuell hier: http://www.strohwirdgold.de

Auch Workshops zum Thema „Alte Hose, neuer Rock“ sind gelegentlich im Angebot.

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Eine wunderschöne Inspiration von Antje Marsch zum Thema Nachhaltigkeit.

Atelier „Stroh wird Gold“ / Greifswalder Chaussee 62 / 18439 Stralsund

Besuche  im Atelier nach telefonischer Vereinbarung: 0173 / 60 82 342

 

 

Ein Spaziergang in längst vergangene Zeiten:
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Der Eingang ins Museum, das Krehmkehaus in Gingst

Um 1700 wurde vom Gutsherren von der Osten aus Dubkevitz für seinen leibeigenen Stellmacher und Kossäten Kremke das Kremkehaus erbaut. (Im folgenden Foto rechts). Hier befindet sich auch der Eingang ins Museum.

In dem Wohnhaus konnten noch 3 oder 4 Handwerker mit ihren Familien arbeiten und wohnen. Unter Bedingungen allerdings, die heute unvorstellbar sind. So wurde die Miete durch Abgabe ihrer Produkte oder Leistungen abgegolten, während die zahlreichen Kinder für Essen und Trinken bei dem Herrn arbeiteten.

Nacheinander bewohnten dieses Haus verschiedene Handwerker. Zum Beispiel ein Schneider, dessen Geselle unter der Treppe schlief; ein Stellmacher, dessen Geselle in der Werkstatt nächtigte (jetziges Cafe) – aber auch ein Schuhmacher, eine Weißnäherin, eine Putzmacherin und ein Glaser.

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Das Krehmke-Haus (rechts) und links das Efeu-Haus. Einst die Weberei.

Die Kinder der Familien schliefen im Dachgeschoss auf Stroh.

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Ungewöhnliches Kinderzimmer. So sieht ein Rohrdach von innen aus –  es isoliert wunderbar, nur Feuer gehört nicht unter so ein Dach.

 

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Die Schneiderstube. Das Bett neben dem Abeitsplatz

Nach 1945 wurde das Haus noch von Flüchtlingsfamilien und einem Schneider bewohnt. Jetzt beherbergt es die liebevoll gesammelten Gebrauchsgegenstände der letzten Jahrhunderte, die in allen Räumen besichtigt werden können.

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Ein Besuch in diesem Museum lohnt sich auf jeden Fall. Da gibt es auch eine kleine Broschüre mit vielen tollen Fotos und detaillierten Informationen – auch über andere Gebäude, zum Beispiel das Efeuhaus (Weberei) oder die Stellmacherei im Innenhof.

Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr. Weitere Informationen: U. Uhlemann Fon: 038 305 / 304

Reise nicht um die halbe Welt – komm einfach nach Gingst!

Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten im Maßstab 1:25 erwarten den Besucher. Teilweise mit erheblichen Vorteilen gegenüber dem Original. Zum Beispiel die Titanic, die sich noch auf der Wasseroberfläche befindet. Oder das Weiße Haus ohne „Locke-Tolle“ vor der Tür.

Und diese Modelle lassen sich auch besser betrachten, als die Originale. Oder wie fotografiert man ohne Kran, Hubschrauber oder Drohne so eine Detailansicht von Notre-Dame?

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Eine Detailaufnahme des Modells von Notre-Dame im Rügenpark Gingst
Möglich machts der Rügenpark Gingst!

Tja, und da gibt es auch einen Bahnhof und eine Eisenbahn, die regelmäßig durch den Park fährt. Und natürlich jede Menge Attraktionen für die ganze Familie, besonders auch für die Kinder. Vom großen Hüpfberg, auf dem mit viel Begeisterung Saltos geübt werden, über ein Wildwasser-Rondell, eine Holiday-Schaukel, eine Seilbahn über den Teich, eine Superrutsche, bis hin zu den Nautic-Jets, die aus 9 Metern Höhe über eine Schanze mit 30 kmh auf die Wasserfläche springen. Reger Spaß für einen schönen Tag. Und diese Aufzählung ist lange nicht vollständig.

Geöffnet ist immer von Ostern bis Oktober. Also in der Saison für Sommerreifen.

Mehr Informationen gibt es hier: http://www.ruegenpark.de

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Der große Hüpfberg zum Toben
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Das Jagdschloss Moritzburg – natürlich im Wasser
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Der schiefe Turm zu Pisa
Ergänzende Bild-Impressionen aus Gingst:
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Liebevoll sanierte und gepflegte Häuser am Markt
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Dieser Aufkleber ziert noch manche Tür. Bei Gingst sollte ein riesiger Windpark entstehen. Eine Bürgerinitiative wurde gegründet. Nun ist Schluss damit! Ein entdeckter Seeadlerhorst bei Pansevitz hat diesem Vorhaben ein Ende gesetzt.
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Manche Häuser in Gingst stehen keine 90 Zentimeter dicht (unten) zusammen
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Die „Alte Schule“ – heute eine Bibliothek
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Der schön gestaltete und immer gepflegte Marktplatz

Dieser  Artikel wird noch ergänzt. 

Fotos: © Marius Jaster

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Autor: Marius Jaster

Aus Liebe zur Natur, besonders aber zum Meer und zu den Landschaften, die von Wind und Meer geprägt sind, bin ich seit einigen Jahren als Ostseereporter unterwegs gewesen. Jetzt treibt mich als Inselreporter die Sehnsucht bevorzugt auf die Inseln, die ich mag. Und zwar nicht nur die der Ostsee. Ich arbeite als Freier Publizist und publiziere in verschiedenen Medien durch Texte, Bilder, Filme, sowie durch eigene Bücher.


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